Standesamtliche Trauung in Deutschland - wichtige Tipps finden Sie hier
Wissen Sie, was man alles beim Standesamt vorlegen muss, bevor man heiraten kann?
Hier sind alle Unterlagen für Sie aufgelistet, damit Sie sich unnötige Laufereien ersparen können.
Am besten legen Sie alle Dokumente schon vor, wenn Sie das Aufgebot bestellen.
Sie brauchen:
Eine Abstammungsurkunde oder eine beglaubigte Abschrift des Familienbuches der Eltern beider Partner (nicht Familienstammbuch!)
Aufenthaltsbescheinigung des Einwohnermeldeamtes
Personalausweis oder Reisepass
Nachweis der Staatsangehörigkeit
Bei Bedarf können akademische Grade eingetragen werden, sofern sie urkundlich nachgewiesen sind.
Wer bereits verheiratet war, muss eine Scheidungs- oder Sterbeurkunde des ehemaligen Partners vorlegen
Wenn Sie oder Ihr Partner adoptiert wurden, brauchen Sie noch zusätzliche Dokumente - dazu am besten beim zuständigen Standesamt nachfragen
Wenn einer von Ihnen Kinder aus früheren Ehen hat, brauchen Sie ein vermögensrechtliches Auseinandersetzungs-Zeugnis. Dieses Zeugnis bekommen Sie an dem Ort, an dem die Kinder gemeldet sind.
Bei der Anmeldung im Standesamt dürfen alle diese Unterlagen nicht älter als ein halbes Jahr sein. Die Heirat wiederum muss innerhalb eines halben Jahres nach der Anmeldung zur Eheschließung stattfinden.
Zeugen benötigt man übrigens keine mehr bei der Trauung, aber der Brauch, sich das JA-Wort vor Zeugen zu geben, ist nach wie vor weit verbreitet.
In einigen Fällen sollten Sie sich in jedem Fall persönlich beim Standesamt kundig machen:
eine/r der Verlobten hat ein minderjähriges Kind
die Verlobten haben gemeinsame Kinder
eine/r der Verlobten ist adoptiert
eine/r der Verlobten ist im Ausland geschieden worden
eine/r der Verlobten besitzt eine ausländische Staatsangehörigkeit
eine/r der Verlobten ist nicht im Bundesgebiet geboren