Traditionelle Hochzeitsspiele
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Baumstamm durchsägen
Ein Spiel mit uralter Tradition: vor dem Standesamt warten die Gäste mit einem Baumstamm auf einem geschmückten Sägebock auf das frisch verheiratete Paar. Als Symbol für die Aufgaben, die das Paar auch in Zukunft noch gemeinsam zu bewältigen hat, muß es dann gemeinsam den Baumstamm durchsägen. Das Ende des zersägten Stammes kann dann mit auf die anschließende Feier genommen werden und alle Gäste können darauf unterschreiben. So hat das Brautpaar ein schönes Andenken und in schweren Zeiten eine Erinnerung, dass es gemeinsam viel bewegen kann. Strumpfbandwerfen in England – der „Brautstrauß“ für Männer Genau wie die Braut, die Ihren Brautstrauß in die Menge unverheirateter Frauen wirft, so wirft der englische Bräutigam das Strumpfband seiner Angetrauten den Junggesellen unter den männlichen Hochzeitsgästen zu. Das besondere dabei ist das Abnehmen des Strumpfbandes. Vor den Augen der versammelten Hochzeitgesellschaft schiebt der Bräutigam das Kleid seiner Braut ganz langsam, Zentimeter für Zentimeter, nach oben, bevor er das Strumpfband abnimmt und es in die Menge wirft. Dem Fänger des Strumpfbandes wird, ebenso wie der Fängerin des Brautstraußes, ein baldige Hochzeit vorhergesagt. In Frankreich wird das Strumpfband der Braut versteigert. Nach jedem zusätzlichen Gebot schiebt der Bräutigam den Saum des Hochzeitskleides ein kleines Stückchen höher. Nicht nur ein Augenschmaus für alle Hochzeitsgäste, sondern auch zusätzliches Geld für die Haushaltskasse des Brautpaares.
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