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Eine Bootsfahrt inkl. Picknick

Eine romantsiche Bootsfaht in der Alster wurde von Frank genutzt seiner Freundin eine romantischen Antrag zu machen. Er zauberte kurzer Hand ein kleines Picknick im Ruderboot hervor und fragte seine Liebste im Sonnenuntergang, ob sie ihn heiraten möchte.

 

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Der Antrag im vollen Wortlaut:

 

Romantischer Antrag

Es war ihr Geburtstag am 15.10. Ich fragte sie, was sie denn gerne an Ihrem Tag machen würde und sie schlug vor ein Ruderboot zu mieten. Bis dahin suchte ich Händeringend nach einem richtigen Ort, der romantisch genug wäre um sie nach all den Jahren unsere Beziehung endlich zu fragen.


Es war ein traumhafter, sonniger Tag. Wir also rein ins Auto und los an die Alster hier in Hamburg. Der erste Bootsverleiher hatte nur Kajaks, da hätte ich sie entweder vor oder hinter mir im Boot gehabt. Das kam überhaupt nicht in Frage. Also weiter zum nächsten Verleiher an der Aussenalster. Super. Es gab genau noch 1 Ruderboot, so ein schönes altes aus Holz, nicht diese Plastikschüsseln. Perfekt für mein Vorhaben. Ich ahnte zwar schon,dass das wegen dem hohen Gewicht nicht einfach werden würde über mehrer Stunden, aber das war es mir wert. Ich hatte unsere Klappbox aus dem Baumarkt dabei und eine kleine Tasche, nichts liess aber auf irgendetwas hindeuten.


Die Aussenalster ist so gross, man rudert sich einen Wolf ab und kommt gefühlsmässig kaum vorwärts. Mein Ziel war aber ein schönes Plätzchen in einem der Seitenarme, der Alster, wo die Bäume links und rechts den kleinen Fleet umspielen, wie eine Allee, dahinter traumhafte, grosse Gärten mit wunderschönen alten stuckverzierten Herrenhäusern.

 


Die Sonne stand tief und kam nur schwer durch die Blätter durch. ich padellte immer weiter auf der Suche nach dem richtigen Ort, aber ich fand ihn nicht. Die Zeit lief schon gegen mich und dann kam es ganz dicke. Meiner Süssen wurde es kalt. So ein Mist. Inzwischen habe ich mich in dem Gewirr der kleinen Nebenarme so verfranst, dass mir die Orientierung fehlte.

 

 

Aktuell waren wir in einem breiten Kanal, mit hässlichen Betonmauern links und rechts und in mir stieg schon Panik auf, da die Sonne immer tiefer ging und bald komplett verschwunden war.



Kurzentschlossen machte ich eine Kehrtwendung, ich legte nochmal an Geschwindigkeit zu, versuchte mir aber nichts anmerken zu lassen. ich wollte zurück zu dem kleinen See, an dem wir vorher vorbei kamen: er heisst Feenteich. Als ich ihn endlich sah, der nächste Schreck, drei Viertel war schon im Schatten. Nein, so hab ich mir das nicht vorgestellt. Ich also mit letzer Kraft zur Sonnenseite.

Der Ort war perfekt. Ich brachte also schnell das Boot in Position,so dass sie die Sonne schön im Gesicht hatte. Da leuchten ihre Augen immer so magisch, wie ich es bei keinem Menschen vorher je gesehen habe.


Jetzt oder Nie! Ich holte ein Seidenschal raus, den ich mir aus ihrer Schublade ausgeliehen habe und bat sie sich damit die Augen zu verbinden.

 

Alles war perfekt, der See war so schön, umringt von den tollen Gärten. Sie konnte nichts mehr sehen. Während ich also mit meinen Vorbereitungen begann, plauderte ich ganz belanglos weiter als ob nichts besonderes wäre um sie ein wenig abzulenken. Die Klappbox drehte ich um und legte eine kleine, weisse Tischdecke darauf, die ich extra dafür gekauft habe.

Dann stellte ich eine Kerze, zwei Sektgläser und eine Flasche Champagner auf den Tisch, legte eine rote Rose quer drüber und drappierte vor meiner Süssen den Ring in dem kleinen offenen Kästchen. Anschliessend verteilte ich auf dem See Hunderte von Rosenblättern, die ich über Bord warf.


Und dann war es soweit.


Ich war super vorbereitet was ich ihr sagen wollte. Wir kennen uns ja schon so lange, Schatz. Du weisst, ich will keine andere mehr ausser Dich und ich will für immer mit Dir zusammen sein usw... Ich hatte mir also ein paar Sätze zurecht gelegt. Alles war super. Ich war die Ruhe in Person.

 


"So, nun kannst Du die Augenbinde abnehmen, Süsse". Sie lachte, "Was kommt jetzt ?", wollte sie wissen. Und in dem Moment, wo sie die Binde abnahm und mich anschaute, ging mir der Arsch auf Grundeis!
Es platze nur so aus mir heraus:" Willst Du mich heiraten?! " Ebenso , kam ihre Antwort: "Ja !! "



Wir mussten beide so lachen, ich nahm den goldenen Ring, den sie sich vor 1 Jahr mal in einer Zeitschrift ausgesucht hatte und zog ihn ihr über. Sie strahlte übers ganze Gesicht und konnte es nicht fassen.

Ja sie hatte schon etwas geahnt, war sich aber nicht ganz sicher. Schliesslich musste ich ja auf ein Signal von ihr warten, bis sie soweit war, dass hatte ich ihr mal versprochen.

Und der Ring war wunderschön. Genau wie sie. Sie mochte keinen klassischen Ring haben, dieser hatte oben eine kleine Fläche auf der Amour eingestanzt war und er war gold mattiert, nicht glänzend.

 


Gott, war das alles aufregend. Gut dass wir den Champagner hatten, den brauchten wir aber auch dringend. Wir sassen noch eine ganze Weile da in dem Boot und lachten noch lange über meine so untypische Reaktion.

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