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Unter der Haube


In früherer Zeit schmückten sich junge Mädchen mit einem Blütenkranz, verheiratete Frauen setzten sich ab dem Tag der Vermählung eine Haube auf. Aus diesem alten Brauch entwickelte sich im Rheinland das „Unter-die-Haube-Bringen-Spiel“, bei dem verheiratete Frauen gegen unverheiratete Jungfrauen antraten. Dieses Spiel wurde im vorigen Jahrhundert am Hochzeits-Tag gespielt und ist heute leider fast vergessen. Die Verheirateten versuchten, der Braut eine Haube aufzusetzen - als Symbol für Ihren zukünftigen Status einer würdigen Haus- und Ehefrau. Die Jungfrauen versuchten im Gegenzug, das zu verhindern. Sobald die Jungverheiratete ihre Haube aufgesetzt bekommen hatte, war ihr der Status als Ehefrau sicher und die Jungfrauen mussten sie endgültig aus ihrem Kreis entlassen: Unser heutiger Ausdruck "Unter die Haube bringen" hat seinen Ursprung in eben dieser Tradition.

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