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Kerstin & Jimmy - vom November 2007

Brautpaar des Monats: Kerstin und JimmyAlles fing im November 2006 an, als Jimmy (24 Jahre) mich fragte, ob ich Kerstin (22 Jahre), ihn dieses Jahr noch heiraten möchte. Anfangs dachte ich, dass er scherze, aber als er zwei Wochen lang immer wieder damit anfing, machten wir Nägel mit Köpfen. Und so wurden wir kurz darauf, am 12.12.2006 standesamtlich im Palatorium des Klosters Herbrechtingen getraut.

 

Ehe man sich versah, steckten wir mitten in den Vorbereitungen unserer kirchlichen Trauung, Einladungskarten bestellen, Kleideranprobe, Dekoauswahl, Essensauswahl uvm.

 

Unterstützung bekamen wir durch unser ‚Hochzeitskomitee' - Trauzeugin Katja, Tante Petra und die Eltern der Braut. Nach tausenden Telefonaten und vielen Treffen, die genauso unvergesslich bleiben wie die Hochzeit selbst, stand folgender Plan:
Kirchliche Trauung um 16.00 Uhr, anschließender Sektempfang im Klostergarten bis 18.30 Uhr und danach in den vierten Stock des Herbrechtinger Klosters in den Karl-Saal, 19.00 Uhr Beginn des Buffets und um 24.00 Uhr Nachtkaffee mit traditionellem Anschnitt der Hochzeitstorte.

 

Die letzten zwei Wochen vor unserer Hochzeit war ich irgendwann so neben mir, dass mir meine Kollegin schon Zwangsurlaub erteilen wollte. Mein Mann lies sich zum Glück nicht aus der Ruhe bringen und schaffte es immer wieder mich zu beruhigen.

Endspurt : Programmhefte und Buffetkarten basteln, letzte Besprechung mit dem Pfarrer über den Ablauf der kirchlichen Trauung, Blumen auf dem Großmarkt kaufen und natürlich die Kosmetiktermine für mich nicht vergessen. Bei diesen ganzen Aktivitäten hat sich unser Hochzeitskalender "Perfekt day" als sehr wertvoll erwiesen.

 

Am Morgen des 16.06.07 war alles noch sehr ruhig. Nach gemeinsamen rumlümmeln auf dem Sofa fuhren wir um 11:30 Uhr zu meinem Elternhaus. Dort zauberte meine Oma eine leckere Hochzeitsuppe zur Einstimmung.

 

Kurz darauf kam meine Friseurin und begann mich zu schminken. Um 15:00 Uhr ging es dann los, das Brautauto fuhr mit meinem Onkel als Chauffeur los.

 

Mein Papa, mein Bruder und ich wurden zur Evangelischen Kirche nach Herbrechtingen gefahren, wo schon alle unsere neunzig Gäste auf uns warteten, und natürlich mein Mann. Doch erst als alle in der Kirche waren, stiegen wir aus. Es war ein unbeschreibliches Gefühl, als mein Papa mich zum Altar führte und alle Anwesenden aufstanden und Jimmy vorne vor Glück strahlte. Es war ein wunderschöner Gottesdienst, der durch einen Gospelchor mit ca. 20 Personen bei uns allen immer wieder Gänsehaut zauberte.

 

Als wir dann, angeführt von unserer Nichte und unserem Neffen, die auf unserem Weg Blütenblättern streuten, in den Klostergarten gingen, der gleich neben der Kirche liegt, strahlte die Sonne mit uns um die Wette.


Nach den ersten Gläsern Sekt begann auch langsam die Aufregung und die Anspannung bei uns zu weichen.

Langsam begaben wir uns dann alle gemeinsam in den wundervoll dekorierten Saal. Als jeder seinen Platz gefunden hatte, wurde auch schon das riesige Buffet eröffnet. Dieses bestand aus 6 verschieden Vorspeisen, (gebackene Zucchini, Räucherlachs, verschiedene Rohkostsalate...) 5 Hauptgerichten mit Beilagen (Kalbsbraten in Cocnacrahmsoße, Lammbraten in Biersoße...) und einem sehr leckeren und kalorienreichem Nachtisch (verschiedene Mouse, Walnussparfait, Eisplatte...).

 

Damit unsere Gäste aber ein wenig verschnaufen konnten, haben wir eine Pause von 45 Minuten zwischen Hauptgang und Nachspeise eingeplant. In dieser Zeit haben mein Mann und ich dann unsren Hochzeitswalzer getanzt. Zum Glück hatten wir vorher einen Hochzeitstanzkurs besucht, sonst wäre dieser nicht so wunderbar geglückt. Als unsre Eltern zu uns auf die Tanzfläche kamen, gab es einen lauten Knall und tausende von Herzen flogen durch die Luft und rieselten langsam auf uns nieder. Und so tanzten wir weiter auf einem Meer von roten Herzen.

 

Ballonstart

 

Das Fest war schon voll im Gange, als unsere Band um ca. 22:00 Uhr alle Gäste bat den Saal zu verlassen, außer dem Brautpaar! Nach schier endlosen Minuten durften wir dann auch hinaus. Draußen im Klostergarten erwartete uns ein traumhaftes Bild:

 

Der Weg war mit Riesenwunderkerzen umzäunt, unsere Gäste hielten alle Luftballons, an denen Wunderkerzen hingen, in der Hand und uns gegenüber schimmerte das Wasser des sanft beleuchteten Brunnens. Als leise im Hindergrund das Lied "Ich fühl wie du" von Peter Maffay erklang, stieg ein Luftballon nach dem anderen gen Himmel. Nach und nach flossen auch schon die ersten Tränen. Aber damit war noch nicht genug. Etwa zehn Minuten kamen wir aus dem Bestaunen eines riesigen Feuerwerkes nicht mehr heraus - und das alles nur für uns, heimlich geplant!

 

Kaum hatten wir dieses wunderbare Ereignis halbwegs verdaut, ging es auch schon weiter mit tanzen, tollen Spielen und vielem Lachen über unsere Hochzeitszeitung, die von den meisten als Hochzeitsbuch betitelt wurde, da sie über 60 Seiten fasste.

 

Bis in die frühen Morgenstunden feierten wir diesen schönsten Tag in unserem Leben, den wir aber nur mit Hilfe unserer Familie und unseren Freunden so gestalten konnten. Deshalb möchten wir uns auch auf diesem Wege bei allen bedanken, die mit uns gefiebert und uns geholfen haben wo sie nur konnten !!!

 

Danke, Kerstin und Jimmy!

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