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07. September 2018

Brautkleid Trend: Cut Outs, Tattoo Spitze und Illusion Stoffe

Weniger ist mehr: Hochzeitskleider mit Cut-Outs, Tattoo-Effekt und romantischer Spitze

Die „Kunst des Weglassens“ hat ihren Weg in die  Modebranche längst gefunden:  Cut-Outs in allen Formen und  Größen lassen einen verführerischen – und teils wohl auch gewagten – Blick auf etwas Haut zu.

Verbunden mit Tattoo-Spitze und Illusions-Stoffen, hat sich dieser Trend seinen Weg von den Cocktailkleidern hin zu den Brautkleidern gebahnt: Selbst die eher vorsichtig-zurückhaltende Braut mit der Tendenz ihren Körper mit langen langen Ärmeln und bravem Ausschnitt zu verstecken, kann hier mit Raffinesse und einem Hauch Wagemut auf dem Weg zum Altar begeistern. Dabei sind der Fantasie kaum Grenzen gesetzt: oval, geometrisch oder als längliche Streifen, Cut-Outs sind ungemein vielseitig und lassen sich in keine Schublade stecken. Auffällig und extrem sexy? Kann sein! Muss aber nicht.

Hochzeitskleid mit Cut-Out, Illusion-Stoff und Tattoo-Effekt
Brautkleid mit Keyhole Back und Auslassung am Rücken
Vintage Kleid mit freiem Rücken, Spitze, und Illusion Stoff

Gerade in der Saison 18/19 ist der Cut-Out aber nicht das einzige Mittel, um mit dem Prinzip “Mut zur Lücke” zu beeindrucken: Hier kommen sogenannte Illusion-Stoffe und Spitzen-Tattoos ins Spiel. Darunter versteht man ganz allgemein transparente Stoffe, die - wie der Name schon sagt- die Illusion von freier Haut erzeugen. Meist handelt es sich dabei um Stretch-Tüll oder Georgetten-Stoff aus Kunst-Seide in Weiß- oder Nudetönen.

Romantisch wird es mit der Vintage-Version des Stoffes: Statt glatter Flächen werden feine Spitzenmuster in den Stoff gearbeitet. Liegt dieser auf der Haut, zaubert er wunderbare Muster - von Blütenranken bis zu ausgeklügelten Gatsby-Pattern im 20er Jahre Look. Gerade die geometrischen Formen aus dieser Zeit sind für die Trend-Saison 2019 besonders relevant und passen perfekt zu einer Hochzeit im ganzheitlichen Geometric-Stil, der von Tischdeko bis zu Räumlichkeiten aus klaren Linien und Formen schöpft.  Wir haben für Euch die schönsten Beispiele aus der Herbst/Winter Kollektion von Justin Alexander, Justin Alexander Signature, Lillian West, Sweetheart und Sincerity, die beweisen: Manchmal ist weniger mehr.

 

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Alles ist möglich: Vom puristischen Hingucker bis zum Romantic Look im Vintage-Kleid

Grundsätzlich gilt: Cut-Out ist nicht gleich Cut-Out: Es lassen sich zwei grundverschiedene Stilformen ausmachen, die dieses modische Element besonders zur Geltung bringen: Auf der einer Seite stehen unifarbene und puristische Brautkleider mit glatten, fließenden Stoffen. Durch das zurückgenommene Design wirken die Auslassungen elegant und selbstbewusst.

Besonders deutlich wird dies bei einem Hochzeitskleid aus der Sincerity-Kollektion mit gerafftem Mieder:  Der Linie des geschwungenen Sweetheart-Ausschnitts folgend, unterstreicht der Cut-Out in Dreiecksform die Raffung des Oberteils. Erst die Auslassung macht aus dem ansonsten schlicht gehaltenen Rock einen echten Hingucker. Einem ähnlichen Prinzip folgt das Kleid von Lillian West: Die fließenden Linien des V-Ausschnittes und an den Seiten des Kleides werden durch die Cut-Outs optisch verlängert. So wirkt das lange Kleid sommerlich luftig und leicht

Brautkleid schlicht von Sincerity mit Cut-Out ohne Ärmel
Puristisches Brautkleid A-Linie fließend mit Auslassungen und ohne Spitze

Von klaren Linien distanziert sich dagegen der romantisch-verträumte Look, der auch perfekt zu Brautkleidern im Vintage-Stil passt: Filigrane Spitzenmuster säumen den Cut-Out oder er wird mit Tattoo-Effekt veredelt. Diese Version des Cut-Outs ist vielleicht weniger freizügig, dafür aber umso raffinierter: Sie zaubert filigrane Muster und Ornamente, kunstvolle Blumenmotive und verspielte Spitzen auf die freie Haut, die plötzlich gar nicht mehr so frei wirkt...

Dabei kann wunderbar mit Freilassungen gespielt werden: Das Oberteil zu diesem eleganten Hosenanzug von Justin Alexander (unten links) zeigt, wie mit verschiedenen Formen von Transparenz ein wunderschöner Rücken entsteht. Das Blumenmuster rankt sich dabei über die mit Stretch-Tüll überzogenen Flächen und spinnt die Illusion, dass sich das hauchzarte Muster direkt auf der Haut befindet. Wunderbar zeigt sich dieser Effekt auch auf den Ärmeln des Kleides rechts unten.

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Vintage Kleid Illusion-Stoff mit Tattoo-Effekt und Spitze
Hochzeitskleid mit V-Ausschnitt aus Illusion-Stoff und Spitze

Brautkleider mit Spitzen Tattoo und Cut-Out am Rücken

Ein schöner Rücken kann entzücken und besonders dann, wenn er auch zu sehen ist. Hier ist der Blick auf Haut fast schon ein Muss, denn es gilt: Je auffälliger, desto besser! Dieser Trend begleitet die Brautmode bereits seit mehreren Jahren und das aus gutem Grund: Es gibt unzählige Varianten, den Rücken gekonnt in Szene zu setzen. 

Die langen Ärmel, das hochgeschlossene Dekolleté, der fließende Stoff und das gleichmäßige Muster des Brautkleides von Lillian West, unten, formenauf den ersten Blick zwar ein eher zurückhaltendes Brautkleid. Erst die große, geometrische Auslassung am Rücken vervollständigt das wilde, freie Image eines Boho-Kleides.

Brautkleid im Boho-Style mit Keyholeback und Spitze am Rücken

Eine völlig andere Version des freien Rückens greift das Hochzeitskleid unten von Justin Alexander auf: Der Stoff der Illusion-Ärmel zieht sich zwar bis über die Schulterblätter. der Tattoo-Effekt begrenzt sich aber auf die Schulterpartie, ein Teil des Rückens bleibt frei. An dieser Stelle schmiegt sich die Knopfleiste des Kleides an den Rücken und bildet eine gerade Linie, die das Hochzeitskleid optisch unterteilt und die geschwungene Form des Rückens betont.

Ein Sinnbild für Eleganz und Selbstbewusstsein!

Elegantes Hochzeitskleid mit freiem Rücken und Blick auf die Haut mit Keyhole-Back am Rücken, Spitze und Tattoo-Look

Brautkleider mit Cut-Outs und Tattoo-Dekollete

Die Entscheidung fällt schwer: ein herzförmiger Ausschnitt? Oder doch lieber hochgeschlossen? Ein tiefer V-Ausschnitt oder ein elegantes Sabrina-Dekolletee?

Warum nicht beides! Auslassungen kombiniert mit Illusion-Spitze bieten eine unkomplizierte Lösung, die auch die weniger mutigen Bräute unter uns begeistern dürfte. So wird mit transparentem oder hautfarbenem Stoff eine Aussparung angedeutet, die zwei Arten des Ausschnitts miteinander kombiniert.

 

Ein Beispiel hierfür ist das Kleid von Justin Alexander. Der transparente Tülleinsatz bildet einen Carmen-Ausschnitt, während der weiße Stoff des Oberteils einen herzförmigen Ausschnitt aufweist. Diese Form des Ausschnitts ermöglicht es auch, detailverliebte Spitzenornamente an der Schulterpartie anzubringen, ohne dass diese verrutscht oder sich unvorteilhaft einrollt.

 

Ebenso geschickt schafft es das A-Linien-Kleid von Lillian West, einen runden Halsausschnitt mit einem Sweetheart-Ausschnitt zu kombinieren. Das Besondere daran: Gesäumt wird der transparente Stoff des Ausschnitts mit einem Spitzensaum. So liegt der Rundkragen wie ein edles Collier um den Hals.

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Spitzen-Tattoo Brautkleid mit Illusionsärmeln
Brautkleide mit Illusion -Tattoo am Rücken  und Tattoo Dekollete,

Brautkleider mit Cut-Outs an den Hüften

An den Hüften kommt der Klassiker unter den Cut-Outs zum Einsatz: Vom Rücken nach vorne verlaufende Flächen, die sowohl in Dreiecksform als auch als abgerundete Auslassungen vorkommen können.

 

Zugegeben, es handelt sich dabei nicht wirklich um eine Wespentaille, doch das Auge lässt sich nur all zu gerne täuschen. Durch die schräg nach unten verlaufenden Linien entsteht der Eindruck einer schmalen Taille, was “Frau” sich zu Eigen machen kann: Die Silhouette wirkt schmaler, die Braut größer und Ihre Kurven werden betont.

Cut-Outs an der Hüfte mit Illusion Stoff
Cut-Outs an Hüfte mit hautfarbenem Tüll und Illusion Effekt
Cut-Outs an Hüfte bei einem Brautkleid von Signature mit Spitze im Vintage-Stil

Nicht nur für Boho-Style geeignet - Hochzeitskleider mit mittigen Cut-Outs

Bauchfrei zur Hochzeit? Nicht jedermanns Sache. Eine weniger skandalöse Lösung bieten Kleider, deren Auslassungen am Mieder mit Illusion - Spitze überzogen sind. Bei dieser Form des Cut-Outs werden die Stellen vom Bauchnabel bis zum Brustansatz von leicht transparentem Tüll und Spitze bedeckt.

Zwei Paradebeispiele sind dabei in der Herbst/Winter Kollektion 2018 von Justin Alexander Signature zu entdecken. Hier lässt der Stoff eine Spur Haut durch den leicht transparenten Stoff blitzen. Ein besonders interessantes Detail: Beim Mieder des Fit&Flare Kleides sind die längs verlaufenden Stäbe des Oberteils zu erkennen, was das Brautkleid noch interessanter macht.

Hochzeitskleid im Vintage-Look mit Spitze und illusion-Stoff
Kleid weiß mit Cut-Outs und Tattoo am Rücken
Trend A-Linien  Kleid mit Illusion Stoff im Boho-Style

Vorsicht ist gefragt: Tipps & Tricks zum Umgang mit Cut-Outs & Co.

Bei allem Mut zur Lücke: Gerade bei Cut-Outs ist durchaus ein wenig Vorsicht geboten. Schließlich will man als Braut nicht unbedingt die eigenen Problemzonen in die Welt posaunen, sondern sich von seiner Schokoladenseite präsentieren! Grundsätzlich gilt, dass Cut-Outs absolute Eye-Catcher sind und gerade deshalb die Stelle und Größe des Cut-Outs mit Bedacht gewählt werden sollte. Die Cuts können dabei so paltziert werden, dass die eigenen Vorzüge am besten zur Geltung kommen und gleichzeitig den Blick von weniger vorteilhaften Partien lenken.

Vor allem an Bauch und Hüfte muss zudem beachtet werden, dass eventuelle Fettpölsterchen erst zutage treten, wenn sich die Braut setzt. Achtet beim Kauf eines Hochzeitskleides mit Cut-Outs also unbedingt darauf, Euch nicht nur stehend vor dem Spiegel zu betrachten. 

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Hochzeitskleid mit Vintage Rücken mit Spitze und Illusion-Stoff

Wer sich für eine große Auslassung am Rücken entscheidet, der muss im Zweifel auf einen BH verzichten. Das muss aber noch nicht das Ende des Traumes bedeuten: selbsthaftende Klebepads bzw. Klebe-BHs, die nicht nur die Schultern, sondern auch den Rücken freihalten, helfen Euch hier weiter.

Ihr heiratet eher konservativ und möchtet dennoch nicht auf sexy Cut-Outs verichten? Fragt Euer Brautstudio nach passenden Jäckchen. Das muss nicht der klassische Bolero sein - mittlerweile gibt es viele verschiedene Überwürfe, die in der Kirche bedecken, was ihr bedecken wollt, draußen auch gerne mal den Wind abhalten und wärmen und zum Tanzen dann ganz leicht ausgezogen werden können, ohne die Frisur zu zerstören. Nebenbei gelingt Euch durch das Ablegen des zweiten Oberteiles dann auch noch ein schöner Wow - Effekt. Perfekt!

Letztendlich gilt: Ob Ihr Euer Kleid lieber provokativ oder eher subtil halten wollt, egal - Hauptsache Ihr fühlt Euch wohl!

Und falls Euer Favorit hier noch nicht dabei war - in unserer Galerie findet Ihr noch viele Brautkleider mehr!



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