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Beim Paarshooting auf einem Schloss in Mecklenburg

 

 

Antrag FotoshootingRichard hatte mir zu Weihnachten 2014 bereits einen Gutschein für ein Paarshooting geschenkt. Dazu muss man erwähnen, dass er es nicht so mit Fotos hat, ich aber gerne ab und an professionelle aktuelle Fotos von uns hätte. Er meinte damals, dass ich es so zum Sommer einlösen könnte. Er hatte schon damals den Antrag mit dem Shooting kombinieren wollen. Im Juni hatte sich dann ergeben, dass wir zusammen Urlaub machen konnten. Da dies sehr kurzfristig war und wir auch erst Anfang März in eine größere Wohnung gezogen sind, die noch nicht vollends fertig war, hatten wir gesagt, fahren wir nicht weg und bleiben in Hamburg und machen Tagesausflüge. Zudem wollte ich dann in der Zeit das Paarshooting einlösen. Richard wollte alles selber organisieren, sodass ich nichts mit der Planung zu tun hatte, da es ja auch ein Geschenk war. Ich hatte erst ein paar Tage vor dem Shooting erfahren, wo es hingeht. Das Shooting sollte nicht in Hamburg stattfinden, sondern hinter Rostock in einem Schloss in Mecklenburg-Vorpommern.

 



Am Dienstag, den 23.06. um 12 Uhr startete das Shooting. Beim Eintreffen an der Location empfingen uns die Fotografin, ihre Assistentin sowie eine Praktikantin. Allerdings unterstützte die Assistentin die Fotografin beim Shooting nicht. Wir shooteten die ersten Outfits komplett alleine mit der Fotografin. Auf Nachfrage von mir, was die anderen beiden machen würden, hieß es, dass nach uns hier im Schloss eine Hochzeit sei, die sie vorbereiten müssten. Damit gab ich mich zufrieden.

 



Nach 2 Outfits kam das 3. dran. Richard hatte eine Suite im Schloss für uns gemietet in der wir uns umziehen konnten. Am Montag Abend hatten wir bereits abgesprochen, dass das 3. Outfit eleganter sein sollte. Deshalb zog er Jeans und ein Hemd mit Jacket an. Ich zog eine Jeans, Top und einen Blazer an. Als ich aus dem Badezimmer kam, sagten Richard & die Fotografin jedoch, dass das gar nicht ginge und ich doch bitte ein Kleid anziehen solle. Ich hatte zufälligerweise ein weißes Kleid mit, dieses sollte ich anziehen. Da es jedoch sehr kühl war, kombinierte ich es mit einer Jeansjacke. Das war für die beiden ok. Wir gingen wieder raus in den Schlosspark und machten die letzten Fotos. Ich wusste ja, dass die Trauung in ca 1 Std. losgehen sollte, weshalb wir uns beeilen mussten.

 



Die Fotografin fragte mich am Ende auch noch, ob ich kurz noch für die Lichteinstellung posieren könne, da ich ja auch ein weißes Kleid anhätte. Ich bejahte es und ging mit ihr unter eine Hängebuche im Park, die bereits feierlich geschmückt war mit einem Tisch, 2 Stühlen, Prosecco und Canapées. Richard ging in der Zwischenzeit wieder zurück ins Schloss, weil er angeblich auf Toilette musste. Während ich für die Lichteinstellung zu Ende posierte, kamen die Assistentin und die Praktikantin dazu. Sie brachten noch einen Musikplayer mit und spielten dann plötzlich Musik ab: Von Jason Derulo "Marry me". Das kam mir schon ein bischen komisch vor... Dann sah ich Richard am Schloss im Anzug und einem weißen Rosenstrauß und da war es für mich klar. Er kam mir entgegen, ich musste schon grinsen. Er machte mir noch eine sehr lange Liebeserklärung (wovon ich im Nachhinein leider gar nicht mehr viel weiß), ich fing an zu weinen, dann ging er vor mir auf die Knie, holte eine Schachtel raus, öffnete sie und zeigte mir den Ring und stellte die Frage aller Fragen: "Willst du mich heiraten?". So lange habe ich bereits auf diese Frage gewartet. Ich sagte natürlich "ja"!

 



Meine Eltern hatte er bereits 2 Wochen vorher gefragt und eingeweiht gehabt. Mit meiner Mama war er auch in Lübeck den Ring aussuchen, als ich an dem einen Wochenende arbeiten war. Der Antrag wurde natürlich auf der Fotokamera festgehalten sowie ein Video davon gedreht beim Antrag. Das hatte die so genannte "Assistentin" gemacht gehabt. Die Assistentin war aber keine Assisitentin, sondern eine Hochzeitsplanerin, die Richard engagiert hatte und die ihn bei dem Antrag unterstützt hatte. Danach wurde natürlich erstmal angestoßen mit den Dreien und anschließend gab es das offizielle Verlobungsshooting.

 



Eigentlich hatte Richard mir gesagt, dass wir in dem Schloss eine Nacht übernachten würden, als Ausgleich, dass wir nicht richtig weg gefahren sind im Urlaub, weshalb ich auch mein Kulturzeug mitgenommen hatte. Allerdings war das Schloss von Innen schon sehr altbacken und so beschlossen wir wieder nach Hause zu fahren und das Geld lieber zu sparen. Auf dem Heimweg Richtung Hamburg fahren wir natürlich an Lübeck vorbei und Richard meinte, wir sollten doch nochmal eben zu meinen Eltern fahren und sie überraschen mit der Neuigkeit. Ich meinte jedoch, dass sie arbeiten würden und nicht da sind. Dennoch versuchten wir es. Also machten wir einen Zwischenstopp in Groß Grönau. Und tatsächlich meine Eltern warteten schon im Wohnzimmer (war natürlich auch alles so eingefädelt von Richard) und beglückwünschten uns und überreichten uns ihr Verlobungsgeschenk: Eine Nacht mit Frühstück im Hotel Anno 1216 in Lübeck.

 



Da wir schon so spät dran waren, sollten wir schnell in die Stadt zum Hotel fahren um einzuchecken, da der Empfang nur bis 18 Uhr besetzt ist. Am Hotel angekommen, checkten wir ein und bezogen unser Zimmer. Natürlich kam dann langsam der Hunger durch. Bis auf das Frühstück und die Canapées nach dem Antrag hatten wir noch nichts weiter gegessen gehabt. Der Rezeptionist gab uns eine Liste von Restaurants mit, die er empfahl. Richard suchte sich das "Schabbelhaus" aus. Allerdings fand ich das ein bischen teuer und meinte, mir würde ein "normaler Italiener" auch reHeiratsantrag beim Fotoshootichen. Aber nein, er bestand auf das Schabbelhaus. Also machten wir uns nochmal schick und gingen zu um 19 Uhr ins Schabbelhaus.
Hier warteteten meine Eltern an einem geschmückten Tisch auf uns. Das war Überraschung Nr. 3 an diesem Tag. Richard hatte dann ein 5 Gänge-Menü in Abstimmung mit meinen Eltern bestellt gehabt und wir feierten bis spät in die Nacht zu 4. dort unsere Verlobung. Es war ein wirklich wunderschöner Tag, den ich nie vergessen werde...

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