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Das Hochzeitshaus


In Bremens Altstadt, dem Schnoor, gibt es – wie in wohl vielen mittelalterlichen Städten – noch ein so genanntes „Hochzeitshaus“. Paare, die sich im Dom einer Stadt trauen lassen wollten, mussten nachweisen, im Besitz eines Hauses in eben dieser Stadt zu sein. Pfiffige Bürger in Geldnöten kamen auf die Idee, einfach die Lücke zwischen zwei Häusern zu überdachen und ein paar Wände einzuziehen: Das auf diese Weise entstandene „Haus“ war so winzig, dass auch ärmere Paare vom Land, die nur für die Heirat nach Bremen kamen, es sich leisten konnten, dieses Haus pro forma zu kaufen – und nach der Trauung an andere bedürftige Paare weiter zu geben!

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Auch Informationen zur Jahres-Hochzeitsstatistik der Hansestadt Bremen finden Sie bei uns. Bremen lag anhand der Anzahl der Eheschließungen 2010 im Vergleich der deutschen Stadtstaaten immerhin auf dem 3. Platz nach Berlin und Hamburg