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12. Juli 2021

Menüplanung wie ein Profi - Das ist zu beachten

Liebe geht durch den Magen, sagt man. Das trifft selten so zu wie bei Eurer Hochzeit. Viele Gäste freuen sich auf das Essen mitunter am meisten, schließlich wird bei einer Hochzeitsfeier in der Regel vorzüglich aufgetischt und jeder erlaubt sich dabei die eine oder andere kulinarische Sünde mehr als im Alltag, sei es beim Dessert, beim Alkohol oder bei anderen Köstlichkeiten. Ihr möchtet Euren Gästen daher sicherlich etwas Besonderes auf dem Teller bieten, gleichzeitig ist das Budget aber begrenzt und das Catering macht einen großen Kostenpunkt aus. Es gilt also, einen Mittelweg zu finden aus möglichst günstigem, dennoch aber qualitativ hochwertigem Essen, das begeistert. Hier einige Tipps, wie dieser Spagat gelingt.

Welche Kriterien sind grundlegend?

Die Wahrscheinlichkeit ist groß, dass Ihr in Eurem Leben bislang kein Menü für dutzende, vielleicht sogar mehr als 100 Personen planen musstet. Es handelt sich somit um eine gänzlich neue Erfahrung und dabei muss die eine oder andere Herausforderung gemeistert werden. Es ist deshalb sinnvoll, Euch erst einmal mit grundsätzlichen Fragen auseinanderzusetzen, bevor es an die konkrete Menüplanung geht. Für das Hochzeitsmenü gelten nämlich einige Grundregeln:

1. Das Menü dem Anlass anpassen: Je nach Anlass, eignen sich unterschiedliche Menüs. Es fällt dementsprechend größer oder kleiner aus, mit mehr oder weniger Gängen, für Kinder oder für ältere Personen, für mehr oder weniger Personen und so weiter. Auch, ob es am Mittag oder am Abend serviert wird, macht durchaus einen Unterschied. Weitere wichtige Entscheidungskriterien sind die verfügbaren Räumlichkeiten, denn sie bestimmen zum Beispiel darüber, ob ein Buffet möglich ist und ob das Essen geliefert werden muss oder vor Ort zubereitet werden kann. Der Anlass ist also zwar eindeutig eine Hochzeit, aber ob Ihr mittags mit wenigen Gästen im Garten speist oder abends mit vielen Gästen in einem großen Saal, macht bei der Menüplanung durchaus einen Unterschied. 

 

2. Die richtige Anzahl der Gänge: Mehrere Gänge sind bei einem Anlass wie einer  Hochzeit ein Muss. Die traditionelle Menüfolge umfasst dabei mindestens eine Vorspeise, einen Hauptgang und ein Dessert, also ein Drei-Gänge-Menü. Möchtet Ihr den Gästen noch mehr bieten, ist auch ein Fünf-Gänge-Menü mit Vorspeise, Fischgang, Fleischgang, Salat oder Käse sowie Dessert möglich. Ungewöhnlich ist hingegen das Acht-Gänge-Menü, aber bei sehr gehobenen Feiern durchaus eine Option. Es besteht aus einer kalten Vorspeise, einer Suppe, einem Fischgericht, einem Sorbet, einem Hauptgang mit Fleisch, Käse, einem Dessert oder Obst sowie Kaffee. Bestenfalls informiert Ihr die Gäste im Voraus über das Menü, sodass sich diese nicht mit dem ersten Gang satt essen, sondern abschätzen können, wie viele Speisen noch aufgetischt werden. Weiterhin ist es üblich, beim Hauptgang stets auch eine vegetarische Alternative zu bieten – aber dazu später mehr.

3. Buffet vs. à la Carte: Eine Grundsatzentscheidung bei der Menüplanung für die Hochzeit ist jene, ob Ihr ein Buffet wünscht oder ein Menü „à la Carte“. Beide Optionen haben ihre Vor- und Nachteile: Beim Buffet könnt Ihr problemlos eine größere Auswahl bieten und jeder nimmt sich, was ihm oder ihr schmeckt. Das macht vegetarische oder andere Alternativen überflüssig und bietet auch für Personen mit Unverträglichkeiten beziehungsweise Allergien stets eine passende Wahl. Auch bei der Portionsgröße kann individuell entschieden werden und viele Menschen kommen am Buffet mit anderen Gästen ins Gespräch, sodass es zum Stimmungsmacher werden kann. Andere sehen darin jedoch eher Chaos und vor allem bei Hochzeitsfeiern mit vielen Gästen kann Unruhe oder eine lange Warteschlange entstehen. Zudem ist die Optik weniger ansprechend, nachdem sich die ersten Personen bedient haben, und das Essen kühlt schnell aus. Auch gibt es in manchen Locations schlichtweg nicht genug Platz für ein Buffet. Ein Menü „à la Carte“ bietet also ein ruhigeres Ambiente, bei dem Tischgespräche nicht unterbrochen werden und alle gleichzeitig essen können. Es wirkt schlichtweg eleganter, bedeutet aber weniger Auswahl und fixe Portionsgrößen. Zudem bedarf es mehr Servicekräfte und ist daher in der Regel teurer.

4. Auswahl und Abwechslung: Auswahl ist also ein wichtiges Entscheidungskriterium für das Buffet. Ist dieses jedoch nicht möglich oder erwünscht, sollte im Menü dennoch auf Abwechslung geachtet werden. Das betrifft die Rohstoffe, die Zubereitungsarten, die Farben, die Gewürze, den Saucencharakter und die Zutaten. So ist es beispielsweise nicht empfehlenswert, bei der Vorspeise Schinken und beim Hauptgang Schweinefleisch zu servieren oder erst Hummus und dann eine Kichererbsensuppe – um zwei anschauliche Beispiele zu nennen. Auch sollten nicht alle Speisen fettig oder extreme Sattmacher sein, sondern Leichtes muss sich mit Speisen abwechseln, die ein gutes Sättigungsgefühl bieten. Zudem muss natürlich von allem genügend vorhanden sein, damit jeder Gast satt wird.

5. Die Jahreszeit berücksichtigen: Leichte Speisen sind vor allem im Sommer wichtig, denn viele Menschen haben bei Hitze keinen Hunger auf fettige oder schwere Speisen. Demgegenüber darf es in kälteren Jahreszeiten durchaus deftiger sein. Auch die Jahreszeit und die Location sollten daher berücksichtigt werden, sprich das Menü muss zum Ambiente und zur (zu erwartenden) Temperatur sowie Tageszeit passen.

6. Bankettfähigkeit der Speisen: Zuletzt ist es wichtig, dass die einzelnen Gänge „bankettfähig“ sind. Das bedeutet, dass sie auch mit schicker Hochzeitskleidung problemlos zu essen sind, ohne beispielsweise Flecken auf dem Brautkleid zu hinterlassen. So ist das Hantieren Hummerschere eher weniger zu empfehlen als die Pasta mit Hummerstückchen – erneut als anschauliches Beispiel. Auch stark riechende Speisen wie Gorgonzola oder Gewürze wie Knoblauch sollten nur sparsam eingesetzt werden und bestenfalls sehen die Speisen auf dem Teller oder Buffet sogar noch ansprechend aus.

 

 

Ihr seht: Die Menüplanung für eine Hochzeit ist kein einfaches Unterfangen. Es kann sich deshalb lohnen, die Wahl mit einem erfahrenen Profi abzustimmen. Der Caterer ist dafür ein geeigneter Ansprechpartner. Trotzdem könnt und solltet Ihr natürlich eigene Wünsche äußern, denn Ihr wisst am besten, was zu Euch und Eurer Hochzeit sowie den geladenen Gästen am besten passt. Somit können auch individuelle Faktoren eine Rolle spielen, wenn Ihr beispielsweise ein sehr kleines Budget habt, ein veganes Essen servieren möchtet oder Wert auf Nachhaltigkeit legt – um nur einige von vielen Beispielen zu nennen. Sobald Ihr eine grobe Vorstellung habt, wie das Essen auf Eurer Hochzeit aussehen soll, könnt Ihr die konkreten Gänge planen.

Vorspeisen

Wenn Ihr Euch für ein Buffet entschieden habt, gibt es in der Regel ein eigenes Vorspeisen-Buffet und dementsprechend viel Auswahl. In solchen Fällen empfiehlt sich eine bunte Mischung aus fleisch- und fischhaltigem sowie vegetarischem Fingerfood. Auch Brot, verschiedene Dips und Salate sind beliebte Bestandteile für ein solches Buffet. Achtet darauf, dass viele unterschiedliche Zutaten verarbeitet wurden, sodass jeder etwas findet, das er essen kann beziehungsweise will. Es empfiehlt sich also zum Beispiel nicht, drei Salate mit Feta-Käse zu offerieren, sondern einen grünen, einen griechischen und einen Kartoffelsalat – oder so ähnlich.

Schwieriger ist es, wenn Ihr eine Vorspeise für das Menü „à la Carte“ auswählen müsst. Schließlich soll diese allen Personen schmecken. Je nach Jahreszeit, Location und Eurem individuellen Geschmack kommen dabei unterschiedliche Optionen infrage. Feiert Ihr beispielsweise in Dirndl und Lederhosen in einer Scheune, passt ein Wurstsalat oder Obatzta als vegetarische Alternative. Feiert Ihr hingegen elegant in einem Schloss, sind Lachstatar mit Limetten-Dressing oder Puten-Carpaccio eine geeignete Wahl. Bei den Vorspeisen könnt Ihr gerne kreativ werden, jedoch sollte es sich um Zutaten handeln, die den meisten Menschen schmecken und die gut verträglich sind. Auch kann es sinnvoll sein, zumindest zwei unterschiedliche Vorspeisen zu offerieren, vielleicht eine mit Fleisch oder Fisch und eine vegetarische Option, um den Gästen eine gewisse Auswahl zu bieten. Denn nichts schmeckt jedem!

Hauptspeisen

Dieselben Grundregeln gelten für die Hauptspeisen. Hier ist es üblich, zumindest ein vegetarisches und ein Gericht mit Fleisch oder Fisch zu offerieren. Mehr ist immer möglich, vor allem bei einem Buffet. Prinzipiell empfehlen sich jedoch eher klassische als zu exotische Speisen, denn so könnt Ihr sicher sein, den Geschmack der meisten Hochzeitsgäste zu treffen. Anstelle der Asia-Pfanne sind also zum Beispiel traditionelle Spätzle oder Ofenkartoffeln beliebt. Dazu ein Steak oder gegrillter Fisch und eine Sauce – schon sind die meisten Gäste zufrieden. Doch auch diese sind natürlich nur einige Beispiele von vielen. Ihr könnt und solltet die Hauptspeisen passend zur Saison, zur Vorspeise und zum Ambiente wählen. Wenn Ihr eine rustikale Hochzeit feiert, bietet sich vielleicht das Barbecue-Buffet an. Wenn Ihr in gehobenem Stil feiert, können Spargel oder ein frisches Steak auf der Karte stehen. Die Möglichkeiten sind beinahe endlos…

Wichtig ist, dass die verschiedenen Gänge zusammenpassen, sich aber in Ihren Zutaten, Farben, Zubereitungsarten & Co nicht wiederholen – wie bereits geschildert wurde. Ihr könnt daher als Hilfe ein übergeordnetes Thema wählen wie bayerische Hausmannskost, mediterrane Speisen, fruchtige Sommergerichte oder so ähnlich, um einen roten Faden in das Menü zu bringen, ohne Langeweile zu riskieren.

Nachspeisen

Für die Nachspeise wird ebenfalls gerne ein Buffet gewählt – selbst, wenn die anderen Gänge „à la Carte“ serviert wurden. Denn das Dessert-Buffet bleibt auf einer Hochzeit oft bis spät in die Nacht aufgebaut, sodass sich die Gäste immer wieder bedienen können, wenn sie doch wieder Hunger oder schlichtweg Appetit bekommen. Ein Muss ist das jedoch nicht. So oder so eignen sich sowohl salzige als auch süße Nachspeisen für ein Hochzeitsmenü. Am besten offeriert Ihr auch hier mindestens zwei Optionen, beispielsweise Käse oder Mousse au Chocolat, sodass für jeden Geschmack eine passende Wahl dabei ist. Natürlich muss das Dessert aber zu den vorangegangenen Speisen passen. Entscheidet Ihr Euch für das Buffet, können die Gäste auch gerne eigene Nachspeisen, Kuchen & Co mitbringen, wenn Ihr das wünscht. Hier genießt Ihr maximale Gestaltungsfreiheit.

Zu jedem Gang das passende Getränk

Abgerundet wird ein Menü erst durch das passende Getränk. Sofern Ihr nicht eine komplett alkoholfreie Hochzeitsfeier abhaltet, ist Wein ein Muss zum Hochzeitsessen. Jedoch ist die Auswahl groß und daher gilt es, einen passenden Wein zum Menü zu wählen. Bekannte Namen wie der Weissburgunder sind dabei eine beliebte Wahl. Er passt zum Beispiel gut zu leichten Speisen und ist daher eine tolle Wahl bei der Sommerhochzeit. Vor allem zu Fischgerichten oder weißem Fleisch sind der Weissburgunder, der Riesling oder andere Weißweine eine beliebte Wahl. Ein Rotwein sollte dennoch als Alternative angeboten werden. Er ist zudem die bessere Wahl zu rotem Fleisch oder deftigem Käse. So passt beispielsweise der rote Cabernet Sauvignon hervorragend zu fettreichen Gerichten und der Shiraz zu deftigem Käse.

Aber auch non-alkoholische Getränke müssen natürlich angeboten werden und ebenso könnt Ihr Bier in die Getränkeliste aufnehmen. Ob Ihr zudem Hochprozentiges wie Schnäpse oder Cocktails offerieren möchtet, bleibt Euch überlassen – viele Paare entscheiden sich aus finanziellen Gründen dagegen. Am besten bietet Ihr eine Auswahl aus ein bis zwei Weiß- sowie Rotweinen, ein bis zwei Sorten Bier, ein bis zwei Mischgetränken wie Aperol Spritz und verschiedenen nicht-alkoholischen Getränken an. Wasser ist dabei ein Muss, üblich sind zudem Softdrinks wie Cola, Fanta oder Sprite. So findet sicher jeder Hochzeitsgast eine Wahl passend zu seinem Geschmack und seinem Alter.

Besonderheiten, die zu beachten sind

Die grundlegende Menüplanung ist nun abgeschlossen und gewiss habt Ihr eine individuelle Zusammenstellung aus Speisen sowie Getränken gefunden, die alle Hochzeitsgäste sowie Euch selbst begeistert. Trotzdem gibt es Besonderheiten, die zusätzlich berücksichtigt werden müssen:

  • Kindermenü: Auf fast jeder Hochzeitsfeier sind auch Kinder anwesend. Sie können sich meist nicht für exotische Speisen begeistern, sondern wünschen sich Klassiker wie Pommes, Spätzle, Schnitzel oder Würstchen – simple Gerichte also, die fast jedem Kind schmecken. Es ist daher sinnvoll, auch solche speziellen Kindermenüs in die Auswahl aufzunehmen, wenn Ihr entsprechend junge Gäste habt. Das macht den Eltern das Leben leichter und damit die Hochzeit entspannter.
  • Allergien und Unverträglichkeiten: Ebenso kann es sein, dass es Gäste mit Allergien auf gewisse Lebensmittel oder mit Unverträglichkeiten gibt. Natürlich könnt Ihr dabei nicht auf jeden Gast Rücksicht nehmen. Wichtig ist aber, entsprechende Inhaltsstoffe zu markieren und eine ausreichend große Auswahl anzubieten, damit jeder etwas findet, das er beziehungsweise sie essen kann. Feiert Ihr eher im kleinen Rahmen, kann es sinnvoll sein, solche Allergien und Unverträglichkeiten vorab individuell abzufragen und tatsächlich bei der Menüplanung zu berücksichtigen – sprich die Speisen entsprechend zu wählen oder 
  • Vegetarier oder Veganer: Manche Menschen entscheiden sich bewusst für eine Sonderernährung. Die vegetarische oder vegane Lebensweise ist dabei häufig vertreten, kann aber die Menüplanung erschweren. Auch hier kann es sich daher lohnen, entsprechende Besonderheiten abzufragen. Ansonsten sollte auf dem Buffet oder der Karte stets zumindest eine vegetarische Alternative zu finden sein. Wählt Ihr eine vegane Alternative, seid Ihr auf der sicheren Seite, denn dann werden sowohl Veganer als auch Vegetarier fündig.
  • Mitternachtssnack: Zuletzt ist es üblich, den Gästen einen Mitternachtssnack zu servieren. Wer bis in die Morgenstunden feiern und tanzen möchte, braucht schließlich ausreichend Energie und dann ist es nicht unüblich, dass sich irgendwann in der Nacht wieder Hunger bemerkbar macht. Dabei handelt es sich oft um simple, aber klassische Gerichte wie eine Gulaschsuppe oder Hot Dogs – sowie natürlich ihre vegetarischen oder veganen Alternativen. In der Regel wird der Mitternachtssnack auf einer Art Buffet bereitgestellt und jeder, der will, kann sich bedienen. Es setzen sich also nicht wieder alle Gäste an den Tisch. Wünscht Ihr keinen klassischen Mitternachtssnack, könnt Ihr, wie bereits erwähnt, auch das Nachtisch-Buffet mit Kuchen, Käse, Brot & Co einfach über Nacht stehen lassen, sodass sich jeder Nachschlag holen kann.

Wenn Ihr diese Punkte berücksichtigt, wird Euer Hochzeitsmenü zum vollen Erfolg – garantiert!

No-Gos bei der Menüplanung

Bleibt nur noch die Frage offen, was bei der Menüplanung unbedingt zu vermeiden ist? Einerseits solltet Ihr die Speisen niemals ohne ein Probeessen servieren. Nur dann könnt Ihr sicher sein, dass diese nicht nur gut klingen, sondern auch gut schmecken. Nehmt Euch deshalb vor der Hochzeit ausreichend Zeit, um eines oder mehrere Probeessen mit dem Caterer beziehungsweise mit verschiedenen Anbietern zu vereinbaren, um den Gästen beste Qualität zu einem für Euch bezahlbaren Preis zu servieren.

Andererseits ist es wichtig, eine ausreichende Menge zu servieren. Es ist für das Hochzeitspaar nämlich eine peinliche Angelegenheit, wenn die Gäste nicht satt werden oder jemand nicht mehr das gewünschte Gericht erhält, weil zu wenig bestellt wurde. Achtet deshalb darauf, vorab die Präferenzen der Gäste abzufragen, beispielsweise hinsichtlich der vegetarischen Alternative, und stets einen Puffer einzuplanen, falls sich jemand umentscheidet oder mehr isst als gedacht. Die Reste könnt Ihr anschließend mitnehmen oder am nächsten Tag beim „Aufräumen mit Resteessen“ verwerten. Auch nehmen die Gäste meist gerne eine Portion mit nach Hause, wenn ihnen diese Möglichkeit geboten wird. Darum müsst Ihr Euch also keine Sorgen machen. Lieber zu viel als zu wenig, lautet daher die Devise.

Zuletzt muss gut überlegt sein, wenn Ihr den Gästen gewisse Regeln „aufzwingt“ – beispielsweise den Verzicht auf Alkohol oder veganes Essen. Auch, wenn diese Eure Überzeugungen sind, könnt Ihr das schließlich nicht von den Hochzeitsgästen verlangen. Eure Hochzeit, Eure Regeln, lautet die Devise, das ist richtig. Euch muss jedoch bewusst sein, dass Ihr durch solche Verhaltensweisen bei einigen Gästen Unmut stiftet und dies die Laune vermiesen oder sogar zu Konflikten führen kann. Besser ist es daher, möglichst viele verschiedene Geschmäcker zu treffen, anstatt nur Euren eigenen, damit am Ende alle satt sowie gut gelaunt sind. Die Menüplanung für die Hochzeit ist also ein Balanceakt, den Ihr mit den genannten Tipps und etwas Hilfe vom Profi aber meistern könnt.


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