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Tipps für Standesamt und Kirche


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Egal ob im Standesamt oder bei der kirchlichen Trauung: Die Trauzeremonie ist das "Highlight" des Hochzeitstages, feierlich und emotional. Um diese Stimmung nicht zu stören, ist Pünktlichkeit Pflicht!

Wer trotzdem zu spät kommt, sollte sich möglichst unauffällig in die letzte Reihe setzen. Wenn schon alle Gäste sitzen und das Brautpaar gerade erst in die Kirche einzieht, versteht es sich von selbst, dass man sich als Nachzügler nicht einfach an dessen Fersen heftet. Dieser große Auftritt gehört ausschließlich dem Brautpaar.

In der Kirche und im Standesamt gibt es zwar keine"Sitzordnung", aber traditionell sind die ersten Reihen den Familien und engen Verwandten des Brautpaares sowie die Trauzeugen (sofern diese nicht neben dem Brautpaar sitzen) vorbehalten. Freunde und Bekannte können sich in den hinteren Reihen einen Platz suchen, wobei manchmal Gäste der Braut und des Bräutigams auf je eine Seite des Raumes gebeten werden.

Nimmt man als Atheist oder Angehöriger einer anderen Konfession bzw. Religion an einer religiösen Trauzeremonie teil, kann natürlich niemand erwarten, dass man die genauen Rituale und Abläufe kennt oder die Lieder mitsingt. Aber auch, wenn die Zeremonie nicht den eigenen Vorstellungen entspricht, erfordert es die Höflichkeit, mit den anderen Hochzeitsgästen gemeinsam aufzustehen und sich hinzusetzen.

Handys sind im Standesamt und in der Kirche tabu. Das Brautpaar hat sicherlich für musikalische Begleitung gesorgt und auch der schönste Klingelton wird für Empörung sorgen...

Und auch, was den Rest der Technik - Film und Foto - angeht, ist Zurückhaltung angesagt. Meistens gibt es einen "offiziellen" Fotografen bzw. Kameramann, der die bewegendsten Momente der Zeremonie festhält. Die wenigsten Standesbeamten und Pfarrer sind begeistert, wenn sie während ihrer feierlichen Ansprache im Blitzlichtgewitter stehen und am Ende noch von leidenschaftlichen Hobbyfotografen beiseite gedrängt werden, damit diese den besten Blick auf das Brautpaar haben. Auch wenn Fotografieren oder Filmen während der Zeremonie erlaubt ist, sollte dies deshalb möglichst unauffällig und ohne Blitz geschehen.

Noch ein kleiner Tipp für die Damen, die leicht frieren: Die meisten Kirchen sind nur sehr dürftig beheizt und ein Traugottesdienst kann bis zu einer Stunde oder länger dauern. Ein Jäckchen über dem eleganten Kleid wärmt und verdeckt notfalls auch ein allzu tiefes Dekolletee...

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