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Riesenbanner bei der Gondelfahrt in Venedig

 

 

GondelfahrtWo soll ich anfangen? Am besten Weihnachten 2014. Ich kam nach Hause und das ganze Wohnzimmer war voller weißer und roter Herzluftballons die im Raum mit kleinen Päckchen unten dran geschwebt haben. Jedes Päckchen enthielt ein paar Puzzel-teile. Nach längerem puzzeln sind die Luftballons an die Decke geflogen und das Geschenk war gelöst: Eine Reise in meine Lieblingsstadt Venedig. Was für ein tolles Geschenk ich habe mich riesig gefreut.

 

 

Im Juli 2015 ging es los.. Flug von Frankfurt nach Venedig und es passierten ein paar merkwürdige Dinge, die im Nachhinein natürlich Sinn machten, aber wenn man nichts ahnt war es einfach komisch. Zum Beispiel bei der Handgepäckkontrolle, bei der ich mich in eine andere Reihe anstellen sollte, als mein Zukünftiger. Alles nur, um alle Eventualitäten - vom Durchleuchten bis zum möglichen Rucksack auspacken, bei denen ich vielleicht den Ring erahnen hätte können - zu umgehen. Angekommen in Venedig erwartete uns ein total süßes, kleines, romantisches Hotel im Herzen der Stadt. Wir verbrachten einen wunderschönen Abend an dem wir durch die kleinen Gassen schlenderten, auf dem Markusplatz flanierten usw.

 

 


Am zweiten Tag sagte er zu mir, er hätte eine Überraschung für mich: Eine Gondelfahrt, die er schon vorgebucht hatte. Auch etwas merkwürdig, dachte ich bei mir. Hier gibt es so viele Gondeln, da braucht man doch keine vorbuchen... Wir gingen dann noch essen, direkt an einem der kleinen Kanäle. Auch Teil des Puzzle-Weihnachtsgeschenks.
Danach gingen wir nochmal ins Hotel zum Umziehen. Dort wurde das erste Mal meine Frage „Was soll ich anziehen?" nicht einfach nur mit Sätzen wie „Ist mir egal" oder „Du siehst doch immer gut aus" beantwortet, sondern mit „zieh' doch diesen weißen Overall an". Ok dachte ich mir, dann mache ich das mal. Dann ging es mit dem Vaporetto (Wasserbus) in Richtung Markusplatz und von dort zu der Gondelanlegestelle. Als wir die Frau, über die er die Fahrt gebucht hatte, endlich gefunden hatten, sollte mein Freund mit ihr mitkommen und ich da warten. Da habe ich mich wirklich gewundert. Als die beiden wieder kamen, wurden meine löchernden Fragen wieso, weshalb, warum nur halbherzig beantwortet.

 

 

Nun ging es los: die Gondelfahrt. Eine schwarzlackierte, polierte, lange Gondel mit roten Leder-Plüsch-Sitzen. Wir fuhren durch die kleinen Kanäle, die sinkende Stadt sieht man so nochmnal von einer ganz anderen, viel direkteren Seite. Nach einigen Kanälen und vielen Brücken, kam dann eine Brücke, an der ein Banner hing. Ja Banner hängen überall, aber als wir langsam näher kamen, ist er mir plötzlich ins Auge gefallen: selbstgestaltet mit einem Herzbaum und zwei kleinen Spatzen. Dann las ich die Aufschrift, und merkte das sie mir galt mit den Worten: „Mein Juli-Spatz, willst du mich heiraten?" Dein Alex

 

 

Mein Herz blieb für einen kurzen Moment stehen und mir kamen die Tränen und ich habe mich voraGondelfahrt llem sooo sehr gefreut. Gleichzeitig hat er mir die Frage aller Fragen gestellt und mir den Ring angesteckt. Wir wurden mit bunten, duftenden Rosenblüten überschüttet. Alle Menschen, die gerade aus ihrem Fenster schauten, auf dem Balkon oder Brücke standen, applaudierten und gratulierten. Es war alles wie in einem wunderschönen Traum oder einem romantischen Film, wo am Ende alles gut ist. Lachend und weinend vor Freude ging die Fahrt weiter auf den Canale Grande. Ich konnte mein Glück gar nicht fassen, meine Lieblingsstadt, mein Traummann und jetzt auch mein unvergesslicher Heiratsantrag! Am Ende die große Überaschung: Wir bekamen Fotos von der gesamten Fahrt übereicht. Und schon ganz bald ist es soweit - Alex und Juli sagen JA

 

P.S.: Und jetzt möchte ich meinem Verlobten auch mal so überraschen und die Flitterwochen für uns gewinnen.

 

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