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Königliche Hochzeit mit inoffiziellem Höhepunkt

Romantischster Heiratsantrag in London - Nina und Christian

 

Christian hat Nina nicht nur mit einer selbst gemachten Einladungskarte zur Hochzeit von William & Kate überrascht. Seine Prinzessin sollte die Hochzeit auch live in London verfolgen und ihr eigenes Happy End erleben...

 

 

 

Hier Ihre ganze Geschichte in eigenen Worten:


"Als Kind wollte ich immer Prinz William heiraten. Da kannte ich aber Christian noch nicht. In der siebten Klasse waren wir dann Klassenkameraden und über das Abschreiben von den Mathehausaufgaben ging unsere Beziehung auch nicht hinaus. Kurz vor dem Abitur haben wir dann bemerkt, dass wir mehr füreinander empfanden. Ausbildung, Studium und einige wilde Turbulenzen überlebte unsere Beziehung. Die Begeisterung für das englische Königshaus war immer noch
ungebremst - für Prinz William nicht mehr so ausgeprägt, trotzdem wurde die geplante Hochzeit in London von meinen Freundinnen und mir genau verfolgt. Keine Zeitschrift, die darüber berichtet, wurde nicht gekauft.

 

An einem Samstag Anfang April, ich hatte gerade eine Freundin am Telefon, holte ich schnell die Post aus dem Briefkasten. Es war ja nicht so, dass Christian mich am Donnerstag schon mehrmals aufgefordert hatte den Briefkasten zu leeren. Aber Briefkastenleeren, ich weiß nicht wieso, war noch nie eine geliebte Beschäftigung von mir. Innerhalb weniger Minuten hatte ich die Post in der Küche liegen und ging sie neben dem Telefonieren unaufmerksam durch. Wahrscheinlich leerte ich den Briefkasten nicht gerne, da immer nur Rechnungen für mich drin waren und ich eher selten einen Brief bekam.

 

Aber heutzutage bekommt man in der Regel generell nicht so oft Post - Emails gehen einfach schneller. Umso verblüffter war ich, als mir ein Brief in A5 Format in die Hände fiel. Feinsäuberlich waren mit einer geschwungenen Handschrift, die ich nicht kannte, mein Name und meine Adresse geschrieben. Kein Absender! Erst jetzt fielen mir die englischen Briefmarken auf. Nun hatte meine Freundin am Telefon endgültig meine Aufmerksamkeit verloren. Schnell schnitt ich den Brief auf und zog vorsichtig eine Aufklappkarte mit königlichem Wappen hervor. Eindeutig das englische Wappen der Windsors! Irritiert las ich die Zeilen. Ich hatte eine Einladung zur Hochzeit von William und Kate in der Hand. Letzte Woche hatte ich ein Bild davon noch in einer Zeitschrift gesehen. Meine sah genauso aus. Schnell beendete ich das Telefonat und stürmte das Büro meines Freundes. Er tat erst so, als hätte er keine Ahnung, konnte aber nicht lange ernst bleiben. Er hatte per PC eine Einladung nach der Originalvorlage gebastelt und hatte den Umschlag von einer Bekannten beschriften lassen. Die Briefmarken hatte er noch und den Stempel der Post war täuschend echt von ihm kopiert worden. Ich verstand erst einmal nichts mehr. Erst als er mir das beigelegte Flugticket zeigte, begriff ich. Ich sollte nicht hier vor dem Fernseher die Hochzeit des Jahres 2011 verfolgen, sondern live dabei sein!


Am 27.04.2011 waren wir nun in Mitten Londons und ließen uns von dem Trubel um die Hochzeit mitreißen. Die ersten Zelte waren vor der Westminster Abbey aufgebaut und überall wurden Übertragungsstationen aufgebaut. Den Abend vor der Hochzeit waren wir zu Fuß auf dem Rückweg von Harrods und hatten per Zufall die Gelegenheit alle geladenen Gäste der Queen zu sehen. Am nächsten Morgen machten wir uns gegen fünf Uhr morgens auf den Weg in den Hyde Park, um
uns einen guten Platz zu sichern. Noch nicht viele Londoner waren da. Während wir in Fleecejacke und Outdoorbekleidung froren, schienen die Londoner eindeutig abgehärteter. Schick gemacht tauchten die Mädels in Kleidchen und Fascinator im Haar auf dem Rasen auf. Wahre Picknick-Orgien wurden mit Sekt und Erdbeeren gefeiert, bevor die Übertragung überhaupt los ging. Innerhalb von wenigen Stunden füllte sich der Hyde-Park mit fast 200.000 Menschen, die auf nichts sehnlichster warteten als darauf, dass die Übertragungen losgingen....und dann starrten fast 200.000 Menschen fasziniert auf die Leinwand. Beim Ja-Wort schien der komplette Park die Luft anzuhalten; umso größer war der Jubel beim ersten Kuss auf dem Balkon. Ich war die ganze Zeit zu Tränen gerührt und konnte es nicht wirklich glauben, dass Christian mir zu Liebe dieses Spektakel mitmachte. Und nebenbei, schien es ihm auch zu gefallen.


Nach der eigentlichen Übertragung der Hochzeit auf den Großleinwänden wurde noch bis in den Abend hinein ausgelassen im Hyde Park gefeiert. Zwei Tage später, als sich der Trubel um die Hochzeit wieder etwas gelegt hatte, machten wir uns auf den Weg nach Greenwich zum nullten Längengrad. Ich war immer noch total fasziniert von der Hochzeit, dass ich zuerst nicht verstand, was Christian wollte. Erst als er sich auf den nullten Längengrad kniete und eine Ringschachtel in der Hand hielt, wurde mir bewusst, was hier geschah. Er konnte gar nicht wirklich aussprechen, natürlich wollte ich ihn heiraten. Mittlerweile ist fast ein Jahr vergangen und am 16. Mai feiern Christian und ich die Hochzeit des Jahres 2012. Prinz William ist ja schließlich schon verheiratet und eigentlich ist ja Christian mein wahrer Prinz."

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