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AUTOR BEITRAG
Schnecki
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Aw:leidiges Thema des zukünftigen Namens



04/06/2010 21:49:22

na, hoppla!

ich gehe ja nicht davon aus, daß ALLE, die den namen ihres mannes annehmen, das aus gründen ihrer unterwürfigkeit machen.
nennen wir es eben "tradition"!

es ist eine tradition, mit der symbolisch dargestellt wird, daß die frau dem mann angehört!

ich weiß nicht, wie ich's erklären soll aber man hat doch - sehr oft jedenfalls - schon als kind mitbekommen, daß (meistens ) die frau ( traditionell ) den namen des mannes annimmt.
in gewisser weise arrangiert sich frau doch quasi schon das ganze leben lang damit, den namen bei der hochzeit eventuell mal abzugeben...oder anders: frau hat sich bis zur hochzeit garantiert 100 mal mehr mit diesem thema befasst, wie mann.

jetzt steht mann nach 20 oder 30 jahren zum ersten mal vor dieser frage - klar, daß er erstmal NEIN sagt!

das problem fängt also schon in der wiege an!



Domilein
Diamant-User



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Aw:leidiges Thema des zukünftigen Namens



04/06/2010 21:59:58

Bis 1989 war es gesetzlich so geregelt, dass Frau mit der Hochzeit den Familiennamen des Mannes annimmt. Da gab es noch nicht die Möglichkeit eines Doppelnamens.

Das ist sowas von hängen geblieben in meinen Vorlesungen zum Familienrecht.
Wir haben uns noch nicht entschieden, haben aber auch noch genügend Zeit.
Ich wollt das eben nur mal einwerfen, kam mir gerade so wieder in den Sinn...
Liebe Grüße
Domi

Vorbereitungen (mit PW)
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Schnecki
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Aw:leidiges Thema des zukünftigen Namens



04/06/2010 22:08:50

ach? das ist erst seit 1989 so?....wow!

das hätte ich jetzt nicht gedacht!

kein wunder, daß das bei uns noch so ein diskussionsthema ist!
Hasi85
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Aw:leidiges Thema des zukünftigen Namens



04/06/2010 23:12:23

hab mal eure Diskussionsrunde ein bisschen verfolgt...

bin ich froh das mein Schatz und ich das Thema nicht diskutieren müssen, bei mir war von vornherein klar das ich seinen Namen annehme, weil ich einen Vornamen als Nachname habe und da bin ich froh wenn ich den loswerde aber so als Erinnerung steht er ja dann doch noch im Perso als Geburtsname drin und Doppelname hört sich auch doof an!


bei manchen kann ich es nachvollziehen die ihren Namen behalten wollen, bei anderen irgendwie nicht ganz so...

@ apricot
wer garantiert dir denn, das deine Kinder mal den Betrieb übernehmen wollen? Viell. wollen sie ja das gar nicht.. oder du bekommst Mädchen und die heiraten und nehmen den Namen von ihrem Mann an, was dann? Dann is der Name auch weg, aber nur von den Inhabern, der Geschäftsname bleibt doch der gleiche!

Angenommen, die Inhaberin vom Autohaus Müller, Sabine Müller heiratet ihren Traummann und heißt von nun an Meier. Deswegen heißt doch das Autohaus immer noch Müller und wird nicht auf Meier umgetauft!
Der Firmenname ist unabhängig vom Familiennamen, zumindest meistens oder auch nicht...
Einerseits kann ich dich schon verstehen, das du den Namen nicht aufgeben willst, ist ja deine Verbindung mit dem Betrieb deiner Eltern und Generationen...

Andererseits, viell. bin ich da noch etwas traditionell, ein gemeinsamer Name verbindet zwei Menschen oder soll zumindest zeigen das zwei Menschen zusammen gehören, ob jetzt ihr Name oder sein Name oder ein Doppelname is doch eigentlich egal.

Das mit 1989 hätt ich auch nicht gedacht, ich hätte gesagt das gibts schon immer
Verliebt seit dem 20.07.2008
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Hasi85
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Aw:leidiges Thema des zukünftigen Namens



04/06/2010 23:17:48

ach ja und ich glaube heutzutage hat das mit minderwertiger Emanzipation eigentlich nix mehr zu tun, wenn die Frau den Namen des Mannes annimmt!

Oder hat jemand schon mal etwas in der Richtung gesagt?? z.B.: WAS du nimmst den Namen deines Mannes an?? Du musst ja ganz schön unter dem Pantoffel stehn!
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adios
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Aw:leidiges Thema des zukünftigen Namens



04/06/2010 23:18:00

Domilein wrote:Bis 1989 war es gesetzlich so geregelt, dass Frau mit der Hochzeit den Familiennamen des Mannes annimmt. Da gab es noch nicht die Möglichkeit eines Doppelnamens.


Das kann nicht sein, sonst hätte meine Mutter ja keinen Doppelnamen haben können und viele weitere auch... Meine Eltern haben in den 70er geheiratet.

Sie bereut ihren Doppelnamen heute übrigens. Sie meinte "das machte man damals so", man musste beweisen dass man eine selbstständige und emanzipierte Frau ist.

Heute hat man das gar nicht mehr nötig, ich muss das zumindest nicht durch die Namenswahl beweisen. Auch wenn es eine Tradition ist, für mich ist es eine schöne, so denn die Frau will. Ist mir doch wurscht was da mal hinterstand, wichtig ist mir was man selbst daraus macht.

Ach so, die Doppelnamen sind ja wie gesagt nicht erst seit kurzem erlaubt. Was allerdings neu ist, ist dass der Mann den Namen der Frau annehmen darf oder einen Doppelnamen.
prinzessin09
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Aw:leidiges Thema des zukünftigen Namens



05/06/2010 09:15:14

Nochmal zur Klarstellung: Ich glaube niemand hat hier gemeint - ich jedenfalls nicht - dass man den Namen aus Prinzip behält oder aus Prinzip einen Doppelnamen nimmt. Ich finde es bloß erschreckend, wie durchaus vernünftige Gründe den Namen zu behalten, nicht akzeptiert werden, wie hoch die Schwelle angesetzt wird, in der das Pendel zugunsten des Namens der Frau ausschlägt. Frei dem Motto: Weil ich zähneknirschend - obwohl ich meinen Namen gern als Ehenamen gehabt hätte - den Namen meines Mannes akzeptiert habe, müssen das alle Frauen so machen. Sie sollen es ja nicht besser haben als ich. Sorry, aber das schwingt in manchen Antworten mit.

Und ich finde schon, dass die Namenswahl etwas - wenn auch nicht allein - mit Emanzipation zu tun. Denn es bedeutet übertragene (um nicht zu sagen) überkommene Rollenbilder zu hinterfragen und nach ihren Gründen, ihrer Richtigkeit zu fragen. Dafür gehört eben für mich, dass bei der Wahl des Ehenamens als Grund - weil es der Name des Mannes ist - allein nicht ausreicht, wenn es weitere gute Gründe für die Wahl des Frauennamens gibt. Die Gründe die für eine nichttraditionelle Namensführung sprechen wurden hier ausführlich dargelegt.
adios
Diamant-User



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Aw:leidiges Thema des zukünftigen Namens



05/06/2010 11:05:44

Da gibt es wohl unterschiedliche Ansichten... Ich hab es jedenfalls nicht nötig durch den Namen zu beweisen dass ich emanzipiert bin.
prinzessin09
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Aw:leidiges Thema des zukünftigen Namens



05/06/2010 11:23:01

Ein konsequentes Hinterfragen überkommener Muster gehört, für mich dazu. Ich finde, wenn Du diese Regel "Name des Mannes über alles" - unabhängig wie das Ergebnis dann im Einzelfall ist - nicht hinterfragst, ist das zumindest nicht konsequent, meiner Meinung nach.
Schnecki
Diamant-User



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Aw:leidiges Thema des zukünftigen Namens



05/06/2010 12:09:36

@prinzessin09:

genau, SO sehe ich das auch!

ohne wenn und aber, seinen namen abzugeben IST eine form des nachgebens und ganz tief in vielen frauen verankert, weil es einfach noch immer so stark (vor)gelebt wird....

ich sag ja nicht, daß es schlecht ist, wenn frauen den namen ihres mannes annehmen; ich finde nur, daß es generell nicht selbstverständlich sein sollte und man hier - genauso, wie bei der namensfindung für sein kind - gründlich überlegen und auch argumentieren sollte, wo hier vor- und nachteile liegen.

DAS und NUR DAS ist gleichberechtigung und gleichstellung.
Duchesse
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Aw:leidiges Thema des zukünftigen Namens



05/06/2010 13:14:20

prinzesschen wrote:Was allerdings neu ist, ist dass der Mann den Namen der Frau annehmen darf oder einen Doppelnamen.


mein exchef hat den namen seiner frau seit den achtzgern
Domilein
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Aw:leidiges Thema des zukünftigen Namens



05/06/2010 13:36:56

prinzesschen wrote:
Domilein wrote:Bis 1989 war es gesetzlich so geregelt, dass Frau mit der Hochzeit den Familiennamen des Mannes annimmt. Da gab es noch nicht die Möglichkeit eines Doppelnamens.


Das kann nicht sein, sonst hätte meine Mutter ja keinen Doppelnamen haben können und viele weitere auch... Meine Eltern haben in den 70er geheiratet.

Sie bereut ihren Doppelnamen heute übrigens. Sie meinte "das machte man damals so", man musste beweisen dass man eine selbstständige und emanzipierte Frau ist.

Heute hat man das gar nicht mehr nötig, ich muss das zumindest nicht durch die Namenswahl beweisen. Auch wenn es eine Tradition ist, für mich ist es eine schöne, so denn die Frau will. Ist mir doch wurscht was da mal hinterstand, wichtig ist mir was man selbst daraus macht.

Ach so, die Doppelnamen sind ja wie gesagt nicht erst seit kurzem erlaubt. Was allerdings neu ist, ist dass der Mann den Namen der Frau annehmen darf oder einen Doppelnamen.



Ich hab jetzt grad extra noch mal in meinen Unterlagen geschaut und ich hab es mir tatsächlich so aufgeschrieben. Aber auch Dozenten sind ja nicht fehlerfrei. Aber Fakt ist, dass es eben 1989 Änderungen bei der Namenswahl bei Eheschließung gab.
Liebe Grüße
Domi

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prinzessin09
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Aw:leidiges Thema des zukünftigen Namens



05/06/2010 17:11:02

Also dass kommt mir jetzt auch ein bisschen spät vor:

Hab daher nochmal nachgesehen. Laut wikipedia: war bis 1976 der Name des Mannes Ehename. Von da an konnte auch der Name der Frau als Ehename gewählt werden, dass beide Partner ihren Namen behalten konnten ging nicht. 1991 entschied das BVerfG das beide Partner auch keinen Ehenamen bestimmen könnten, also ihre Namen behalten dürften; die gesetzliche Regelung wurde entsprechend angepasst.
adios
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Aw:leidiges Thema des zukünftigen Namens



05/06/2010 18:25:36

Duchesse wrote:
prinzesschen wrote:Was allerdings neu ist, ist dass der Mann den Namen der Frau annehmen darf oder einen Doppelnamen.


mein exchef hat den namen seiner frau seit den achtzgern


Mit neu meinte ich auch nicht vor 1-2 Jahren sondern auf die Aussage dass das mit den Doppelnamen angeblich erst seit den 80ern erlaubt ist.
Ich kenn auch ein Paar bei denen er ihren Namen angenommen hat und die haben auch in den 80ern geheiratet.

Wie auch immer, ich finde nicht dass ich nachgegeben hab weil ich seinen Namen hab. Ich hab ihn gern genommen, egal ob andere das altmodisch finden mögen. Ich hing eh nicht so sehr an meinem.

Da ist es mir wichtiger bei anderen Dingen meinen Kopf durchszusetzen, mag es das Urlaubsziel oder die Farbe der Wand sein
Hasi85
Diamant-User



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Aw:leidiges Thema des zukünftigen Namens



05/06/2010 20:00:45

@ prinzesschen

Ich bin ganz deiner Meinung!

Ich nehme auch den Namen meines Mannes an, nicht weil ich nachgegeben habe oder mich ihm unterwerfe (so ein Schwachsinn *kopfschüttel*), sondern weil er besser klingt als meiner und wie in meinem Fall ein richtiger Nachname ist!
Ausserdem ist dies für mich ein Zeichen der Zusammengehörigkeit! Da bin ich dann schon so traditionell

Natürlich ist es bei vielen Frauen nicht selbstverständlich das sie automatisch den Namen des Mannes annehmen, das kann ja jeder selber entscheiden, aber ich glaube das der Name sicher nix mit Emanzipation zu tun hat!!

Durchsetzen kann ich mich in ganz anderen sachen, wie schon prinzesschen geschrieben hat!

Wir Frauen von heute sind doch eh schon viel Emanzipierter als früher! wenn man bedenkt früher mussten die Frauen in der Ehe hinter dem Herd stehen und sich um die Familie kümmern und waren komplett vom Mann abhängig! Heute schaut das doch schon ganz anders aus, die Frau geht sogar während der Ehe arbeiten, kümmert sich um Haushalt und Kinder und darf auch Entscheidungen treffen! Früher hatte Frau gar nix zu sagen!
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Schnecki
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Aw:leidiges Thema des zukünftigen Namens



05/06/2010 20:24:01

@hasi:

naja, ich würd's mal eher so ausdrücken:

die (durchschnitts-)frau ist so lange unabhängig vom mann, bis sie kinder hat!
danach schlägt das schicksal doch doppelt zu!

jetzt darf frau sich nämlich vierteilen um haushalt, familie arbeit und emanzipation unter einen hut zu bekommen...und nun ratet mal, welcher der vier genannten punkte auf der strecke bleibt (meistens zumindest!? )???
GENAU! DIE EMANZIPATION!

in den meisten haushalten ist es doch die frau, die daheim bleibt und auf die kinder aufpasst!...und wieso? - weil der mann grundsätzlich mehr verdient, als die frau ( ausnahmen bestätigen die regel...)!

wir frauen in sachen gleichberechtigung noch weit entfernt von der norm! oder anders ausgedrückt:

in meinen augen geht da noch viel, viel mehr!

adios
Diamant-User



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Aw:leidiges Thema des zukünftigen Namens



05/06/2010 20:39:30

Wichtig ist ja eigentlich, dass jeder die Möglichkeit hat für sich selbst zu entscheiden.
Wenn es Paare gibt bei denen der Mann zu Hause bleiben will weil er dann gern macht oder weniger Geld verdient, dann sollte auch das möglich sein unter den gleichen Voraussetzungen wie bei der Frau.
Ich wär aber ganz ehrlich gesagt gar nicht scharf darauf nach 8 Wochen oder so wieder arbeiten zu gehen. Ich mag meinen Job zwar, liebe ihn aber auch nicht so dass ich groß traurig wär wenn ich 1 Jahr nicht hinmüsste
esposita
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leidiges Thema des zukünftigen Namens



07/06/2010 17:40:12

Ähm, irgendwie versteh ich hier die Diskussion nicht ganz. Hat irgendjemand gesagt, dass alle Frauen, die den Namen ihres Ehemanns annehmen, nicht emanzipiert sind? Für mich wäre vollkommene Gleichberechtigung dann erreicht, wenn das Verhältnis der Paare, die den Namen des Manns nehmen zu denen, die den Namen der Frau nehmen, bei 50/50 liegt. Am konkreten Fall kann man natürlich nicht sagen, ob das Paar emanzipiert ist. Im Übrigen ist für mich Emanzipation nicht nur ein Thema der Frau sondern von beiden: Was muss sich ein Mann z.B. nicht alles anhören, wenn er Hausmann sein will?!

mimibell
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Aw:leidiges Thema des zukünftigen Namens



07/06/2010 21:17:48

ich lese hier schon seit ein paar tagen mit und finde manche aussagen echt interessant.
ich möchte jetzt nicht zu tief graben, aber ich wollte einfach mal sagen das es frauen gibt die die klassische rollenverteilung super finden und es gerne so weiter leben wollen. nur heute, ist es im gegensatz zu früher, oft eine frage des geldes ob man (bzw. frau) "zuhause bleiben kann oder eben nicht.
und ich finde nicht, das diese entscheidung irgendetwas mit emanzipation zu tun. denn ist eine entscheidung die eine frau ganz für sich selbtst treffen kann! niemand zwingt einen dazu... genau wie bei der namenswahl!
liebe grüße mimi


Kirchliche Trauung
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Aw:leidiges Thema des zukünftigen Namens



07/06/2010 22:16:06

mimibell wrote:
und ich finde nicht, das diese entscheidung irgendetwas mit emanzipation zu tun. denn ist eine entscheidung die eine frau ganz für sich selbtst treffen kann! niemand zwingt einen dazu... genau wie bei der namenswahl!


Genau das ist das Tolle - Frau hat heutzutage die Wahl. Wenn ich zwangsweise den Namen meines Mannes annehmen und zu Hause bleiben müsste nach der Geburt fänd ich das sicher auch nicht so toll. Aber wenn ich mich aus freien Stücken entscheide dies zu tun ist das was ganz anderes. Schön, dass wir hier die Wahl haben!
Novah
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Aw:leidiges Thema des zukünftigen Namens



08/06/2010 06:31:01

Hallo!

Ich finde, solche Entscheidungen sind unter anderem auch davon abhängig, was für ein Name es ist.
Ich zum Beispiel möchte meinen gerne gegen einen einfacheren eintauschen, weil ich auch wenn ich meinen drei mal buchstabiere noch den falschen Namen bekomme. Das nervt mich tierisch.
Mit dem Namen von meinem Freund müsste ich nur noch ein mal buchstabieren.

Es gibt auch Nachnamen, die einfach unpraktisch sind. Und dann hat das ganze auch wenig mit Emanzipation zu tun.

LG Novah


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deckelchen
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Aw:leidiges Thema des zukünftigen Namens



08/06/2010 06:39:08

Schön auf den Punkt gebracht, prinzesschen!
Lieber Gruß,
das Deckelchen

Wer Rechtschreibfehler findet, darf sie behalten.

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prinzessin09
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Aw:leidiges Thema des zukünftigen Namens



08/06/2010 08:58:16

Emanzipation ist die Wahl haben und von dieser Wahlmöglichkeit Gebrauch zu machen, sich aus anderen Gründen außer weil es der Name des Mannes ist, für einen Namen zu entscheiden, sei es der Name des Mannes oder der Frau. Alle Mädels, die sich hier Gedanken darüber gemacht haben - sei es weil es ein Vorname oder ein unpraktischer Name oder ein Allerweltsname ist - ihren eigenen Namen nicht zu nehmen, haben von ihrer Wahlmöglichkeit Gebrauch gemacht! Das sie den Namen des Mannes nehmen ist dann nicht "unemanzipiert". Unemanzipiert finde ich es nur, wenn man den Namen einfach deshalb nimmt, weil es der Name des Mannes ist, ohne die Gründe für oder gegen die Wahl des einen oder anderen Namen miteinander abzuwägen; also das Fehlen jeder kritischen Hinterfragung des überkommen Grundsatzes "Name des Mannes über alles". So jetzt reichts aber.
esposita
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leidiges Thema des zukünftigen Namens



08/06/2010 21:33:59

Gut zusammengefasst, prinzessin09!

makai
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Aw:leidiges Thema des zukünftigen Namens



08/06/2010 21:51:15

Also ich habe nach der Hochzeit meinen Namen behalten und mein Mann seinen Namen. Warum soll ich nach 30 Jahren einen Namen abgeben, mit dem ich immer gut gefahren bin?

Die erste Frage, die ich gestellt bekomme, wenn ich das so sage, ist meistens: Ach, und woran sieht man dann, dass ihr verheiratet seid? Antwort: Meine Freunde und die Leute, die das wissen müssen, wissen, dass wir verheiratet sind ...

Und dann, noch unverständlicher für viele: Unsere Tochter trägt den Nachnamen meines Mannes und nicht meinen.

Die Frage, die dann IMMER kommt: Aber fühlst du dich nicht ausgeschlossen, wenn du als einzige nicht dazu gehörst? Als ob das was mit dem Namen zu tun hat...
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Kirchliche Trauung: 28.06.08

Geburtstag unserer Mausi: 29.1.10

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