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Hochzeitsbräuche


Hochzeitsbräuche in Namibia

"Braut geraubt!" heisst es bei den Himbas. Denn der Bräutigam und seine Familie kidnappen die Braut vor der Zeremonie. Für diese rituelle Entführung wird die Braut gut ausgestattet: Sie setzt einen Kopfschmuck aus Leder, genannt ekori, auf, den die Brautmutter an ihre Tochter weitergibt. Bei dem Raub kann das Leder heruntergerollt werden um das Gesicht der Braut zu verdecken.

Am Tag vor der Hochzeit wird zu Ehren des Paares so lebhaft gefeiert, dass die Frauen erröten: Sie cremen sich mit einer Mixtur aus rotem Ocker und Butterfett, Duftstoffen und Harz ein. Das Rot spiegelt dabei die Farbe der Erde und symbolisiert gleichzeitig das Leben. So tanzen die Frauen ausgelassen den traditionellen ondjongo-Tanz. Wenn die Braut im Hause des Bräutigams ankommt, wird sie von dessen Verwandten in Empfang genommen. Sie demonstrieren der jungen Frau ihre Akzeptanz indem sie sie mit Butterfett von den Kühen des Bräutigams einreiben.

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