^ zurück nach oben

Der Kannenlauf


In Westfalen gibt es die alte Tradition des „Kannenlaufs“. Nach der Trauung versammelten sich alle jungen Leute des Dorfes vor der Kirchentür und liefen um die Wette bis zum Haus der Braut. Der Sieger des Wettlaufs erhielt eine vom Brautvater gestiftete Kanne aus Blech, Silber oder Zinn – je nach Laune und Geldbeutel des Stifters. Meist begleitete ein kleines Geldstück den Preis. Der „zweite Sieger“ des Wettlaufs erhielt einen von der Braut gebundenen Besen. Solcherart ausgerüstet, konnte die Hochzeitsgesellschaft sich ausgelassen auf die vom Brautvater ausgerichtete Feier begeben. In einigen ländlichen Gegenden Westfalens lässt man den alten Brauch auch heute wieder aufleben, um den Weg von der Kirche zum Festort fröhlicher zu gestalten.

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN
Zahlen und Fakten mehr-info

Finden Sie in unserem Regional-Bereich wissenswerte Informationen zur Trauung und Hochzeitsfeier in Nordrhein-Westfalen. Neben der Jahres-Hochzeitsstatistik nennen wir Ihnen pro Stadt/Region in NRW Standesämter, Locations und Hochzeitsdienstleister, wie Geschäfte für Brautkleider, Floristen und Hochzeitsplaner.