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Der Valentinstag


In Brandenburg, wie auch im übrigen Deutschland, wird am 14. Februar festlich der Valentinstag begangen. Der Ursprung des Valentinstages als Tag der Liebenden geht auf einen Festtag für die römische Göttin Juno zurück. An diesem Tag der so genannten Valentinade wurden ihr als Schützerin von Ehe und Familie Blumen geopfert; und auch den Frauen schenkte man an diesem Tag Blumen.

Im Mittelalter kam der Brauch zunächst in Frankreich und England auf. Die Überlieferung besagt, ein Mädchen werde denjenigen Mann, den es am Valentinstag zuerst erblickt, heiraten. Heiratswillige Männer überbringen deshalb möglichst früh am Morgen einen Blumenstrauß. In England schickt man sich am Valentinstag anonyme Liebesbriefe (Valentine Greetings), in Frankreich bestimmt man durch Los Valentin und Valentine, die dann ein Jahr lang eine Art Verlöbnis leben. Valentinsbrot galt als Heilmittel, das Beifußkraut ("Herba S. Valentini") ist ihm geweiht. Der Valentinstag galt als Unglückstag für das Vieh, deshalb durfte es an diesem Tag nicht arbeiten. In den Hansestädten trafen sich am Valentinstag die Zünfte zum Freundschaftsmahl.

Im deutschsprachigen Raum verbreitete sich der Brauch der Blumengeschenke nach dem 2. Weltkrieg durch den Einfluss aus den USA - die Blumenhändler erklärten diesen Tag 1950 zum „Tag der offenen Herzen“. Wer der ursprüngliche Namensgeber dieses Tages ist, ist nicht mehr eindeutig festzustellen. Es scheint aber festzustehen, dass der Namenspatron ein frühchristlicher Märtyrer war, der am 14. Februar hingerichtet wurde. Heute wird der Valentinstag gerne dazu genutzt, seinem Partner einen romantischen Heiratsantrag zu machen.

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