 |
Tipps für die Trauringwahl
|
 |
Helen Ann Augst
|
 |
Wer die Wahl hat, ...
... hat bekanntlich auch die Qual. Wenn ein Ring schöner ist als der andere, für welchen soll sich das Brautpaar entscheiden? Am besten, es stellt schon vor dem Besuch im Juweliergeschäft ein paar ganz objektive Betrachtungen an:
 1. Normalerweise ist der Ehering fürs gesamte Leben zu zweit gedacht. Das heißt, er muss auch noch anlässlich der Goldenen Hochzeit gefallen und gut aussehen. Ein extrem modischer Ring entspricht vielleicht nicht auf Dauer dem sich bekanntlich mit zunehmendem Alter ändernden Geschmack. Zukunft hat somit vor allem das klassische Modell.
2. Viele Frauen tragen gern mehrere Ringe an einer Hand. Ein schlichter Ehering tritt nicht in Konkurrenz mit anderen Ringen. Der Reif mit auffallendem Design dagegen duldet unter Umständen nichts neben sich.
3. Manche Menschen sind absolute Gold-Typen, bei anderen sieht Silber viel besser aus, und fein raus sind jene, die alles tragen können. Letztendlich entscheidet die Farbe der Haut darüber, welches der wertvollen Metalle am besten wirkt. Als Faustregel kann gelten: auf (auch im Winter) eher bräunlicher Haut schmeichelt der Goldton, während auf blasser Haut oft eher Weißgold und Platin optimal zur Geltung kommen.
4. Die Form des Ringes muss zur Form der Hand passen. Ein schwerer Ring ist an schmaler Hand fehl am Platz. Umgekehrt sieht der dünne Reif an einer kräftigen Hand "pipfelig" aus. Kurze Finger vertragen keinen breiten Ring. An langen, schlanken Fingern sehen zwei Ringe - Ehering plus Diamantring - besonders elegant aus. Allergiker müssen dem Edelmetall verstärkt Beachtung schenken. Zwar gibt es mit Gold nur selten Probleme, doch auf der absolut sicheren Seite ist man nur mit Platin.
|