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Angemessenes Trinkgeld bei der Hochzeitsfeier


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Stimmt so ...

Samstag abend, nachts um halb drei und die Hochzeitsfeier neigt sich dem Ende: Die Band spielt die letzten langsamen Liebeslieder, die Tische sind nur noch halb besetzt, das Buffet ist schon beinah leer und die Kellner stehen müde hinter der Bar.

Jetzt freut sich vor allem das Brautpaar erstmal auf Zuhause und die Hochzeitsnacht. Doch vorher gilt es noch, alle zu verabschieden, die Geschenke einzusammeln und sich noch beim Servicepersonal zu bedanken.

Doch reicht ein Dankeschön? Den ganzen Tag war das Personal auf den Beinen, um für das Wohl der Gäste zu sorgen und am Ende hatte die Hochzeitsgesellschaft auch vor allem dank dieses Einsatzes einen unvergesslichen Tag.

Auf Hochzeitsfeiern Trinkgeld zu geben ist ein schwieriges Thema. Zum einen möchte man die Arbeit der vielen Helfer anerkennen, zum anderen hat man die eigentliche Leistung natürlich schon bezahlt. Bei einer größeren Hochzeitsfeier kommen schnell Beträge zwischen fünf- und achttausend Euro für Essen und Getränke zusammen. Bei diesem Betrag dann die üblichen zehn Prozent zu geben, erscheint schon als sehr üppiges Trinkgeld. Und welche Mitarbeiter bekommen überhaupt Trinkgeld? Nur die Kellner? Und die Küche?

Damit solche Fragen nicht erst am Abend der Feier erörtert werden, empfiehlt es sich, vorab schon mit der Location und dem Wirt zu klären, wer, wann, wieviel Trinkgeld in welcher Form erhalten soll. Im Allgemeinen sollte nicht nur das Servicepersonal bedacht werden, sondern auch die Küche, die Barkeeper oder andere Helfer. Wenn man sehr zufrieden mit der Band oder dem Fotografen war, kann auch hier ein kleines Tip zur Seite gelegt werden.

Dann stellt sich die große Frage, wieviel angemessen ist. Sicherlich sind fünf Euro für einen ganzen Tag Arbeit einfach zu wenig, fünfzig Euro pro Servicekraft aber auch etwas großzügig bemessen und für Brautpaare, die sowieso schon knapp kalkulieren mussten, auch schlichtweg nicht bezahlbar. Generell kann man pro Gast zwischen zwei und drei Euro rechnen. Bei hundert Gästen gibt man also insgesamt ca. 200 €. Die gibt man erfahrungsgemäß noch am Abend nach der Feier dem Restaurantleiter oder dem Oberkellner, der es dann an alle Mitarbeiter verteilt.

Eine andere Möglichkeit bietet sich, wenn man unter den Hochzeitsgästen eine kleine Schüssel für das Trinkgeld rumgehen lässt. So kann jeder Gast mit einer kleinen Spende die Leistungen des Personals würdigen und das Brautpaar muss das Trinkgeld nicht allein bestreiten. Wenn dem Service-Team vorher gesagt wird, dass das Trinkgeld auf diese Weise gesammelt wird, ist es auch für das Personal ein weiterer Ansporn alle Gäste, nicht nur das Brautpaar, zufrieden zu stellen.

Egal aber, für welche Summe und welche Methode Sie sich entscheiden - Trinkgeld sollte dann gegeben werden, wenn Sie zufrieden mit dem Service waren, es ist kein Muss. Schlechten Service sollte man nicht mit einem obligatorischen Trinkgeld belohnen.

Um die ganze Trinkgeldangelegenheit dann ganz entspannt angehen zu können, übergeben Sie diese Aufgabe am besten den Trauzeugen oder Ihren Eltern. Und so können Sie dann nach der Feier einfach nur noch die Hochzeitsnacht genießen.

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