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Ein Hotelzimmer namens Wolke 7

Isolde wurde von Ihrem Freund überrascht und sie verbrachten eine Nacht in einem wunderschönen Hotelzimmer namens "Wolke 7". Jedoch folgte erst am nächsten Morgen die große Überraschung, als ihr ein selbstgedrehter Filmes gezeigt wurde, der die Highlights ihrer Beziehung vom Anfang bis in die Gegenwart zeigte und mit einem romantsichen Antrag abschließt.

 

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Der Antrag im vollen Wortlaut:

 

Alles begann an meinem 31. Geburtstag: Ich bin seit meinem 10. Lebensjahr mit großer Begeisterung dem Reitsport verbunden und habe auch ein eigenes Pferd. Mein Freund schenkte mir zwei Wochendkarten für das große, internationale Reitturnier in Stuttgart - obwohl er nicht wirklich am Reitsport interessiert ist. Ich freute mich riesig, dass ich mit ihm zusammen sämtliche Reitdisziplinen wie Springen, Dressur, Vierspänner sehen werde - ein großer Liebesbeweis.

 

Am besagten Wochenende trafen wir uns Freitag abends in Stuttgart und übernachteten bei einer guten Freundin, die ganz in der Nähe der Schleyerhalle wohnt. Samstags morgen brachen wir dann auf und verbrachten einen richtig schönen Tag mit den besten Reitern und Pferden der Welt. Auch meinem Freund hat es sichtlich viel Freude gemacht. Kurz vor Ende hat mein Freund zu mir gesagt, dass er gerne noch einen „Happen" essen möchte. Eigentlich war ich zu müde nach dem 10h Tag und das auch noch hochschwanger... aber da er mich den ganz Tag so nett begleitet hat, stimmte ich dann doch zu.

 

Er bestellte ein Taxi an die Schleyerhalle, dass uns zum Restaurant fahren sollte. Kurz bevor wir einstiegen setzte er mir eine große, mit einem Edelweißtuch verdunkelte Ski-Brille auf. Ich konnte gar nix mehr sehen und wusste nicht wie mir geschah...

Nach circa 10 Minuten Fahrt hielten wir kurz und fuhren dann weiter, nachdem mein Freund etwas in den Kofferraum eingeladen hatte. Während der Fahrt dachte ich, wir würden wieder zurück zum Turnier fahren und ich fände mich vor einem Riesenpublikum wieder - eine nicht sehr angenehme Vorstellung für mich.

Als wir unser Endziel erreicht hatten, wurde ich entgegen meinen Vermutungen zahlreiche Treppen in einem Gebäude von meinem Freund hoch geführt. Keiner sprach mit uns und ich hörte auch keine Stimmen. Dann öffnete sich eine Tür und wir betraten ein Zimmer, in dem schöne, alte Musik lief.

 

Er zog mir dann die Ski-Brille ab und ich stand in einem Traumzimmer namens „Wolke 7". Dort war ein Meer an Kerzen am leuchten, ein Rosenbad in der Whirlwanne eingelassen und ein Kaminfeuer flackerte. Im Rosenbad sitzend, aßen wir feinste Fingerfood und tranken leckeren Champagner/alkoholfreie Brause. Nun dachte ich würde er mit gleich den Antrag machen.

Aber Pustekuchen...

 

Er war irgendwann müde und ich dachte mir es wäre halt noch ein romantisches Wochenende zu zweit, bevor unsere erste Tochter am Ende des Jahres auf die Welt kommt. Ich schlummerte dennoch glücklich und zufrieden in seinen Armen ein.

Am nächsten Morgen folgte mit einem Pyjamafrühstück im Bett ein weiteres Highlight. Beim Servieren erzählte uns der Portier, dass es immer zum Frühstück einen lustigen Videofilm gibt.

 

Ich wunderte mich zunächst, dachte aber mir das in diesem Hotel eh alles so anders ist. Auch mein Freund wirkte irritiert und legte den Film ein. Zu Beginn war ein schönes Foto von meinem Freund und mir zu sehen.

Dann fühlte ich mich 8 Jahre in der Zeit zurückversetzt. Unser Kennenlernen auf einer Party in Mannheim spielte mein Freund mit einem Double von mir nach (gespielt durch eine Freundin von uns). Wir trugen sogar die fast gleichen Klamotten wie damals.

 

Dann gab es chronologisch weitere lustige Highlights unserer Beziehung schauspielerisch dargestellt gepaart mit den schönsten Fotos von uns und unseren Freunden.

In der vorletzten Szene habe ich dann einen großen Bauch und mein Freund freut sich voll auf unsere erste Tochter....

Ich glühte mittlerweile vor Spannung...

 

Und dann kam es, wovon ich schon lange geträumt habe: Er machte mir im Video mit Kniefall und Verlobungsring den Antrag. Zeitgleich nahm er mich unter Tränen auf dem runden Bett liegend in den Arm, überreicht mir eine Rose und den Verlobungsring, die im Zimmer versteckt waren. Ich fühlte mich nun wirklich wie auf „Wolke 7" (Name unseres Hotelzimmers) und erwiderte überglücklich „JA".

 

Er versprach mir im Zuge dessen noch, meinen Namen als Doppelnamen anzunehmen, was das ganze nochmals emotional für mich steigerte.

Diesem Antrag folgte dann am 12.12.12 unsere Ehe am Standesamt Konstanz.

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