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"Romantischster Heiratsantrag" 2006 - Auswertung des Gewinnspiels

Dieses Gewinnspiel ist abgelaufen!

 

Deutschlands "Romantischster Heiratsantrag"

 

Liebe Teilnehmerinnen und Teilnehmer des weddix-Gewinnspiels ‚Romantischster Heiratsantrag'!

 

Für Euch war Euer Antrag sicher immer der Romantischste, der Schönste, der Bestgeplante, der Persönlichste, kurzum: der, der den 1. Platz in unserem Gewinnspiel verdient hat.

 

Hier einen einzigen herauszufiltern ist dem weddix-Team wirklich sehr schwer gefallen, vor allem, weil so viele gute Ideen in der Planung und Durchführung steckten! Ob nun der Antrag an besonders schönen Orten stattfand - der Eiffelturm in Paris war hier sehr beliebt! -, oder beim gemeinsamen sportlichen Hobby wie Tauchen, Fallschirmspringen, Marathonlauf, oder in aller Öffentlichkeit wie auf der Konzertbühne, auf der Karnevalssitzung, über die Bordlautsprecher während des Urlaubsflugs. Oder mit besonders originellen, persönlichen Ideen oder Fragen, die erhebliche Vorbereitung erforderten!

 

Wir haben insgesamt 14 Anträge in die Top-Endauswahl genommen, und darunter den Haupt-Gewinner per Los ermittelt. Alle weiteren Teilnehmer der Endauswahl erhalten von uns einen Trostpreis!

 

Gewonnen hat die Reise nach Südafrika im Wert von 4.500 € (2 LTU-Flüge, 4 Übernachtungen mit Frühstück im Guesthouse in Kapstadt, Mietwagen für 5 Tage, privater Segeltörn und der Möglichkeit, rechtskräftig vor Ort mit active way zu heiraten):

 

Jens T. aus Stuttgart! Hier eine kleine Zusammenfassung seines Antrages:

 

Hoch in der Luft - trotz Flugangst

Jens hat sich als Überraschung für seine „Herzdame" ein perfekt geplantes Wochenende in einem Romantik & Wellnessressort mit allem drum und dran bei Passau ausgedacht - fern von der Heimatstadt Stuttgart und hielt Absprache mit ihrer Chefin, ob seine "Herzdame" am Freitag frei bekommen könnte. Den Antrag selbst stellte er hoch in der Luft - während eines Rundfluges über die Region. Das Besondere - Jens leidet unter extremer Flugangst! Er wollte ihr damit beweisen, dass er für sie immer bereit ist über seinen Schatten zu springen und seine Angst zu besiegen.

 

Hier der komplette Antrag im Wortlaut ...

 

 

Überblick über die Anträge, die auch absolut preisverdächtig sind!

 

 

Rote Rosen in Venedig

 

Zum 30. Geburtstag überraschte Marc Julia mit einer Reise nach Venedig. Während einer Sightseeing-Tour bog der Gondolieri in einen Seitenkanal und dort traute sie ihren Augen kaum: Eine kleine Brücke war über und über mit roten Herzballons geschmückt und ein Edelmann in venezianischem Kostüm mit Maske streute rote Rosenblätter und ließ Rosen auf das Paar regnen. Hier fragte Marc Julia, ob sie den Rest ihres Lebens mit ihm verbringen wolle und zog einen zauberhaften Verlobungsring aus der Tasche.

 

Julia F. & Marc

 

Der Antrag im Wortlaut ...

 

 

Rallye bis in die Weinberge

 

Eine komplette Rallye hat Marc nur für seine Sabine organisiert, die sie an all die Orte führte, die eine Rolle in ihrer Beziehung spielten. An jeder Fundstelle hat Marc ihr in Gedichtform oder Bildern die nächste Fundstelle angegeben und ein Kuvert hinterlassen. Jedes Kuvert beinhaltete zusätzlich noch ein Puzzleteil, welches an der Endstation schließlich eine Karte mit der Aufschrift "Willst Du mich heiraten?" ergab. Die Hinweise lotsten Sabine letztendlich in die Weinberge zu einer kleinen Holzhütte. Dort nahm Marc inmitten vieler kleiner Kerzenlichter, mit dem gemeinsamen Lied "Leuchtturm", zwei Gläsern voller Sekt, der "Fragen aller Fragen" und einem wunderschönen Ring in Empfang.

 

Sabine und Marc aus Flörsheim

 

Der Antrag im Wortlaut ...

 

 

6209 Lichter für 6209 gemeinsame Tage

 

Jahreswechsel 1989/90: Sven und Silke, beide auf dem Gymnasium und 18 Jahre jung, werden auf einer Silvesterparty ein Paar. Genau 17 Jahre später an Silvester 2007 machte Sven Silke einen Heiratsantrag der besonderen Art: Er organisiert eine Silvesterparty in der Nähe ihres ehemaligen Gymnasiums und führte die Partygesellschaft nach 24 Uhr dorthin. Dort machte er Ihr vor den Freunden mit einem Kniefall seinen Antrag: Wie aus dem Nichts erhellte ein fünfundzwanzig Meter langer Schriftzug aus 6209 Lichtern den Schulhof ‚6209 LICHTER FÜR 6209 GEMEINSAME TAGE' geformt aus einzelnen miteinander verbundenen Lichterketten mit einer Gesamtlänge von fast 150 Metern. Silke sagte freudig ‚Ja'.

 

Silke B. & Sven S. aus Köln

 

Der Antrag im Wortlaut ...

 

 

Schnitzelljagd

Für eine Überraschung sorgte Christians Geburtstagsgeschenk für Saskia: Sie erhielt von einer „guten Fee" eine SMS, die sie zum DVD-Player bat. Auf der selbst erstellen DVD erhielt Saskia weiter Instruktionen und mit einem Navigationssystem bewaffnet wurde Saskia mit Hilfe von Rätseln an verschiedene Orte dirigiert. Das Ziel war ein Feldweg, von dem aus ein Pfeil aus Kerzen den Weg zu einem Pavillon beleuchtete. Rosenblätter lagen verstreut auf dem Weg und Christian wartete in Anzug und mit Gitarre. Er platzierte Saskia auf einem Stuhl mit einem selbst genähten Herzkissen (!) und sang ein eigens für sie geschriebenes Lied, das mit dem Refrain „Willst du mich behalten" endete. Am Ende des Lieds fiel Christian vor sie auf die Knie, öffnete eine Schatulle mit einem Ring und fragte „Willst du mich heiraten?" Natürlich stimmte sie freudig zu! Bei einem Glas Sekt und einem Essen zu zweit ließen die beiden den Tag ausklingen.

 

Saskia & Christian

 

Der Antrag im Wortlaut ...

 

 

Katzen als „Botschafter"

 

Am Morgen ihres 25. Geburtstags überraschte Heiko seine Meike mit einem besonderen Geburtstagsgeschenk. Sie durfte auf der Couch Platz nehmen, es ertönte ‚Das Beste ...' von Silbermond. Die drei Katzen der beiden liefen als Brautpaar verkleidet, der Kater mit Fliege und Hut, die beiden Katzen mit Schleier, auf einer Straße aus Rosenblättern präpariert mit Leckerchen ins Wohnzimmer ein. Eine der Katzen hatte auf dem Rücken eine Schachtel mit einem Ring festgebunden. Heiko fragte Meike, ob sie ihn heiraten wolle und Ihr „JA" begossen sie mit Sekt.

 

Meike H. aus Kerpen-Buir

 

Der Antrag im Wortlaut ...

 

 

Leuchtende Herzen in ‚Planen un Blomen'

 

Während eines Spaziergangs durch den Park im Zentrum von Hamburg kamen René und Martina in einen verlassenen Teil des Parks. Von weitem sah Sabine kleine Lichter, die den Weg säumten. Immer mehr Teelichter tauchten an den Wegen auf, bis Martina an einer Stelle erkannte, dass die Lichter die Form ineinander verschlungener Herzen hatten und auch Rosen verstreut lagen. Mit einer Rose in der Hand fragte René Sabine, ob sie ihn heiraten möchte. Seine Schwester kam danach aus den Büschen und reichte den beiden Sekt zum Anstoßen.

 

Martina & René S. aus Hamburg

 

Der Antrag im Wortlaut ...

 

 

Am Himmel über einem Strand in Florida

 

Während eines Urlaubes in Florida genießen Norman und Steffi den Sonnenuntergang am Strand. Irgendwann überflog ein kleines Flugzeug die Gegend, das eine Banderole hinter sich herzog. Darauf stand „Steffi, willst Du mich heiraten? Norman." Natürlich wollte Steffi! Er rundete den romantischen Moment noch mit einem Ring und einer Flasche Champagner ab.

 

Steffi & Norman K.

 

Der Antrag im Wortlaut ...

 

 

Über den Dächer Düsseldorfs

Elina wurde von Ihrem Freund zu einem schönen Tag mit Besuch der Düsseldorfer Altstadt und des Fernsehturms eingeladen. Am Fernsehturm kamen die beiden kurz vor Schließung an und wurden vom Personal in Empfang genommen. Auf der Aussichtsplattform entdeckte Elina „kleine" Menschen, die mit einem 15 Meter langen Lacken mit der Aufschrift „WILLST DU MICH HEIRATEN?" wedelten. Nach ihrem „Ja, ich will!" und dem Anstecken des Verlobungsringes rief er nach unten: „Juhu, sie hat JA gesagt! Freie Fahrt!" und es flogen 100 Herzluftballons in die Nachtluft - diese wurden von den besten Freunden ‚am Boden' losgelassen. Der Abend klang dann beim Candle-Light-Dinner im Restaurant des Turmes aus.

 

Elina H.

 

Der Antrag im Wortlaut ...

 

 

Überraschung auf dem Sportplatz

 

Bei einem Preisausschreiben gewann Norman einen Rundflug, den er seiner „Allerliebsten" schenkte. Als das Flugzeug über dem heimatlichen Sportplatz ein paar Ehrenrunden flog, entdeckte sie dort in riesengroßen weißen Buchstaben geschrieben:

„WILLST DU MICH HEIRATEN?" und der Traumprinz stand mitten drin. Zurück auf dem Boden, konnte sie ihr Jawort geben.

 

Norman S.

 

Der Antrag im Wortlaut ...

 

 

Autokinowerbung - mal anders!

Wie schon öfter besuchten Marie & Markus eine Kinovorstellung im Autokino Aschheim. Als der Vorspann begann, verschwand Markus kurz aus dem Auto und es erschien ein riesiges Urlaubsfoto von Marie auf der Leinwand! Plötzlich lief alles wirklich wie im Film ab ... Markus begann über ein Mikro „Weilst a Herz hast, wie a Bergwerk" zu singen und weitere gemeinsame Fotos erschienen. Begleitend von einem Hupkonzert der Autos stellte Markus DIE Frage. Zitternd nahm Marie den Antrag an und kurz darauf stießen die beiden mit Sekt an und begrüßten eine Reihe von gemeinsamen Freunden, die sich ‚zufällig' im gleichen Autokino aufhielten.

Marie V. & Markus aus Kelheim

 

Der Antrag im Wortlaut ...

 

 

Fallschirmtandemsprung ins ‚Ja'

 

Helmut hat seine Freundin mit einem Gutschein über einen Fallschirmtandemsprung überrascht. Auf 21 Bettlaken hat er "Tanja willst du mich heiraten?" geschrieben und diese auf einem Feld ausgebreitet, nachdem das Flugzeug abgehoben hatte. In ungefähr 1000 Metern Höhe konnte man Ihr JAAAAAAA hören.

 

Helmut H. aus Westoverledingen

 

Der Antrag im Wortlaut ...

 

 

Ein Lied nur für dich

Michael führte seine Wera in einem sehr edlen Restaurant aus. Anschließend fuhren die beiden im Auto direkt an den Rhein, von wo aus sie die Lichter Düsseldorfs sehen konnten. Dort legte Michael eine CD ein - sie enthielt einen sehr schönen, selbst komponierten und gedichteten, professionell aufgenommenen Song, in dem er Sabine bietet seine Frau zu werden. ‚Ich rede von Liebe, ich rede von Dir, ich weiß jetzt genau, Du gehörst zu mir'. Wera nahm den Verlobungsring aus seinen Händen gerne entgegen.

 

Wera T. & Michael B. aus Erkrath

 

Der Antrag im Wortlaut ...

 

 

Heiratsantrag vor über 600 Augenpaaren

Eigentlich wollte Janika ihrem Carsten nur als emotionale Stütze bei seiner Präsentation während einer großen Agrartechnik-Show in Sachsen-Anhalt sein. Doch sie wurde selbst bald Mittelpunkt der Show - denn nach dem ‚regulären' Auftritt von Carsten kam er kurz darauf mit einem Geländewagen wieder in die Mitte der Zeltbühne. Carsten führte Janika mit einem riesigen Rosenstrauß ‚bewaffnet' aus dem Publikum heraus und machte ihr vor über 600 Augenpaaren einen Antrag. Statt Kutsche gab es einen Traktor, der die beiden samt Sofa aus dem Zelt fuhr. Dort gratulierten als besondere Überraschung noch viele Familienmitglieder und Freunde, die bei diesem Antrag mit dabei sein konnten. Ein Chauffeur brachte die beiden im Anschluss nach Leipzig in ihre Hochzeits-Suite eines Luxushotels.

 

Janika & Carsten R. aus Münster

 

Der Antrag im Wortlaut ...

 

 

 

Hoch in der Luft - trotz Flugangst

Jens Thielen:
anbei die Geschichte meines Antrags ... stattgefunden am Wochenende 27.10 - 29.10.2006, also noch gar nicht lange her

Seit langem habe ich mit dem Gedanken gespielt meiner Freundin einen möglichst romantischen und passenden Heiratsantrag zu machen. Wir sind seit fast 3 Jahren zusammen, kennen uns schon ca. 5 Jahre und nachdem ich überzeugt war das sie die richtige ist, ging es an die Planung.
Im Prinzip fing die Planung damit an, ein Verlobungsgeschenk zu haben. Da wir beide grosse Fans der Serie "Friends" sind und meine Freudin in einer speziellen Folge immer grosse Augen bekommt, wenn eine Kette an Phoebes Hals zu sehen ist, habe ich mich dazu entschlossen diese Kette für sie anfertigen zu lassen. Zusammen mit einer Goldschmiedin wurde dieser 1. Teil umgesetzt.

Stellt sich nun die Frage wie ich den eigentlichen Antrag machen soll. Beim recherchieren im Internet war zwar die eine oder andere Idee zu finden, aber irgendwie hat mich das alles nicht gefesselt und war im Prinzip auch ohne Aussage.
Je mehr ich überlegt umso mehr kam ich zu dem Entschluß das ich in zeigen will wie sehr ich sie liebe und das ich bei ihr alles überstehen kann. Jetzt muss man wissen, das ich an extremer Flugangst leide und ich eigentlich ungern in ein Flugzeug steige. Mit ihr jedoch, bzw. für sie bin ich immer bereit über meinen Schatten zu springen und meine Angst zu besiegen.

Der Plan stand und nun fehlte noch das drumherum. Was besonderes sollte es sein, ausserhalb unseres Wohnorts Stuttgart. Viele Stunden im Internet brachten mich schließlich dazu ein Themen-Zimmer im Hotel Romantikresort in der Nähe von Passau zu buchen. Die Venus-Suite, mit Spiegeln, einem grossen runden Wasserbett und einem Whirlpool auf dem Zimmer. Für das Wochenende also das Romantik-Paket mit Massage, Frühstück auf dem Zimmer und Candle-Light-Diner gebucht.

Gleichzeitig Kontakt aufgenommen mit einerm Ballonfahrt-Unternehmen und für den 29.10 eine Ballonfahrt gebucht, bei der der Antrag erfolgen soll. Da jedoch auch mit schlechtem Wetter gerechnet werden musste, gab es die Alternative mit einer normalen Propellermaschinen einen Rundflug zu machen.

Ein paar Tage vor dem Wochenende, sie wusste natürlich nichts von allem, habe ich mit ihrer Chefin Kontakt aufgenommen und gebeten, ob Verena Freitags frei bekommt. War kein Problem und nachdem ich alle zum Stillschweigen verdonnert hatte, konnte ich mich dann noch um den Ring kümmern. Denn ohne Ring geht es natürlich nicht.

Endlich ist der grosse Tag gekommen. Ich stehe wie immer um 7:15 auf, bin ins Bad, duschen und mich fertig machen. Nachdem ich im Bad fertig war, hab ich eine am Abend vorher geschriebene Karte und 2 Rosen vor den Spiegel gelegt und habe sie geweckt, ganz normal als wenn nichts wäre. Sie steht auf, geht ins bad, liest die Karte und es kommt ein völlig erstaunte Frau ins Zimmer und fragt ob das mein Ernst wäre, das sie nicht arbeiten muss und wir uns ein Wellness-Wochenende machen. Ich bejahte und sagte sie soll sich noch mal hinlegen, während ich Frühstück mache. Nachdem Frühstück sagt ich ihr was sie packen soll, aber natürlich wusste sie noch nicht wo es hingeht.
Gegen 12 Uhr sind wir dann los in Richtung Passau.
Um 16:30 kamen wir an, wurden mit einem Glas Sekt begrüsst, Kaffee und Kuchen und haben uns direkt wohlgefühlt. Anschließend sind wir dann aufs Zimmer wo die nächste Überraschung wartete. Sie dachte halt es wäre ein normales Zimmer und war vom Bett, dem Pool etc vollkommen überwältigt. Nachdem ich dann eine Flasche Sekt aufgemacht habe und wir es uns im Whirlpool gemütlich gemacht haben, kam dann gegen 20 Uhr die Masseurin aufs Zimmer, begleitet vom Kellner und einer Fl. Champagner. Während der Massage durfte der andere im Whirlpool in einem Rosenblütenbad entspannen und Champagner trinken.

Nachdem gelungenen Einstieg sind wir dann ins Bett und ... naja, :-) am nächsten Morgen aufgewacht, frisch gemacht und dann kam auch schon das Frühstück aufs Zimmer.
Nachdem Frühstück wieder ab in den Whirlpool und jetzt mussten wir warten. Das Handy klingelte und ich erhielt leider die Absage für die Ballonfahrt, aufgrund zu niedriger Wolken und schlechter Thermik. Also dann eben Plan B. Das Hotel war eingeweiht und nach einem Anruf beim Tower in Vilshofen war klar, das das stattfindet. Meine Nervosität wuchs und das in doppelter Hinsicht. Zum einen Fliegen und zum anderen der Antrag. Nochmal gecheckt, das der Ring dabei ist. Wir wurden am Hotel abgeholt und sicher zum Flughafen nach Vilshofen gebracht. Noch immer ahnte sie nicht was passiert. Ich nahm sie bei der Hand und ging mit ihr richtung Rollfeld. Aus einem Hanger kam dann die Maschine angerollt, hielt vor uns und ich bat sie einzusteigen. Dann nahm ich neben ihr platz und der Pilot rollte richtung Startbahn. Gas geben und dann hoben wir ab. Sie genoss das Gefühl zu fliegen und es war schon ein tolles Gefühl. Nach ca. 10 Minuten nahm ich dann ihre Hand und begann ihr zu erzählen, was eigentlich hinter allem steckt. Wie sehr ich sie liebe, das ich weiss das sie die richtige ist und das ich mit ihr und für sie jede Angst überwinden kann und ich mich bei ihr sicher und geborgen fühlen kann. Kurzum, ich nahm den Ring aus der Tasche, öffnete das Etui, zeigte ihr den Ring und fragte sie ob sie meine Frau werden will und mich heiraten will. Naja, schon während ich sprach, liefen die Tränen über ihr Gesicht und bei der entscheidenden Frage brachen alle Dämme sodass ich das "Ja" fast gar nicht gehört hatte. Aber es war doch deutlich und so streifte ich ihr hoch oben in der Luft wo (fast) nur wir beide waren, weit über den Wolken den Ring an den Finger und küsste sie.

Eng umschlungen genossen wir dann den Rest des Fluges über Passau, Österreich, Vilshofen und landeten sicher wieder auf dem Flugplatz wo unser "Chauffeur" bereits mit einer Flasche Champagner und 2 Gläsern wartete und wir auf unser Ja-Wort anstiessen.

Anschließend wurden wir ins Hotel zurückgebracht wo wir dann erstmal ein bisschen für uns waren und am frühen abend noch die Sauna und den Aussenwhirlpool genossen haben , bevor wir dann um 21 Uhr zum Candle-light-Diner gegangen sind. Wir waren alleine in der Gaststube mit silbernen Kerzenleuchtern und einem hervorragenden Essen. Nach dem Essen sind wir wieder aufs Zimmer, vom Kellner wurde eine weitere Flasche Champagner mit Früchten gebracht. Zum Abschluß dieses einmaligen Tages habe ich ihr dann noch das verlobungsgeschenk überreicht und damit war dann der absolute Höhepunkt erreicht. den weiteren abend haben wir dann hinter verschlossenen Türen genossen.

Am nächsten Morgen nach dem Sektfrühstück haben wir dann unsere Koffer gepackt und uns auf den Weg gemacht. Aber eine Überraschung stand ihr noch bevor. Denn ich hatte abends noch einen Tisch reserviert und unsere besten Freunde (2 Pärchen) eingeladen. Die Überraschung war dann auch nochmal riesig und so war der Abend ein krönender Abschluß eines perfekten Wochenendes.

Und nun sind wir am Planen für die Hochzeit im Jahr 2007.

 

Rote Rosen in Venedig

Julia:

Der wundervollste Tag in meinem Leben war mein 30. Geburtstag.
Marc überraschte mich mit einer Reise. Ich wusste erst, dass wir nach Venedig fliegen, als wir am Schalter eincheckten. Wir kamen in der Dunkelheit an und konnten wenig später um Mitternacht auf meinen Geburtstag anstoßen, während wir von dem Hotelzimmer aus den wunderschönen Blick auf die Piazza San Marco und die Basilica genossen.
Am nächsten Tag schauten wir uns die bekanntesten Plätze der Stadt an. Marc schlug vor, die Sightseeingtour vom Wasser aus in einer Gondel fortzusetzen. Als der Gondolieri in einen kleinen Seitenkanal einbog, mochte ich meinen Augen kaum trauen. Von weitem konnte ich erkennen, dass eine kleine Brücke über und über mit roten Luftballons in Herzform geschmückt war. Ein Edelmann, der ein venezianisches Kostüm mitsamt Maske trug, streute rote Rosenblätter in das Wasser. Anschließend ließ er vom Himmel Rosen auf uns regnen.
Marc fing einige Rosen auf und überreichte sie mir. Dann zog er einen zauberhaften Verlobungsring aus der Tasche und fragte mich, ob ich den Rest meines Lebens mit ihm verbringen wolle.
Es war ein so einzigartiger Moment, dass ich dachte, die Zeit wäre stehen geblieben.
Um ein kleines Andenken an diesen traumhaften Tag zu haben, sind wir wenig später zurück zu der Brücke gelaufen und haben einige Erinnerungsfotos gemacht.
Am 9. Juni werden wir heiraten und hoffentlich ebenso romantische Augenblicke bei der Feier in einem Schloss erleben.

 

Rallye bis in die Weinberge

Sabine & Marc:
Im wahrsten Sinne des Wortes eine SCHATZsuche
Mit unserem Lied "Leuchtturm", vielen kleinen Kerzenlichtern, zwei Gläsern voller Sekt, der "Fragen aller Fragen" und einem wunderschönen Ring nahm mich mein Schatz mitten in den Weinbergen in einer kleinen Hütte in Empfang....Nun aber alles der Reihe nach, denn erst eine 2,5 stündige spannende und romantische Ralley führte mich ans Ziel:
Wir verabredeten uns, um den Abend gemeinsam zu verbringen. Den Tag über auf der Arbeit war ich schon etwas hippelig, weil wir die letzte Zeit wenig miteinander unternahmen und fühlte mich deshalb ein bisschen wie beim ersten Date. Auf der Heimfahrt rief mein Schatz mich zweimal an, um sich zu erkundigen, wo ich gerade bin. Was mich schon ein wenig wunderte...
Als ich zuhause ankam, war jedoch niemand da , jedoch lag auf der Treppe ein weißer Umschlag. Ich riss ihn natürlich gleich auf und fand eine hübsche, selbstentworfene Karte. In Gedichtsform und mit bunten Bildern und großer Sonnenblume stand ein Hinweis auf die nächste "Station" drauf....Es war sehr spannend, toll und unheimlich romantisch, denn Marc hatte mir eine komplette Ralley vorbereitet, die mich an alle Locations führte, die eine Rolle in unserer Beziehung spielen und eine Bedeutung für uns haben. Zum Beispiel die Stadthalle, anschließend an unseren Hafen mit dem kleinen Leuchtturm, "unsere" geheime Parkbank, zu einem kleinen italienischen Restaurant, auf einen Riesenabenteuerspielplatz und letztendlich an eine Holzhütte mitten in den Weinbergen.
An jeder Stelle, war erneut ein weißer Umschlag hinterlegt oder versteckt mit Hinweisen in gereimter Form und Bildern auf die nächste "Fundstelle". Jedes Kuvert beinhaltete zusätzlich noch ein Puzzleteil, welches an der Endstation schließlich eine Karte mit der Aufschrift "Willst Du mich heiraten?" ergab. Da stand er mitten in den Weinbergen in einem kleinen Häuschen - mein "Schatz"! Marc hatte unser Lied "Leuchtturm" laufen, alles war durch viele kleine Kerzen in romantisches Licht getaucht, eine Tischdecke mit zwei gefüllten Gläsern Sekt, die Karte im Ganzen und er....Hinter seinem Rücken hielt er einen wunderschönen Ring (Weißgold mit Brillant), den er selbst ausgewählt hatte und er hatte ein bezauberndes Lächeln auf den Lippen. Ein wenig schüchtern, verlegen, gespannt und freudig zugleich....Ich war überglücklich und hatte ein Funkeln in meinen Augen.
Es freute mich unwahrscheinlich und ich war überaus überrascht und überwältigt über soviel Vorbereitung, Ideenreichtum, Originalität und Romantik! Die Ralley brachte mich an viele Orte und ich war insgesamt 2,5 Stunden unterwegs und über´s Telefon verständigten wir uns und ich erhielt zweimal kleine Hilfen. Ich hatte sehr viel Spaß - es war einfach wundervoll!!! In der heutigen schnelllebigen und stressigen Zeit bewundere ich ganz besonders diesen tollen, einfallsreichen Antrag von meinem Schatz!
Zusätzlicher Schwierigkeitsgrad: Um die einzelnen Briefkuverts nicht allzulang in der Gegend liegen zu lassen, und Gefahr zu laufen, daß sie verschwinden, fuhr er immer kurz vor mir die Stationen an, musste allerdings peinlichst genau darauf achten, mir nicht zu begegnen oder entgegen zu fahren. Es war spannend und wirklich ein voller Erfolg.
Wir haben bereits am 20.06.2006 standesamtlich geheiratet, uns am 24.06.2006 kirchlich trauen lassen und anschließend mit Familie und Freunden groß gefeiert. Es war phantastisch...und nun sind wir seit über 1/2 Jahr glücklich verheiratet .

 

6209 Lichter für 6209 gemeinsame Tage

Sven:

Silvesterüberraschung für Silke: Svens Antrag mit 6209 Lichtern für 6209 gemeinsame Tage
Rückblick: Es ist die Silvester-/Neujahrsnacht 1989/90. Silke und Sven, beide 18, sind Gäste einer großen Silvesterparty, die von einer gemeinsamen Schulfreundin organisiert wurde. Beide kennen sich aus der Jahrgangsstufe des Ernst-Meister-Gymnasiums in Hagen (Westf.) von gemeinsamen Fachkursen seit wenigen Monaten. Es ist eine lustige Feier mit vielen Freunden und ausgelassener Stimmung. Beide kommen sich näher. Und nach Mitternacht sprühen nicht nur Böller und Raketen helle Funken, es funkt auch zwischen den beiden lichterloh. Silke und Sven sind fortan ein Paar.
Sprung ins Jahr 2006: Inzwischen sind fast 17 Jahre vergangen. Das Ernst-Meister-Gymnasium gibt es nicht mehr, es wurde Mitte der neunziger Jahre zur Gesamtschule umfunktioniert. Dafür sind Silke und Sven weiterhin ein Paar, und das ohne Unterbrechungen oder Krisen. Nach dem Abi und während eines langen Ausbildungsweges führten sie ihre Beziehung zeitweise über größere Entfernungen, bei denen es nur möglich war, sich an Wochenenden zu sehen; bis sie schließlich vor acht Jahren in Köln eine gemeinsame Wohnung bezogen und seitdem glücklich zusammen leben.

Die Wochen vor dem Jahreswechsel 2006/2007: Sven beschließt Silke einen Heiratsantrag zu machen. An Silvester, das steht fest. Denn nach 17 Jahren oder auf den Tag genau 6209 Tagen ist die Zeit nun endgültig reif für die Frage aller Fragen. Aber wie? Es soll schon etwas Besonderes passieren, das genau zu den beiden passt. Zu ihrer Vergangenheit, ihrer Gegenwart und, so hoffte er im Falle eines ‚Ja', ihrer Zukunft. Der Rahmen ist schnell gefunden: eine Silvesterparty, wie damals. Und: eine Überraschung soll es werden. Für Silke. Und nur für Silke... !
Der Silvesterabend 2007:
Silke freut sich auf eine entspannte Silvesterfeier in der Wohnung Ihrer Schwester in Hagen. Die hatte kurzfristig die Räumlichkeiten für die zwanzigköpfige Partygesellschaft angeboten, weil ein Freund, der die Party einige Wochen vorher organisiert hatte, „plötzlich" über ein Raumproblem klagte. Aber sie hatte sich nichts weiter dabei gedacht, außerdem war es einfach nur schön, dass der engste Freundeskreis nach langer Zeit an diesem Abend fast vollständig zugegen sein würde.
Und so kam es auch: Man feierte gemeinsam ausgelassen ins neue Jahr 2007. Um Mitternacht prosteten sich alle zu und wünschten sich viel Glück. Kurz darauf bat der Freund, der die Party ursprünglich organisiert hatte, um Aufmerksamkeit. Er hätte eine kleine Überraschung vorbereitet und man träfe sich in einer Viertelstunde auf dem nahe gelegenen Schulhof des ehemaligen Ernst-Meister-Gymnasiums, nur wenige Gehminuten von hier entfernt. Silke fragte Sven ob er wüsste, was passieren würde. Er zuckte ratlos mit den Schultern. Kurze Zeit später versammelte sich die gesamte Partygesellschaft auf dem vollkommen dunklen Schulhof. Nur schemenhaft konnte man sich gegenseitig erahnen. Der Freund trat hervor und sagte: „Nicht ich bin es, der eine Überraschung vorbereitet hat... !" In diesem Augenblick nahmen alle ein paar Schritte Abstand von Silke und Sven und richteten ihre Blicke auf die beiden. Sven trat Silke gegenüber. Völlig verdutzt versuchte sie sich zu orientieren und erkannte dabei, dass Sven irgendetwas in der Hand hielt, konnte es aber nicht näher zuordnen. Sven ergriff das Wort:
„Liebe Silke! Auf dem Schulhof des ehemaligen Ernst-Meister-Gymnasiums fing alles an. Vor über 18 Jahren kreuzten sich hier unsere Wege; vor genau 17 Jahren feierten wir nur wenige hundert Meter von hier eine tolle Silvesterparty mit vielen Freunden. Seitdem sind wir ein Paar. Inzwischen sind genau 6209 Tage vergangen. Eine lange Zeit in der viel passiert ist und wir - man kann sagen - wirklich ausnahmslos schöne gemeinsame Tage verlebt haben. Zum 17jährigen Freundschaftsjubiläumsfest habe ich für Dich heute Nacht eine Überraschung vorbereitet!"
In diesem Augenblick erhellte wie aus dem Nichts ein fünfundzwanzig Meter langer Schriftzug aus 6209 Lichtern den Schulhof mitsamt der Partygesellschaft; nur wenige Meter hinter Sven entfernt und im direkten Sichtfeld von Silke: ‚6209 LICHTER FÜR 6209 GEMEINSAME TAGE' geformt aus einzelnen miteinander verbundenen Lichterketten mit einer Gesamtlänge von fast 150 Metern. Das Ende der Kette hielt Sven in seiner linken Hand.
Er fuhr fort: „Diese 6209 Lichter stehen für unseren gemeinsamen Weg an 6209 Tagen. Ich möchte meinen Weg auch in Zukunft weiter mit Dir gehen, weil ich Dich liebe und ich mir ein Leben ohne Dich nicht mehr vorstellen kann. Deshalb stehe ich nun hier am Ende dieser Lichterkette mit diesem dem Anlass entsprechend symbolisch geformten Ring, der Dich immer an diese Nacht erinnern soll." Sven hielt in der rechten Hand einen Ring, der sich ähnlich einer Ringfeder an einer Stelle verdoppelt und sich formal aneinander schmiegt.
Er ging auf die Knie und stellte die Fragen aller Fragen: „Silke, möchtest Du mich heiraten?"
Bei aller Romantik: Die Herausforderung für Sven lag in der Vorbereitung und Organisation. Von der fingierten Einladung des ursprünglichen Gastgebers über die Vorbereitungen zum Entwurf und Bau der Lichtinstallation bis hin zu den logistischen Abwicklungen am Silvesternachmittag/ -abend auf dem Schulhof. Und das alles für Silke ‚Top-Secret'. Deshalb gilt der Dank allen Freunden, die sich tatkräftig an der Umsetzung beteiligt haben; aktiv wie passiv. Nicht zu vergessen, der Hausmeister der heutigen Gesamtschule, der für die Nacht alle Leuchten auf dem Schulgelände ausgeschaltet hat und die Steckdose zur Verfügung stellte!
Alles hat einwandfrei geklappt - ohne Stress und mit viel Freude, vor allem Vorfreude.
All das ist tatsächlich so passiert. Als Beweis sei ein Zeitungssausschnitt aus der Westfalenpost - Hagener Zeitung vom 2.1.2007 angefügt. Der Artikel wurde durch einen Freund und Teil der Partygesellschaft veranlasst. Das wiederum war ausnahmsweise mal eine Überraschung für Sven...
Fast hätten wir das Wichtigste vergessen: Silkes Antwort lautete JA, was nicht minder bedeutet, dass neben dem Silvester-Antrags-Freundschaftsring in diesem Jahr noch ein weiterer Ring hinzu kommen wird...

 

Schnitzelljagd

Saskia & Christian:

Am Tag meines 22. Geburtstages (30.09.2005) bekam ich zunächst erst mal kein Geschenk von meinem Freund Christian, sondern wurde mit den Worten „Wolltest du heute nicht zu deinen Eltern? Du fährst um 13 Uhr!" aus der gemeinsamen Wohnung komplimentiert. Und auch schon im Vorfeld hatte mein Freund immer mal wieder einfließen lassen, dass er leider überhaupt kein schönes Geschenk für mich gefunden habe, was ich ihm zwar nicht so ganz abnahm, aber ich sagte nichts dazu. Meine Eltern hielten mich dann unter Vorwänden bis ca. 17 Uhr bei sich fest, bevor sie mich wieder nach Hause zu meinem Freund schickten. Natürlich ahnte ich schon, dass er etwas ausheckt, aber was, das hätte ich nicht zu träumen gewagt.
Als ich zu Hause ankam plauderten wir nur über dies und das, überlegten was wir vielleicht am Abend noch unternehmen könnten, bis plötzlich sein Handy klingelte und er sofort aufsprang und aus der Tür stürmte. Dabei flüsterte er mir nur zu „Achte auf dein Handy!". Ganz schön mysteriös die ganze Sache, aber ich schmunzelte nur für mich und wartete also auf die Überraschung. Wenige Minuten nachdem er aus der Wohnung gerannt war klingelte auch mein Handy. Eine SMS! Aber der Absender ließ mich schon mal staunen: „Dein DVD-Player". Dieser teilte mir folgendes mit „Komm runter und mach mich an!" Gesagt - getan. Sobald ich den DVD-Player einschaltete, startete sofort eine DVD, die Chris scheinbar selbst erstellt hatte, im Stil der Endlosschleife von Bernd das Brot, welche eine Zeitlang nachts im Kinderkanal lief, teilte mein DVD-Player mir nun also mit, dass er von meinem Geburtstag gehört hätte. Dies würde ihn, den DVD-Player, zwar nicht sonderlich interessieren, aber er habe die Aufgabe mir eine Botschaft von Christian zu übermitteln. Ich erhielt die Aufforderung wieder nach oben zu gehen und mir robustere Kleidung anzuziehen. Außerdem würde ich in der Schublade über dem Player Handschuhe finden, sowie das tragbare Navigationssystem meines Freundes und das Foto einer Brücke ganz in der Nähe unserer Wohnung. Als nächstes sollte ich mich ins Auto setzen, das Navigationssystem starten, die Spracherkennung einschalten und mit freudiger Stimme „Geburtstag" rufen. Natürlich folgte ich brav den Anweisungen und wurde so vom Navi zu der besagten Brücke geführt. Mit dem Foto, auf dem ein Pfeil eine bestimmte Stelle markierte, suchte ich anschließen die Brücke ab und fand einen Briefumschlag, wasserdicht in Klarsichtfolie verpackt und an der Brücke festgeklebt. Neugierig öffnete ich die Umschlag und fand einen Brief mit einem kleinen Kreuzworträtsel. Der Brief erklärte, dass ich, sollte ich an einer Stelle mal nicht weiterkommen, gerne die „Gute Fee" per SMS kontaktieren könnte. Diese sei ebenfalls in meinem Handy gespeichert (natürlich unter „Gute Fee" - und jetzt fragen sie mich nicht, wie er das mit meinem Handy, das ich eigentlich immer bei mir habe, anstellen kontne?!). Nur um sicher zu gehen, dass ich auch genug Guthaben hätte, lag noch eine Handykarte im Umschlag. Die nächste Station meiner kleinen „Schnitzeljagd" ergab sich durch das Lösungswort des Kreuzworträtsels. Dieses Rätsel fragte verschiedene Situationen während unserer damals 3-jährigen Beziehung ab (z.B. „Was gab es zum Nachtisch, an dem Tag, an dem Christian das erste Mal für dich gekocht hat?"). Natürlich konnte ich alle Fragen problemlos beantworten und erfuhr so das nächste Codewort für das Navigationssystem. Die nächste Station war das Haus von Christians Eltern. Dort erhielt ich einen weiteren kleinen Liebesbrief und eine Taschenlampe, die ich wohl später noch brauchen würde. Weiter ging es dann zum Haus von Christians bestem Freund. Dort fand ich einen herzförmigen Taschenwärmer und musste ich wieder ein kleines Rätsel lösen. Diesmal sollte ich das Lösungswort an die „Gute Fee" schicken. Daraufhin schickte mir die „Gute Fee" das nächste und vorerst letzte Codewort für das Navigationssystem. Ich setzte mich also wieder ins Auto und fuhr los. An einer Unterführung staunte ich nicht schlecht als ich ein riesiges Banner entdeckte, dass einfach von Christian sein musste: „Schatz, ich liebe dich!". Aufgeregt fuhr ich weiter. Vielleicht ahnte ich auch schon ein bisschen was, aber die Vorfreude wuchs nur weiter. Nach einem Kreisverkehr hing an jedem Laternenpfahl ein Schild. Alle Schilder zusammen ergaben den Spruch: „Hey Süße! Ja genau du! Mein kleiner Teufelsfisch (ein kleiner Insider), jetzt hast du's fast geschafft!" Ich war mittlerweile schon ganz kribbelig und stellte mein Auto an der angegebenen Stelle ab und wartete. Zum Glück nicht lange, da plötzlich das Auto von Chris' bestem Freund um die Ecke bog und mich einlud. Ein Stück Feldweg musste ich noch ausharren bis besagter Freund mich wieder aus dem Auto aussteigen ließ und erklärte, ich solle nun diesen Weg alleine weiter gehen. Langsam wurde es schon dunkel, aber die Taschenlampe hatte ich vor lauter Aufregung im Auto liegen lassen. Gespannt und schnellen Schrittes ging ich also diesen Weg entlang, bis ich nach einer Kurve ein paar Lichter entdeckte. Mehrere Kerzen in Einmachgläser mit buntem Transparentpapier beklebt, beleuchteten ein Schild in Pfeilform. Darauf stand „Weg in eine neues Leben" und er wies direkt in ein kleines grünes Tal. Von oben konnte ich schon einen kleinen Pavillon erkennen und davor ein Weg mit Fackeln und weiteren bunten Gläsern abgesteckt. Langsam konnte ich es nicht mehr abwarten und ich begann zu laufen. Am Anfang des beleuchteten Weges, welcher mit Rosenblättern ausgelegt war, stand Christian im Anzug und mit einer Rose in der Hand. Das Herz klopfte mir bis zu Hals als wir und küssten und gemeinsam den Weg zum Pavillion abschritten. Auf dem Weg musste ich weitere Rosen aufheben und mich schließlich auf einen Stuhl setzen, auf dem ein riesiges Herzkissen lag, welches der arme Kerl doch tatsächlich selbst genäht hatte. Ich hatte schon einen Kloß im Hals, als Christian schließlich seine Gitarre herausholte und anfing ein für mich komponiertes Stück zu spielen und zu singen. Irgendwann konnte ich wirklich nicht mehr und ein paar Tränen der Rührung kullerten mir über die Wange. Der Refrain des Liedes endete jedes Mal mit „Willst du mich behalten?" und spätestens da war klar, worum es hier ging. Am Ende des Liedes, legte Chris die Gitarre zur Seite, fiel ganz klassisch vor mir auf die Knie, öffnete eine kleine Schmuckschatulle mit Ring und fragte „Willst du mich heiraten?". Ich glaube ich habe geheult wie ein Schlosshund, weil das alles so unglaublich schön und romantisch war und natürlich sagte ich sofort „Ja!".
Zum Abschluss stießen wir noch mit Sekt an und gingen dann noch ganz romantisch zu zweit essen.
(Christians armer, bester Freund musste also alles allein wieder aufräumen!)
Das war definitiv mein schönster Geburtstag und ich behaupte auch der romantischste Heiratsantrag, den man sich vorstellen kann.
(Und wer die ganze Geschichte nicht glauben kann, dem können wir zum Beweis auch gern noch die DVD vorlegen oder ein Video, auf dem die Jungs die ganze Vorarbeit dokumentarisch festgehalten haben!)

Mittlerweile haben wir im Übrigen auch den Hochzeitstermin festgesetzt. Am 7.7.07 findet zunächst die standesamtliche Trauung statt. Für die kirchliche Hochzeit möchten wir, als arme Studenten, noch ein bisschen sparen.

 

Katzen als „Botschafter"

Meike:

Es war am 08. Dezember 2006, meinem 25. Geburtstag als mein Freund Heiko ( 25 Jahre Soldat ) mich mit einem Heiratsantrag überraschte. Das heißt, so überraschend war es eigentlich nicht, da wir mittlerweile 8 Jahre ein Paar sind. Aber in diesem Moment war es schon eine Überraschung.
Heiko kam morgens vom Dienst nach Hause und sagte ich sollte mich mit geschlossenen Augen im Wohnzimmer auf die Couch setzen. ( ich erwartete natürlich mein Geburtstagsgeschenk ) Als ich die Augen öffnen durfte, erklang das Lied „ Das Beste „ von Silbermond und auf dem Fußboden war eine Straße aus Rosenblüten
von der Tür bis zur Couch, wo in der mitte des Weges kleine Krümel lagen.
Es stellte sich heraus das diese Krümel Katzenleckerchen waren, wo auch schon im gleichen Moment unsere drei Katzen Bagira, Poldi und Tiffy hereingelaufen kamen und diesen Leckerchen gierig folgten. Der Kater trug eine Fliege mit einem Hut und die beiden Katzen trugen einen Schleier aus weißem Tüll. Die drei verkleideten Katzen kamen die Rosenstraße entlang in meine Richtung ( Das funktionierte nur, weil sie Hunger hatten ).
Mir schossen die Tränen in die Augen vor lachen, weil das soooooo süüüüüß und lustig aussah. Die eine Katze, die Bagira, hatte auf dem Rücken eine Schachtel befestigt mit einem Ring. Dann als der Refrain vorbei war „ Du bist das beste was mir je passiert ist", fragte mich Heiko auch schon, ob ich ihn heiraten möchte. Ich sagte natürlich „JA". Das ganze begossen wir dann noch mit Sekt. Wir heiraten nun am 21.Juli 2007 und freuen uns auf unsere Hochzeit. Ich habe mich über den Antrag in dieser Form besonders gefreut, da die Katzen zur Zeit einen wichtigen Teil in unserem leben sind und somit ( wenn auch nicht ganz freiwillig ) bei der wichtigsten Entscheidung unseres Lebens beteiligt waren.

 

Leuchtende Herzen in ‚Planen un Blomen'

René & Martina:
Meinen Heiratsantrag bekam ich am 18. Juli 2005 - mein bis dahin schönster Tag in
meinem Leben.
Es war unser vierter Jahrestag seit wir uns im Urlaub auf Mallorca kennen lernten. 3 ½ Jahre lang zwang uns die 400km-Distanz zwischen Mönchengladbach und Hamburg zu einer Wochenendbeziehung. Seit acht Monaten lebten wir bis zu diesem Zeitpunkt endlichin unserer ersten gemeinsamen Wohnung in Hamburg. Der einzige schöne Tag in dieser Woche sollte also unser Jahrestag sein, welch Glück. Er war nahezu perfekt, um ihn romantisch zu zweit zu verbringen und zu genießen. Da mein Freund zu dieser Zeit leider mittenim Diplomstress steckte, sollte uns diese Chance jedoch verwehrt bleiben. Um die Segel aber nicht ganz zu streichen, nutzten wir unsere einzige gemeinsame Zeit am späten Abend für einen romantischen Spaziergang durch „Planten un Blomen", einem Parkgelände im Zentrum der Stadt.Mir fiel zwar auf, dass er heute ein wenig angespannt und scheinbar nicht ganz bei der Sache war, schiebe es aber auf den Diplomstress und habe Verständnis dafür, dass er seinen Kopf nicht frei hat. Nach einer recht großen Runde - draußen wurde es bereits dunkel - kamen wir an einen kleinen, wunderschönen und recht verlassenen Teil des Parks in der Nähe der„Mittelmeerterrassen". Hier befinden sich viele versteckte Wege, gesäumt von dicht gewachsenen, hohen Büschen. Alles wirkt sehr romantisch. Bereits von weitem sah ich einige kleine Lichter an einem solchen Weg leuchten und ich fand die Idee ganz toll, weil esdiesen gewissen Flair, den dieser Ort versprüht, hervorragend untermalte. Auf die Idee, dass mein Schatz dahinter stecken könnte, bin ich natürlich nicht gekommen. Wieso auch, er hatte schließlich den Kopf mit genügend anderen Dingen voll und ließ sich natürlich nichts anmerken. Unser Spazierweg führte uns dann weiter in Richtung der Lichter, über eine kleine geschwungene Holzbrücke bis wir auf „unserem" Hauptweg waren. Links und rechts von mir leuchteten Teelichter und erzeugten eine noch romantischere Atmosphäre, als eh schon herrschte. Wahnsinn!
Je tiefer wir in diese Landschaft eintauchten, umso mehr Teelichter erstrahlten, bis ich mich schließlich auf einer kleinen, terrassenförmigen Gabelung in einem Meer von Teelichtern wieder fand. Ich war überwältigt! Erst da fiel mir außerdem auf, dass zwischen den Teelichtern ganz viele rote Rosen verstreut lagen und ein Stück vor uns zwei, aus Teelichtern gelegte und in einanderverschlungene Herzen lagen.
Da ich zu diesem Zeitpunkt wirklich nicht mit einem Heiratsantrag gerechnet habe, stand ich wohl ziemlich auf der Leitung und habe das auch meinem Freund gegenüber zum Ausdruck gebracht, als er schließlich die neben mir stehende langstielige Baccararose ergreift und mit Tränen in den Augen nach den passenden Worten ringt. Erst da fiel es mir wie Schuppen von den Augen und auch ich konnte meine Tränen der Rührung nicht mehr unterdrücken. Schließlich fragte er mich die entscheidende Frage, die sich wohl jedes Mädchen als kleines Kind wünscht: „Willst Du mich heiraten?" Und ich habe sie aus tiefsten Herzen mit „JA" beantwortet.
Wir fielen uns in die Arme und die Zeit schien stillzustehen. Plötzlich raschelte es hinter einem der Büsche und der Antrag wurde perfekt abgerundet: zum Vorschein kam seine Schwester mit einer Flasche Sekt und zwei Sektgläsern, um uns anstoßen zu lassen.
Der Antrag war perfekt!
Da war es dann schließlich ganz mit meiner Fassung vorbei und es dauerte eine ganze Weile bis ich mich wieder gefangen hatte. Dieser Moment gehörte ganz alleine uns undwir genossen ihn in vollen Zügen. Nie im Leben hätte ich mir einen solch romantischen Heiratsantrag erträumen lassen. Aber mein Traum wurde war.
Am 19.August 2006 haben wir schließlich geheiratet, dieses Ereignis hat den bis dahin
schönsten Tag in meinem Leben abgelöst und zum zweit schönsten werden lassen. ;)
Verliebte Grüße aus Hamburg,

 

Am Himmel über einem Strand in Florida

Steffi & Norman:
Unser Heiratsantrag:

Als wir hier am 14.11.05 von Frankfurt am Main nach Tampa/Florida losflogen, ahnte ich nicht, was mein Freund mit mir vorhatte.

Wir haben unseren ersten gemeinsamen Urlaub mit der Familie meines Freundes an diesem traumhaft schönen Ort Treasure Island verbracht.

Es war der 17.11.2005: Mein Schatz wollte mit mir an diesem besonderen Tag den Sonnenuntergang am Strand betrachten. Nichtsahnend freute ich mich auf diesen Abend.

Gegen 17h saßen wir ganz gemütlich am Strand, einsam auf eine Decke gekuschelt und da spürte ich, dass etwas anders war. Norman war auf einmal sehr nervös. Und ich wurde es auch, weil er kaum noch redete. Er schaute nur noch in den schönen rot gefärbten Himmel. Ich fragte ihn: „Hase, was ist denn los?" Und er antwortet: „ Manchmal kommt die Antwort buchstäblich wie aus heiterem Himmel!"

Ich verstand es nicht wirklich, bis auf einmal seine Antwort wortwörtlich vom Himmel fiel.

Es kam ein kleines Flugzeug, das eine Banderole hinter sich herzog. Ich erkannte erst meinen Namen und dann seinen, bis ich die ganze Botschaft lesen konnte:

Sie lautete: Steffi, willst Du mich heiraten. Norman. Und ein kleines rotes Herzchen am Anfang.

Das Flugzeug drehte mehrere Runden über dem Strand und durch den Sonnenuntergang.
Es war an Romantik nicht zu überbieten.

Ich war so überrascht, dass ich kein Wort über meine Lippen brachte. Er fragte mich noch mal: „Und, willst du?"
Ich antwortete unter Tränen: „Ja, ich will!"

Dann holte Norman den wunderschönen Ring aus der Schmuckschachtel und steckte ihn mir ganz zärtlich an die Hand. Danach öffnete er eine Flasche Champagner und wir haben auf diesen unvergesslichen Moment angestoßen. Wir lagen bis in die Nacht am Strand von Treasure Island und waren einfach nur verliebt.

Da der Antrag ziemlich zu Beginn unseres Urlaubes war hatten wir noch zwei wunderschöne Wochen im warmen Florida!

 

Über den Dächer Düsseldorfs

Elina:

Mein Heiratsantrag - Über den Dächern Düsseldorfs...

Als wieder einmal das einwöchige Lehrgangsseminar in Erfurt bezüglich meiner Ausbildung bei mir bevorstand, fragte mich mein Freund (jetzt Verlobter), ob wir vor der einwöchigen „Trennung" uns noch einen schönen Tag in der Düsseldorfer Altstadt machen wollten mit einem kurzen Besuch auf dem Fernsehturm.
Da ich schon immer ein Freund der „Lüfte" war und Düsseldorf zu unseren Lieblingsstädten gehörte, nahm ich natürlich das Angebot an.

Voller Vorfreude auf einen gemütlichen Nachmittag am Rhein nach einer kleinen Shopping-Tour fuhren wir nach Düsseldorf.
Nach KURZEN Einkäufen in einigen Kaufhäusern, verkündete er mir auf einmal ganz hektisch, der Fernsehturm hätte nur noch eine halbe Stunde geöffnet und wir müssten uns beeilen, um noch die Aussicht von oben zu genießen.

„Na ja, das ist ja eine tolle Organisation!", dachte ich mir. Eigentlich hätte ich da schon misstrauisch sein müssen, da er eigentlich das geborene Organisationstalent ist.

In Windeseile kamen wir am Fernsehturm an! Am Eingang begrüßte er sich mit dem Personal, als würde man sich schon Ewigkeiten kennen! Eine weitere Ungereimtheit!

„Endlich, wir sind im Aufzug und können gleich bei der herrlichen Aussicht entspannen!"
Anstatt Entspannung kamen ganz andere Gefühle in mir hoch.

Oben angekommen, führte er mich ein wenig nervös, aber zielstrebig an einen ganz bestimmten Punkt auf der Aussichtsplattform! In diesem Moment habe ich nicht verstanden, worin sich dieser Ort von den anderen Stellen unterscheidet.
Doch das konnte ich in wenigen Sekunden feststellen ...

Als mein Blick zum Rheinufer fiel, entdeckte ich „kleine" Menschen, die mit einem 15 Meter langen Lacken mit der Aufschrift „WILLST DU MICH HEIRATEN?" wedelten! Ich begriff zunächst nicht, was das zu bedeuten hatte. Das merkte auch mein Freund und stellte mir diese Frage nun persönlich: „Willst du mich heiraten?"
Mir wurde kalt und heiß zusammen, aber ein „JA, ICH WILL!" schaffte ich noch.
In diesem Moment steckte er mir den wunderschönen Verlobungsring an den Finger und rief einen Freund an: „Juhu, sie hat JA gesagt! Freie Fahrt!"

Es folgte nämlich noch eine weitere Überraschung! In diesem Moment stiegen ca. 100 große Herzluftballons in die Luft über den Rhein, die Autobahn und die Dächer Düsseldorfs ...
Bei den „kleinen" Menschen handelte es sich um meine Schwester und unsere besten Freunde! So konnte sie an diesem großen Ereignis auch teilnehmen.

Es sollte aber mit den Überraschungen nicht aufhören, denn auf der Aussichtsplattform erwartete uns ein romantisch gedeckter Tisch an dem wir sofort anstoßen konnten!
Das war jedoch nur die „Vorspeise", denn das „Hauptgericht" durften wir in dem Restaurant auf der Drehscheibe genießen.

So genossen wir unsere Verlobung über den Dächern von Düsseldorf bei Nacht ...

 

Überraschung auf dem Sportplatz

Norman:
Wir kennen uns eigentlich schon sehr lange. Hatten uns aber zwischendurch mal ein paar Jahre aus den Augen verloren. Vielleicht gut so. Denn als wir uns durch Zufall mal wieder begegnet sind, hat es gefunkt. Daraufhin trafen wir uns oft, haben viel Zeit miteinander verbracht und sind schließlich seit dem 16.03.2002 ein Paar. Seit dem gibt es keinen Tag den ich irgendwie bereuen könnte. Es stimmt einfach alles, von Anfang an.

Eines Tages kam er nach Hause und erzählte mir das er bei einem Preisausschreiben, im Blumenladen von einer guten Bekannten, gewonnen hat und zwar einen Geld-Gutschein. Weil er aber nun keine Blumen davon kaufen wollte, („Da die ja doch nur verwelken" waren seine Worte) hat er ihn in einen Gutschein für einen Rundflug eingetauscht (Wird bei uns im Nachbardorf angeboten). Ich habe mich erst für ihn gefreut bis er mir erzählt hat, das er mich angemeldet hat. In diesem Moment wusste ich gar nicht was ich sagen sollte. Ich konnte nicht verstehen warum er das nicht selbst nutzt, schließlich hat er doch mal was gewonnen. Allerdings wollte ich ja nun auch nicht meckern, denn er hat es ja nur nett gemeint.

Schließlich war es dann soweit. Es war am 29.07.2006, ein Samstag. Wir fuhren zum Flugplatz und mir war ehrlich gesagt ziemlich mulmig zu Mute wegen dem fliegen. Aber dafür war nicht viel Zeit. Es ging gleich los mit dem Rundflug. Als wir dann in der Luft waren war es eigentlich ganz toll. Ich hab viele Fotos gemacht. Das Wetter war auch gut. Schließlich, auf dem Rückweg des Rundfluges flogen wir noch über unseren Heimatort. Dort auf dem Sportplatz sah ich es dann. In riesengroßen weisen Buchstaben stand geschrieben, „WILLST DU MICH HEIRATEN ?" und mein Traumprinz stand mitten drin.
Mir blieb die Sprache weg bis ich einen Schupps von links bekam (Nach drei oder vier Ehrenrunden über`m Sportplatz). Mein Pilot, der natürlich eingeweiht war, fragte „ Und?". Ich antwortete natürlich mit JA. Auf dem Boden zurück hat mich dann unsere Bekannte, die das ganze auch mit geplant hat, empfangen und zu meinem Prinzen gebracht. Dort bekam ich noch einen Ring an den Finger gesteckt.
Wahnsinnig glücklich hielten wir uns dann in den Armen und es hat sich angefühlt, als würde die Welt still stehen.

Heiraten wollen wir nun im Juli dieses Jahr 2007.

 

Autokinowerbung - mal anders!

Marie & Markus
Vielleicht habe ich mit meiner Geschichte eine Chance und kann somit meinen Verlobten überraschen. Ich bin nämlich der Meinung, dass man einen schöneren und noch besonderen Heiratsantrag gar nicht bekommen kann. Wirklich! Aber lasst Euch überraschen:

Mein Königstiger (Spitzname seit unserem ersten gemeinsamen Kinofilm Barfuss; „Ich muss mal für kleine Königstiger"; wir waren allerdings noch kein Liebespaar) hatte diesen Heiratsantrag schon länger geplant. Ich ahnte irgendwie etwas, aber natürlich nicht so was. Er kann sehr gut singen und hat mir schon öfters romantische Lieder auf eine CD gesungen und geschenkt. Und einfach nur „essen" gehen wollte er bei seinem Heiratsantrag nicht. So begann der 23. August 2006 (ich erfuhr später, dass meine Großeltern vor sehr langer Zeit an diesem Tag geheiratet haben):

Wir hatten beide Urlaub und waren erst bei meinen Verwandten in Reit im Winkl und dann bei seinen Verwandten in Gmunden am Traunsee (dort heiraten wir übrigens auch) zu Besuch. An diesem jenen Mittwoch wollten wir abends dann eben ins Autokino gehen, weil wir das ganz gerne ab und zu machen. Den ganzen Tag über riefen witzigerweise Freunde ständig an und dann fuhr er auch noch zu seinem Freund, um ihm die Videokamera für den Gardasee zu leihen. Gott sei Dank war das Wetter in Ordnung und wir fuhren dann gegen 19 Uhr von uns daheim in Kelheim weg. Gegen 20.30 Uhr kamen wir im Autokino in Aschheim an und hatten dann eben ein wenig Zeit. Ich musste und wollte vorm Film („Zum Glück geküsst") noch auf die Toilette. Markus wurde schon irgendwie nervös, dass ich jetzt unbedingt noch raus will. Später war mir natürlich alles klar. Danach saß ich wieder im Auto und plötzlich wollte Markus noch mal auf die Toilette. Ich habe mir nichts dabei gedacht und machte es mir gemütlich. Ich dachte daran, dass dann um 21 Uhr erst noch Werbung kommen wird. Plötzlich ging es los und ich dachte, welche Urlaubswerbung ist das denn! Oh Gott, da war ja ein Urlaubsfoto von mir im Spanienurlaub auf dieser riesigen Leinwand. Und nun wurde es mir ganz anders. Plötzlich läuft alles wirklich wie im Film ab... Mein Engel begann übers Mikro „Weilst a Herz hast, wie a Bergwerk" zu singen und es kamen noch paar weitere Fotos von mir und uns. Es wurde auch nach und nach alles ruhig um unser Auto herum und nun checkten auch die letzten Besucher des Autokinos was da abgeht. Und dann begann Markus wahnsinnige Dinge zu mir zu sagen und zum Schluss DIE Frage... Wir waren erst räumlich getrennt, ging leider nicht anders, aber ich bin dann nur noch aus dem Auto und ihm kurz darauf mit übermäßigem Herzklopfen in die Arme gefallen. Wir zitterten beide sehr und fast kullerten auch Tränen. Nur waren wir nicht alleine. Im Autokino war nur noch Autohupen zu hören und plötzlich tauchten auch viele Freunde von uns auf. Mit Sekt usw.. Sein Freund Axel (der mit der Videokamera) hat Markus viel bei den Vorbereitungen geholfen. Alles war Wahnsinn. Das Leben beginnt sich zu drehen und ich dachte nur noch an den Heiratsantrag, den ich soeben von meinem Mann fürs Leben bekommen hab. Markus selber war auch noch sehr durcheinander. Vor lauter Aufregung hätte er mir fast vergessen den Verlobungsring zu geben, den ich jetzt brav bis zum 28. Juli 2007 tragen werde. Alles wurde auf Videokamera festgehalten und später unseren Familien gezeigt. Das Schönste daran ist auch, wie sehr sich meine zukünftigen Schwiegereltern gefreut haben.

Alle Freunde, die beim Heiratsantrag dabei waren, sind selbstverständlich auch an unserem Hochzeitsfest am 28. Juli 2007 in Österreich anwesend.

 

Fallschirmtandemsprung ins ‚Ja'

Helmut:

Hier in kurzen Worten der Heiratsantrag, den ich meiner Frau gemacht habe.
-Ich habe Ihr einen Gutschein über einen Fallschirmtandemsprung geschenkt.
-auf 21 Bettlaken habe ich "Tanja willst du mich heiraten ?" geschrieben.
-Nachdem das Flugzeug abgehoben hatte habe ich die Laken ausgebreitet.
-in ungefähr 1000m Höhe konnte man Ihr JAAAAAAA hören.
Es existiert auch ein Film von dem Sprung.

 

Ein Lied nur für dich

Wera & Michael:

Mein Freund hat mir einen wirklich romantischen Heiratsantrag gemacht. Wir hatten beide lange nichts mehr miteinander unternehmen können, da er kurz vor seinem Examen stand und dafür viel lernen musste. Umso mehr freute ich mich darüber als er mich fragte, ob wir zusammen Ausgehen würden. Auf meine Frage, was ich anziehen könnte, sagte er, dass es schon etwas schicker sein sollte. Ich war schon richtig gespannt, wo wir higehen würden, aber an einen Heiratsantrag habe ich absolut nicht gedacht.

Wir sind dann nach Düsseldorf auf den Fernsehturm gefahren und haben von oben die Skyline bei Nacht genossen. Das war schon richtig romantisch, die ganzen Lichter von dort oben zu sehen.

Mein Freund hat mich danach in ein sehr edles Restaurant im Hafen eingeladen, eines von den Örtlichkeiten, die man sich als Student eigentlich nicht leisten kann. Es hat wunderbar geschmeckt und die Atmosphäre im Restaurant unterstrich die wundervolle Stimmung. Wir saßen noch eine ganze Zeit dort und haben uns nett unterhalten.

Als wir wieder im Auto saßen, dachte ich, wir würden nach Hause fahren. Mein Freund aber fuhr einen anderen Weg als wir ihn gekommen waren und bog auf eine Straße ein, die direkt zum Rhein führte, von wo aus man die Lichter der Düsseldorfer Altstadt sehen konnte, wie sie sich im Wasser spiegelten. Wir waren an diesem romantischen Platz ganz für uns.

Wir redeten so über dies und das, als er sagte, dass er ein Lied für mich geschrieben hat. Er legte die CD ein und sagte, ich solle meine Augen schließen und einfach nur auf den Text achten. Das tat ich dann auch...

"Ich hab schon geglaubt, dass es niemals passiert/ Ich hab schon geglaubt, dass Sie nicht existiert.

Ich rede von Liebe/ Ich rede von Dir/ Ich weiß jetzt genau, du gehörst zu mir.

Wenn Du mich zum willst, dann sag jetzt ja/ Und ich versprech Dir, ich bin immer für Dich da."

... ich machte meine Augen auf und er hielt einen wunderschönen Verlobungsring in seinen Händen. Ich war überglücklich und konnte es nicht fassen. Ich fiel ihm um den Hals und sagte JA.

Ich drückte ihn ganz fest und lauschte dabei den restlichen Stophen...

"Was auch immer mal sein wird, was eines Tages mal ist/ Ist nicht wirklich wichtig, solange Du bei mir bist.

Und wenn wir dann alt sind, unsere Haare sind grau/ Liebe ist sicher, Dich meine Frau."

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