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Baumstammsägen


In der Schweiz ist, wie auch im Süden Deutschlands, der Brauch des Baumstammsägens noch weit verbreitet. Ein abgeschnittener Baumstamm wird dem Brautpaar als Symbol für die Hindernisse, die sie in ihrem künftigen Eheleben erwarten werden, in den Weg gelegt und muss von den Brautleuten gemeinsam durchgesägt werden. Die Freunde und Verwandte des Paares, die den Baumstamm auch hergerichtet haben, feuern es bei der gemeinsamen Bewältigung des Problems lautstark an. Der Stamm kann mit Schleifen, Luftballons oder Girlanden dekoriert werden und die Art, in der das Brautpaar den Stamm durchsägt (kommandiert die Braut, oder nimmt der Bräutigam die Sache in die Hand?) kann wie beim Tortenschneiden als Indiz für die Machtverhältnisse in der Ehe gewertet werden!

Auch die Gäste lassen es sich bei dieser Gelegenheit oft nicht nehmen, die eigene Kraft und Geschicklichkeit unter Beweis zu stellen. Beliebt ist es, die Braut- und Bräutigamseltern nach vollbrachter Tat der "Jungen" unter aufmunternden Zurufen den Stamm in möglichst dünne Scheiben sägen zu lassen. Daraus kann sich unter den Gästen wiederum ein eigener Wettstreit entwickeln: Wer schneidet die dünnsten Holzscheiben?

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