19/09/2009 15:26:18
Hallo, vielleicht kann ich ein wenig helfen, das Ganze mal aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten..
Grundsätzlich möchte man dem
Brautpaar ja jede Erinnerung gönnen...
ich bin auch absolut dagegen, dass man das Fotografieren und filmen komplett verbietet...
aber eine Beschränkung ist m.E. unbedingt notwendig, weil die Fotografiererei wirklich den gottesdienstlichen Charakter der Feier stört ( und es ist nunmal ein Gottesdienst, auch, wenn das Brautpaar an diesem Tag im Mittelpunkt stehen darf! ) ...das hat m.E. nichts damit zu tun, der Pfarrer " locker " oder " engstirnig " ist...
Wenn Ihr jemals das Spektakel miterlebt habt, das abgeht, wenn die halbe Family aufsteht, um Euch rumrennt, filmt und fotografiert, Euch im feierlichsten Moment mit der Kamera vor den Augen rumwedelt - dann verzichtet Ihr freiwillig darauf! Wenn einer aus der Familie anfängt, gibt`s meistens kein Halten mehr...
Wie oft haben wir das erleben müssen...es war scheußlich, besonders für das Brautpaar.
Wie oft habe ich erlebt, dass durch diese Fotografiererei die ganze Feierlichkeit verdorben wurde..auch bei Taufen habe ich schon fürchterliche Szenen erlebt....diese besonderen Momente erlebt man nur einmal..lasst sie Euch nicht verderben! - Und, werden sie durch unsensible Leute zerstört, nutzen hinterher die schönsten Fotos nichts...nee, das wünscht man sich echt nicht...
Ich war in letzter Zeit bei vielen Hochzeiten, auch bei unserer Tochter, wo es - eindeutig - beschränkt wurde.
Am besten finde ich, wenn EINE Person ( das muss kein Profi-Fotograf sein, aber jemand, der es dezent macht! ) die Erlaubnis hat zu fotografieren, eventuell noch eine Person ( möglichst ortsfest und ebenfalls dezent! ) filmen darf...Dies sollte man aber auch ganz deutlich machen.
Dagegen sollte sich dann allerdings wirklich kein Pfarrer sperren , sondern dann auch wirklich Verständnis haben.
Grundsätzlich meine ich, dass das Ereignis SELBST immer noch wichtiger ist, als das Foto davon...
Ich hoffe, Ihr findet eine gute Lösung!