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Jora und Knopotschka - eine deutsch-russische Liebe

Eine deutsch-russische Liebe


Winter 1947 in Hohenschöpping im brandenburgischen Havelland, nördlich von Berlin. Auf dem Hof herrschen klirrende Kälte, Eis und Schnee. Im Gasthaus „Zum weißen Schwan" ist das Gastwirtsehepaar bereits zu Bett gegangen, die Töchter Elfriede und Hildegard haben ebenfalls ihre Schlafkammer aufgesucht. Was soll man auch anfangen, wenn wieder einmal Stromsperre herrscht und das ganze Haus dunkel ist? Hildegard ist vor dem Einschlafen in die Betrachtung des Vollmondes vertieft, als es plötzlich unten laut an die Tür des Gasthofes klopft. Dort stehen drei Russen, die Einlass begehren. Da sie sich nicht wegschicken lassen, öffnen die Mädchen schließlich...

 


Was an diesem Abend einen zarten, kaum wahrnehmbaren Anfang nimmt, ist die bewegende Geschichte der deutschen Gastwirtstochter Hilde und des jungen russischen Soldaten Igor. Spannender, anrührender und episodenreicher könnte wohl

 

Historische Liebesgeschichte: Jora und Knopotschka - deutsch-russische Liebe

auch etwas Erdachtes nicht sein.


In einer Zeit, als bei vielen Frauen noch die Angst vor den Russen gegenwärtig ist, verlieben sich ein zwanzigjähriges Mädchen vom Lande und ein kaum älterer russischer Soldat ineinander. Er spricht nur sehr gebrochen Deutsch, sie nur einige Brocken Russisch. Zwei unterschiedliche politische Systeme haben die jungen Leute geprägt - und dennoch wächst eine große Liebe zwischen Igor, genannt Jora, und Hilde, die er zärtlich Knopotschka (Knöpfchen) nennt. Es gibt manchmal Missverständnisse, Verstimmungen, die auf Verständigungsfehlern beruhen oder auf den so unterschiedlichen Lebenswelten ihrer Kindheit und Jugend. Aber meist ist die Versöhnung nicht fern.

 


Wagemut und sogar Tollkühnheit zeichnen die jungen Leute aus, wenn sie - er in gutem Zivil - gemeinsam in die Berliner Westsektoren fahren. Das ist russischen Armeeangehörigen bei Strafe untersagt. Oder, wenn sie ihm zuliebe heimlich mit in die russische Unterkunft auf sowjetischem Militärterritorium schleicht. Unbefugte dürfen diesem Areal nicht einmal nahe kommen.
Sie riskieren viel, um miteinander glücklich sein zu können, und setzen sich mit jugendlichem Übermut über viele Hindernisse hinweg. Wie gern würden die Liebenden eine Familie gründen, doch sie haben kaum anderthalb Jahre Zeit miteinander. Die Sterne am Himmel sind alles, womit die zwei jungen Menschen eine fragile Verbindung zueinander konstruieren können, als Jora im frühen Sommer des Jahres 1948 in die Sowjetunion zurück geschickt wird.


Natürlich hoffen die beiden trotz allem auf ein Wiedersehen, doch die Hoffnung bleibt unerfüllt. Zweimal erreichen Hilde noch Lebenszeichen von ihrem Liebsten - dann bricht die Verbindung ab...


Eine wahre Geschichte, die das Leben selbst schrieb.

 

 

Hildegard Bildt

Jora und Knopotschka

Eine deutsch-russische Liebe im Havelland

Zeitgut-Schicksale

192 Seiten mit Abbildungen, gebunden.

Zeitgut Verlag, Berlin.

ISBN 978-3-86614-174-2

Euro 8,95

 

Eine ergreifende, traurig-schöne Liebesgeschichte - lesen Sie hier rein!

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