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Bitte nicht drücken, Brautschuhe!

Helen Ann Augst

BrautschuheEhrlich gesagt: So richtig wohl fühlen sich die Füße nur in schon recht ausgetretenen Schuhen.

Andererseits möchte man gerade die am Hochzeitstag nicht tragen. Brautschuhe müssen her, natürlich stilmäßig und farblich abgestimmt aufs Kleid.

 


Der klassische Brautschuh
ist ein geschlossener Pump mit schmalem Absatz. Perfektionistinnen lassen die Schuhe mit dem Stoff des Brautkleides überziehen. Geschäfte für Brautausstattung oder gute Schuhgeschäfte helfen da gern weiter.

"Normale" Schuhe sollten schlicht sein, und glattes Leder sieht meist am schönsten aus.

Manchmal sind Lackschuhe der Gag.

 

Wer's lockerer nimmt, kann offene Hochzeitsschuhe tragen:

Die Version vorn geschlossen und hinten luftig erspart der Braut, dass ihr im Gedränge der Hochzeitsgesellschaft oder beim Tanzen jemand schmerzhaft auf die quasi nackten Zehen tritt.

Riemchenschuhe schützen nicht, doch sie passen zu einem sehr leichten Brautkleid und an sehr hübsche Füße.

 


Am Absatz scheiden sich die Geister.
Ist eine Frau an flache Schuhe gewöhnt, tut sie sich mit größeren Höhen schwer. Andererseits passen die Flachen normalerweise nicht zum klassischen Brautkleid.

Man wird also einen Mittelweg suchen: nicht zu hoher und nicht zu dünner Absatz. Wer dagegen bisher auf Pumps sicher durchs Singleleben gestöckelt ist, schafft es sogar auf Stillettos graziös bis zum Traualtar und weiter.

Zu beachten bleibt allerdings: nicht jeder Bräutigam sieht es gelassen, wenn ihm die Braut dank hoher Absätze vorzeitig über den Kopf wächst.

 


Übrigens
sollte die Braut ihre Schuhe besser nicht nagelneu anziehen, sondern vor der Hochzeit in der Wohnung etwas "einlaufen". Das erspart Blasen am Hochzeitstag.



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