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Ariela & Michael - turbulente Beziehung und Hochzeitsplanung mit allerhand Pannen

Brautpaar des Monats August 2014 - Ariela und Michael

 

Der Hochzeitsbericht von Ariela und Michael selber:

 

 

Ein langer Weg ...

 

"Kennengelernt 2007, zusammengekommen im Dezember 2007, ich 16, er (Michael) 22.
Wieso wir zusammen gekommen sind? Ich könnte jetzt ewig etwas schreiben vonwegen "Liebe auf den ersten Blick", doch das wäre gelogen. Wieso kommt eine 16-jährige mit einem 22-jährgen zusammen? Ganz klar: weil es cool ist, einen Freund mit Auto zu haben! So und nichts anderes dachte ich. Meine ganzen "Beziehungen" vorher gingen höchstes 1 1/2 Monate. Gesehen hab ich kaum einen meiner Freunde, weil ich mir die tollsten Ausreden habe einfallen lassen, weshalb ich keine Zeit habe. Doch bei meinem jetzigen Mann war es irgendwie anders. Es vergingen Wochen, Monate und irgendwann fiel mir auf, er ist immernoch da, wir sehen uns regelmäßig, ohne dass ich mich eingeengt fühle, genervt bin oder mich sonst irgendwie schlecht fühle.

 

Brautpaar des Monats August 2014 - Ariela und Michael

 


Doch er hatte wohl mit 22 auch das Bedürfnis, sich umzusehen, ob er sonst noch eine findet, die vielleicht besser ist als ich. Nachdem wir uns also im Sommer 2008 getrennt haben, war ich mir das erste mal so wirklich richtige sicher, dass ich ernsthaft verliebt bin und bereit bin, richtig zu lieben. Und auch er hat während dieser 6 Wochen gemerkt, dass er wohl doch schon jemanden gefunden hat, den er lieben könnte. Nachdem wir wieder zusammen gekommen sind, hatten weder er noch ich den Gedanken, wieder gehen zu müssen. Im September 2012 kam dann der Antrag. Der wahrscheinlich unromantischste Antrag, den man sich vorstellen kann, da gibt es nichts zu beschönigen. Keine Luftballons, kein Flugzeug mit Banner, kein Ring im Sektglas.
Nur er, ein Ring, ich und ein Topf überkochende Spaghetti auf dem Herd. Wir beide in Jogginghose in der Küche. Er sagte mir ganz liebe Worte, leider kann ich mich kaum noch erinnern was er gesagt hat, schließlich sagt er mir öfter, dass er mich liebt. Richtig zugehört habe ich nicht. Ehrlich. Doch der Schluss seines Monologs war irgendwie anders als sonst.


"....deshalb wollte ich dich fragen ob du meine Frau werden willst".

 

Die einzigen Worte, bei denen ich dann wirklich zugehört habe.

Ich musste lachen. Viel. Und laut. Bis irgendwann nach -für ihn wahrscheinlich endlose- Minuten mal eine Antwort rauskam.
Geheiratet haben wir dann am 12.12.2013 standesamtlich. Genau an unserem 6 Jahrestag und der Einläutung zum verflixten 7. Jahr.


Unsere kirchliche Hochzeit war am 12.07.2014, wenn auch für die meisten der Zusammenhang des Jahrestages im Dezember (12) 20(07) und unser kirchliches Hochzeitsdatum 12.07, zu weit hergeholt ist. Für uns ist es keinesfalls ein Zufall, sondern Schicksal, das genau dieser 12.07 auf einen Samstag gefallen ist ;) Wir sind diesen Tag seit September 2012 am planen. Unendlich viele Pannen, unendlich viele "kluge" Ratschläge, Freunde, die sich abgewendet haben, weil sie es nicht verstehen, dass ein Paar, dass sich so oft streitet wie wir, heiraten will. Ja wir streiten uns. Oft. Laut. Doch immer fair. Wir beide brauchen es ab und an mal, angeschrien zu werden. Es tut mir gut, mal die Türen zu knallen. Und ja, die Floskel "wir streiten und vertragen uns" trifft auch bei uns zu. Auch die Floskel "perfekt unperfekt" ist wohl wie für uns gemacht. Diese Seiten wurde auch bei unserem Verlobungsshooting herausgearbeitet.

 


Einer der schönsten Tage unserer Hochzeitsvorbereitung durfte ich am 11.07 erleben. Wie man das so macht, habe auch ich beschlossen, bei meinen Eltern zu übernachten. Ich habe sehr sehr viele schöne Momente und Jahre mit meinen Eltern (und später auch mit meinem Bruder) verbracht. Doch der Freitag zählte mit zu meinen schönsten. Mein Vater konnte NIE kochen. Nie! Doch wir haben trotzdem zusammen gekocht. Miracoli, diese Spagetti, die es zusammen mit Gewürz und fertiger Soße im Discounter zu kaufen gibt. Dazu gab es immer Malzbier. Genau das haben wir auch am Freitag Abend gemacht und uns dann auf die Couch gesetzt und alte Filme geguckt. Mein Papa ist begeisterter Hobbyfilmer und ich war immer sein liebster Hauptdarsteller. Natürlich immer zusammen mit Nilli, meinem kleinen Stoffnilpferd. Auch das war Freitag und auch Samstag immer bei mir und ich hoffe das wird es, genau wie meine Eltern und mein Bruder, noch ganz lange sein."

 

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