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Romantischster Heiratsantrag 2016


Willst Du mich heiraten??? Diese magischen drei Worte haben wohl die meisten Heiratsanträge gemein - doch es gibt so viele wunderbare Möglichkeiten seiner großen Liebe die Frage aller Fragen zu stellen! Jeder Heiratsantrag ist auf seine Weise etwas ganz Besonderes. Wir haben erneut einige romantische Heiratsantragsgeschichten unserer User zusammengetragen, von denen jeder einzelne eine einzigartige Geschichte erzählt.

Überraschungsreise nach Hamburg

Heiratsantrag Glückliches Paar - Verlobung in Hamburg

Es war ein Freitag im August 2016 und wir waren auf dem Weg zur Arbeit, etwas früher als normal, nachdem wir noch ein technisches Gerät von der Servicestelle abholen mussten. Das dachte ich jedenfalls zu diesem Zeitpunkt. Als wir jedoch nicht den gewohnten Weg nahmen, fragte ich, wo wir denn nun hinfahren, nachdem wir die Autobahnausfahrt verpasst haben. Als Antwort bekam ich „Schau‘ doch ins Handschuhfach!“. Natürlich öffnete ich sofort das Handschuhfach und fand darin einen Reiseführer von der wunderschönen Stadt Hamburg. Darin steckten zwei Flugtickets und die nächste Autobahnausfahrt war der Flughafen! Anstatt also ins Büro zu fahren, ging es auf einen Wochenendtrip und ich hatte, ohne es zu wissen, bereits seit mehreren Monaten an diesem Tag Urlaub! Mein Schatz meinte, es sei eine Überraschung zu meinem kürzlich erfolgreich bestandenen Studienabschluss. Ich freute mich natürlich riesig und konnte es kaum glauben. In der wunderschönen Hansestadt verbrachten wir ein paar wundervolle Tage und haben viel erlebt: Bootsfahrt bei Sonnenuntergang durch den Hafen und die Speicherstadt - dabei bestaunten wir die noch nicht eröffnete Elbphilharmonie, Stadtrundfahrt mit dem Fahrrad, Kanufahrt auf der Alster und den Fleeten, Besuch des Miniaturwunderlands und und und. Alles war von meinem Liebling sorgfältig geplant! Als wir am Sonntag Abends das Musical „König der Löwen“ sahen, war ich davon überzeugt, dass wir nach einem anschließenden Besuch des "Michels" wieder ins Bett fallen und tief und fest bis zum Morgengrauen schlafen würden. Doch was ich noch nicht wusste war, dass ich in dieser Nacht kaum ein Auge zudrücken werden würde. Nach dem Musical ging es also zur Kirche St. Michaelis. Mein Schatz hatte nämlich Tickets für eine "Abendführung" gebucht. Wir kamen dort um ca. 23.20 Uhr an und fuhren direkt auf die Aussichtsplattform, ohne auf weitere Besucher zu warten. Ich glaubte, dass die Führung etwas später begann, doch im Nachhinein erfuhr ich, dass außer uns niemand zu der Führung erwartet wurde. Oben angekommen wurde ich von ihm gebeten, mich auf die kleine Plattform der Wendeltreppe zu den Kirchturmglocken zu stellen, da er ein Foto machen wollte. Nichts ahnend posierte ich also auf dem Podest für ein Foto, als unerwarteter Weise die Kirchturmglocken zu läuten begannen - es war 23:30 Uhr am Sonntag 14.08.2016. Ich bin natürlich wegen der lauten Glocken total erschrocken. Kurz darauf war es dann so weit: er kam die Wendeltreppe hinauf, kniete sich mit einem wunderschönen Ring in einer kleinen Schachtel vor mich hin und fragte mich, ob ich ihn zum glücklichsten Mann der Welt machen wolle. Meine Glückstränen konnte und wollte ich nicht zurückhalten, und ich beantwortete seine Frage mit "JA!". <3 Bei Kerzenschein haben wir anschließend im Michel eine Ebene tiefer auf unsere gemeinsame Zukunft mit Champagner angestoßen.

Wie ich diese Zeilen nun schrieb, bekam ich wieder eine Gänsehaut und meine Hände zittern - genauso wie damals auf der Aussichtsplattform des Michels und wie jedes Mal, wenn ich davon erzähle!

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Eine App für die Liebe

Meine Geschichte beginnt an einem Samstagmorgen als ich von Corinna, der Schwester meines Verlobten, aus dem Bett geklingelt wurde. An der Tür sagte sie nur: „Hier ist Post für dich“ und stellte ein kleines Paket vor mir ab. Etwas schlaftrunken packte ich das Päckchen aus und fand ein weiteres kleineres Paket mit einer Karte. Die Karte hatte folgende geheimnisvolle Inschrift: “Die Liebe allein versteht das Geheimnis, andere zu beschenken und dabei selbst reich zu werden.“ Völlig perplex öffnete ich das zweite Paket und starrte auf ein nagelneues Smartphone, von dem ich schon seit Monaten träumte. Corinna staunte ebenfalls und gemeinsam schalteten wir das Smartphone an. Was uns erwartete war ein fast völlig leerer Bildschirm, in dessen Mitte eine einzelne App zu sehen war, die schlicht mit „Click me“ beschriftet war. Der Anweisung gefolgt, öffnete sich die App und als erstes begrüßte mich mein Verlobter mit einigen beruhigenden Worten, dass alles in Ordnung sei und ich einfach den Anweisungen der App folgen sollte. Die App nutzte alle technischen Mitteln wie Videos, Slideshows, Musik und Texte, um die wichtigsten Meilensteine unserer Beziehung in einer interaktiven Geschichte zu erzählen. Das überraschendste war, dass die App mich mittels einer integrierten Karte und GPS an entscheidende Orte unserer Beziehung führte. So ging ich gemeinsam mit Corinna auf eine interaktive Schnitzeljagd, in der ich die wichtigsten Momente unserer Beziehung nochmals erlebte. Wir fuhren an den Ort, an dem ich meinen Verlobten das erste Mal begegnete, erlebte unser erstes Date aufs Neue, saß auf derselben Bank, auf der wir uns das erste Mal küssten und wurde stets von der App mit Fotos, Musik und Videos begleitet. Etwas verwirrt aber trotz alledem unglaublich berührt besuchte ich alle von der App angesteuerten Orte und schwelgte in Erinnerungen. Am Nachmittag erreichten wir die letzte Station der App. Am Rande des Schönbuches mit einem traumhaften Ausblick über das Ammertal überraschte mich mein Verlobter, der sich eigentlich aus beruflichen Gründen in einem anderen Land befinden sollte. Er stellte sich vor mich, nahm mir das Smartphone kurz aus der Hand und ging vor mir auf die Knie. Erst in diesem Moment wurde mir bewusst, dass wir mittendrin waren, einen weiteren Meilenstein in unserer Beziehung zu legen. Mein Verlobter erzählte mir irgendetwas, dass ich gar nicht mehr mitbekam, da ich zu sehr mit meinen Emotionen und tränen kämpfen musste. Alle Erinnerungen, die sich über den Tag hinweg aufgebaut haben, kamen auf einmal über mich. Als doch irgendwann eine Frage an mich gerichtet wurde, erwachte ich aus meiner Trance und schaute meinen erwartungsvoll schauenden Verlobten an. Mehr als ein kurzes, zwischen den Tränen hervorgeschluckstes „Ja“, konnte ich aber nicht mehr erwidern. Daraufhin umarmten und küssten wir uns innigst und ich bemerkte, dass mein Verlobter auch Tränen in den Augen hatte. Gemeinsam blieben wir eine Weile an diesem besonderen Ort, genossen die Aussicht und versuchten zu verstehen, dass wir von heute an verlobt seien sollten. Nach dem wir uns etwas beruhigt hatten, gingen wir gemeinsam zu den Eltern meines Verlobten, wo bereits alle Verwandten mit Sekt auf uns warteten.

PS: Nach langem Löchern und Nachhacken konnte ich meinem Verlobten einige Planungsdetails entlocken, da mir sofort klar war, dass hier ein unglaublicher Aufwand betrieben wurde. Er hat sage und schreibe 6 Monate lang jeden Abend nach der Arbeit an dieser App gearbeitet.

Heiratsantrag unter den Polarlichtern Islands

Heiratsantrag unter den Polarlichtern in Island

Auf unserer Rundreise durch Island machten wir über Silvester halt in einem kleinen Fischerdorf um fernab der unnatürlichen Lichtquellen die Polarlichter zu jagen. 

Der 31.12.16 erschien uns gemäß einiger technischer Hilfsmittel als eine vielversprechende Gelegenheit unserem Traum der Begegnung mit den Polarlichtern etwas näher zu kommen. 
Somit machten wir uns am Abend zur besten Zeit auf den Weg, raus aus dem Dorf und hinein in die dunkle Nacht Islands. 

Angekommen an einem kleinen Parkplatz wurde die Kamera eingerichtet um den Nachthimmel bestmöglich festzuhalten. 
Es dauerte nicht lang bis ein Schleier am Himmel zu erkennen war, es wurde immer heller und grüner am Himmel und die ersten Bilder brachten uns schon fast um den Verstand. Wir platzierten uns beide vor der Kamera und der Selbstauslöser hielt dieses Naturschauspiel mit uns fest.( Testbild ;-) ) In meiner kindlichen Freude hörte ich meinen Freund sagen, dass er mal eben zum Auto müsse.  

Ich hielt die Kamera in Richtung unseres Autos. ( Wie sich später herausstellt der Moment in dem er den Ring aus dem Auto holte ) 

Zusammen sitzen wir vor dem Auslöser als er den Ring aus seiner Tasche nimmt und mich fragt ob ich Ihn heiraten möchte. So erfüllte er mir gleich noch einen Wunsch den ich mal beiläufig mitgeteilt hatte, den Moment des Antrag festhalten. 

Nie hätte ich dabei gedacht unter den Polarlichtern, vor der Kulisse des wunderschönen Wasserfalls (Kirkjufellfoss), im Rücken den Berg Kirkjufell auf der Halbinsel Snæfellsnes in diesem perfekten Moment der Zweisamkeit gefragt zu werden.

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Antrag am heimischen Strand

Es war der 18.3.2016

Ich wohnte damals jobbedingt noch in Hamburg und mein Zukünftiger in der Rheinmetropole Köln. Fast 2 Jahre pendelten wir an den Wochenenden. Am 18.3.2016 war dann unser Tag.

Marcel kam gegen Nachmittag in Hamburg an und ich hatte gerade Feirabend gemacht. Wir trafen uns bei mir in der Wohnung. Dort angekommen, sagte er zu mir, ich solle mich warm anziehen, er hätte eine Überraschung für mich.

Da ich am 8.3. Geburtstag hatte, bin ich davon ausgegangen, dass die Überraschung etwas mit einem Gebrustagsgeschenk zu tun hat.

Wir fuhren also los. Es ging Richtung Timmendorfer Strand. Das Auto geparkt führte er mich zum Strand. Hier gibt es ein wundervolles Restaurant auf einer Brücke auf dem Wasser. Wir hatten einen Tisch mit Blick auf das Wasser. Der Tisch war schön geschmückt - es war sehr romantisch. Kaum hatten wir uns an den Tsich gesetzt, kam der Kellner mit 2 Getränken. Es war unser Lieblingsgetränk. Ich musste schmunzeln, da wir ja noch ncihts bestellt hatten. Nach dem Drink kam dann das Essen, welches ich auch nicht bestellt hatte. Der Kellner brauchte mein Lieblingsessen "Spagetthi mit Scampi" und mein partner bekam sein Lieblingsessen " Steak mit Pommes" :-)

Immer noch dachte ich, dass es sich um mein Geburtstagsgeschenk handelt. Ich dachte immer nur: Wow, ich habe einen super Mann, der richtig kretiv ist und sich was echt tolles einfallen hat lassen. Er setzt die Meßlatte für Geburstage dieses Mal hoch, was ich wohl zu seinem Geburtstag mache :-)?

Nach dem leckeren Essen und einem Schnack, wollten wir noch etwas am Strand spazieren gehen. Aus dem restaurant raus, über die Brücke zum Strand bemerkte ich Facklen im Sand. Ich sagte: schau mal d ahinten da sFeuer, wollen wir mal gucken gehen, was da los ist? Er sagte ja gerne... Also gingen wir los Richtung Feuer. Kurz vorher sah ich eine Couch in der Mitte eines Herzens, dass aus Fackeln gesteckt war. Ab jetzt wusste ich, ok hier passiert gerade mehr als ein Geburtstagsgeschenk. Das Sofa, das Fackel-Herz, direkt am Strand am Meer war für mich gedacht. Wir setzen uns, kuschelten uns in Decken, schauten in den Himmel, wo nur ein Stern zusehen war und eine Dame von dem Hotel hinter uns brachte uns etwas zu trinken. Mein Vater ist 2015 plötzlich und unerwaret verstorben, er sagte noch, dein Vater schaut uns zu, deswegen auch ein ANtrag unter freiem Himmel.

Dann ging es los: Er kniete sich vor mich, zog eine Schachtel aus seiner Tasche, öffnete die Schachtel und einer der schönsten Ringe kam hervor. Er sagte tolle Worte, die ich leider nicht mehr ganz zusammen bekomme vor Aufregung und fragte mich dann, ob ich seine Frau werden möchte. Ich sagte Ja.

Die Nacht durften wir in einer wunderbaren Suite verbringen. Die Suite war reichlich mit Kerzen und Rosenblätter geschmückt. Wir hatten eine ganz tolle Nacht, die wir nie vergessen werden.

Romantischser Heiratsantrag am Strand

Heiratsantrag wie im Film

Jaqui und Chris gehören zu meinen engsten Freunden und sind schon seit Jahren in meinem Leben. Ich habe noch nie ein Paar gesehen, welches so viel Power und Energie hat wie diese beiden. Ein kleines Kind, zwei große Hunde, zwei Katzen und eine große Familie, die oft unterstützt wird… es ist der Wahnsinn was die beiden leisten und dennoch finden sie noch die Zeit für Ihre Freunde. Manchmal habe ich jedoch den Eindruck, dass es an Zeit nur für die Zwei fehlt.
Anscheinend dachte Chris sich das auch und so begann die Planung des Heiratsantrags für seine Liebste. Schon vor einigen Jahren hat er mir im Geheimen erzählt „Nati, die werde ich heiraten. Vielleicht in einem Helikopter oder irgendwas anderes Aufregendes.“. Dann war da längere Zeit Funkstille in dem Thema, der kleine Sohn Jamie ist auf die Welt gekommen und irgendwie schien das Glück doch perfekt. Über Heirat wurde lange gar nicht mehr gesprochen. Doch dann ging alles ganz schnell. Der Kleine ist mittlerweile 3 Jahre alt und für Chris war das der richtige Moment. Er hat mich angerufen, seinen Plan erzählt und ein paar Tage später ging die Umsetzung auch schon los. Plötzlich wurden alle Actionpläne über Bord geworfen, denn davon haben sie schließlich genug im Alltag. Jaqui ist eine kleine Prinzessin und so wollte er sie auch behandeln. Also ging ich mit ihm gemeinsam in eine kleine Boutique in Rendsburg um ein Kleid und Schmuck für Jaqui auszusuchen – das kleine Schwarze ist es geworden. Der Juwelier, ein paar Meter weiter, hatte dann auch den passenden Ring – ein „Bling-Bling-Steinchen“ musste es sein, schließlich liebt sie wenn es funkelt. Mein persönliches Highlight seiner Planung war es, als wir zusammen zu Jaquis Eltern gefahren sind und Chris gefragt hat, ob er um ihre Hand anhalten darf. Ich habe ihn noch nie so traditionell und romantisch erlebt. Da sieht man mal was in einem stecken kann. Nachdem er den elterlichen Segen bekommen hat, stand ihm fast nichts mehr im Weg. Da der Antrag für einen Freitag geplant war und Jaqui fast jeden Samstag arbeiten muss, musste er nur noch sicherstellen, dass sie frei hat. Hier kamen Sandra und ich, die mittlerweile Jaquis Brautjungfern sind, ins Spiel. Wir haben ihr gesagt, dass wir diesen Freitag unbedingt unsere bestandenen Prüfungen bei einem Mädelsabend feiern wollen und sie einfach dabei sein muss. Da Jaqui den Samstag tatsächlich arbeiten musste, aber eine gute Freundin ist, hat sie sich kurzerhand freigenommen.
Am 19.02.2016 war es dann soweit: Das Kleid und den Schmuck verpackten wir in einer schönen Box und dazu schrieb Chris zwei Briefe. Der erste lag im Wohnzimmer mit einem Satz „Geh ins Schlafzimmer“. Jaqui kam von der Arbeit nach Hause, während Chris samt Kind und Hunde aufgeregt bei mir saßen. Im Schlafzimmer fand sie den zweiten Brief: „Um 18 Uhr hole ich dich ab mein Schatz. Ich liebe dich“. Schon klingelte Chris Handy – es war Jaqui, doch er ging nicht ran. In unserer Mädels-WhatsApp Gruppe kam auch direkt die erste Nachricht: „Da kommt man nichtsahnend nach Hause und dann das. Ich wusste gar nicht, dass er so romantisch sein kann. Ich komme heute dann wohl erst so um kurz nach 8. “ Sie ging tatsächlich noch davon aus, dass unser Mädelsabend stattfinden wird. Es war unfassbar, sie hat einfach nichts geahnt. Unser Chat lief in vollen Zügen. Von der Outfitplanung mit lauter Selfies, welche Schuhe passen, bis „Wo ist eigentlich mein Kind und die Hunde?“. Sie wurde immer nervöser und wusste gar nicht was sie mit sich anfangen soll. Sie hatte noch zwei Stunden Zeit und alleine zu Hause zu sein ohne eine Verpflichtung zu haben, das kannte sie einfach nicht.
In der Zwischenzeit bereitete sich Chris bei mir zu Hause vor und machte sich richtig schick. Er hat sogar noch geübt, wie er die Ringschachtel richtig öffnet. Es war bezaubernd. Jamie blieb über Nacht bei mir und Chris konnte sich in Ruhe auf den Weg machen um seine Liebste abzuholen. Nicht mal im Auto hat Chris ein Wort darüber verloren was er für Jaqui geplant hat. Und sie kann wirklich hartnäckig im Nachfragen sein. Im romantischen Seehotel Töpferhaus gab es zunächst ein Gläschen Wein am Kamin, bis die beiden zu ihrem Tisch mit Blick auf den Bistensee geführt wurden. Sie genossen das köstliche Menü und er bedankte sich für die letzten gemeinsamen Jahre. Sie ahnte weiterhin nichts. Währenddessen fuhr ich schnell in deren Wohnung, packte für Jaqui eine Tasche und brachte sie zum Hotel. Denn da wartete die nächste Überraschung auf Jaqui. Chris hat nämlich noch ein Zimmer gebucht, welches idealerweise nicht im Haupthaus lag sondern einen kleinen Spaziergang durch den schönen Garten beanspruchte. So dachte Jaqui natürlich, dass sie sich schon auf dem Weg zum Auto machen und sie nun zu unserem Mädelsabend kann. Doch als Chris ihre Hand nahm und sie am Auto vorbei zum Zimmer führte wusste sie gar nicht mehr was los war. Außerdem war ihr kalt und eigentlich hatte sie in den hohen Schuhen auch wirklich nicht viel Lust auf einen Spaziergang. Das Zimmer war bereits mit Rosenblättern auf dem Bett und Champagner ausgestattet. Damit hatte sie nun wirklich nicht gerechnet. Jaqui ging nur kurz ins Bad um sich umzuschauen und als sie rauskam kniete er schon da und stellte die große Frage „Willst du mich heiraten?“. Mit einem, vor Schock kaum aussprechbaren JA, verbrachten die beiden eine romantische Nacht im Hotel. Die Planung für die Hochzeit am 19. August 2017 läuft mittlerweile in vollen Zügen und alle denken gerne an diesen wundervollen Antrag zurück. Die meisten Frauen wollen eine Geschichte wie im Film… diese hat Jaqui bekommen.

Antrag auf dem Kilimanjaro

Heiratsantrag auf dem Kilimanjaro

Noch ein paar Stunden und dann ging es endlich los. Wir waren nach 5 Tagen, 45 Kilometern und ca. 33 Stunden Laufzeit endlich im Base Camp angekommen. Um Mitternacht sollte endlich der Aufstieg auf den höchsten Berg Afrikas, den Kilimanjaro, starten. Wir waren nervös. Unsere Kräfte hatten durch die letzten anstrengenden Tage schon etwas gelitten.
Wir waren überwältigt von der wunderschönen Landschaft, unserem afrikanischen Team und dem Gefühl ganz bald auf dem Dach der Welt zu stehen. Monatelang haben wir auf diesen Moment hin gefiebert und nun sollte es also bald soweit sein. Dazu kam, dass der Schlaf im Schlafsack und auf einer dünnen Isomatte in einem Zelt bei ca. 5 °C auch nicht ganz so erholsam war wie erhofft. Aber das Adrenalin in unserem Körper trieb uns immer weiter an. Mitternacht bekamen wir noch die letzten Instruktionen von unseren Guides Joseph und Paolo. Dann ging es los!
Es war stockduster – nur im Schein unserer Stirnlampen konnten wir ab und zu andere Bergsteiger ausmachen die sich ebenfalls auf den Weg zum Gipfel aufgemacht hatten. Unser Ziel war es den Gipfel zum Sonnenaufgang zu erreichen. Die Stunden vergingen, es war furchtbar kalt und unsere Kräfte ließen immer mehr nach. Immer ein Fuß vor den anderen. Wir sprachen kaum. Jeder war mit sich selbst beschäftigt und versuchte sich seine Kräfte so gut wie möglich einzuteilen. Nach ca. 5 Stunden über Felsen und losen Schotter und natürlich stets bergauf ging so langsam die Sonne auf – endlich wieder etwas Zeitgefühl. Wir waren nun schon über den Wolken und die Sonnenstrahlen verrieten uns, dass wir nun bald am Ziel sein müssten. Nach ungefähr 7 Stunden Aufstieg waren wir am Stella Point, auf 5.765 Metern angekommen. Wir waren fix und fertig. Der Aufstieg war schwerer als gedacht und wir waren am Ende unserer Kräfte. Aber Joseph, unser Guide, gönnte uns keine Zeit zum Verschnaufen. Er trieb uns eine weitere Stunde hinauf bis zum höchsten Punkt des Kilimanjaro, den Uhuru Peak auf 5.895 Metern. Endlich angekommen! Wir waren überwältigt, unendlich stolz – und total geschafft.
Daniel und ich standen also vor dem typischen Holzschild das den höchsten Punkt Afrikas markierte. Wir mussten uns beeilen, denn dieser bedeutende Punkt war bei allen Bergsteigern begehrt und unserer Gesundheit zuliebe durften wir uns nicht allzu lange in dieser Höhe aufhalten. Wir standen also allein vor diesem Holzschild und ich war gerade mit meine Selfie-Stick beschäftigt – schließlich wollte ich diesen Augenblick für die Ewigkeit festhalten. Dann ging Daniel in die Knie. Im ersten Moment dachte ich, dass ihn seine Kräfte verlassen hätten und er sich nicht mehr auf den Beinen halten konnte. Doch dann nahm er meine Hand und im nächsten Augenblick wurde mir klar, was er vor hatte. Daniel war grundsätzlich nicht der Typ für viele Worte, aber nach dem anstrengenden Trip und am Ende unserer Kräfte mussten 2-3 Sätze reichen. Er flüsterte mir ein paar liebe Worte zu und fragte dann, ob ich seine Frau werden will. Er zeigte mir kurz den Verlobungsring, den er schon tagelang vor mir versteckte. Ich war überglücklich und flüsterte nur ein kurzes „Ja“. Wir fielen uns in die Arme. Unsere Guides gratulierten uns und fingen an zu tanzen und zu singen. Wir hatten zur Belohnung für den Aufstieg auf den Gipfel einen kleinen Flachmann mit etwas Alkohol dabei, mit diesem stießen wir direkt am Uhuru-Peak auf die Verlobung an. Anschließend ging es recht schnell wieder nach unten ins Base Camp. Wir waren überglücklich und auch total geschafft. In unserem Zelt fragte ich meinen Frisch-Verlobten Daniel dann vorsichtig, ob ich vielleicht nochmal einen Blick auf den Ring werfen könnte. Er hatte ihn mir auf dem Gipfel zwar gezeigt, aber aufgrund der gefühlten -15 °C nicht angesteckt. Wir küssten uns und er dann steckte er mir den Ring zum ersten Mal an meinen Ringfinger. Jetzt waren wir also verlobt – was für ein Gefühl!

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Von langer Hand geplant!

Wir sind seit dem 06.01.2012 zusammen. Seit vier Jahren haben wir eine gemeinsame Wohnung in Bayern.

Sabine mag das Fliegen auf jede Art. Sie ist schon Fallschirm gesprungen und Bungee-Jumping hat sie auch schon gemacht. Was ihr nun noch gefehlt hat war ein Gleitschirmflug.

Diese Gelegenheit wollte ich für meinen Heiratsantrag nutzen. Ein gemeinsamer Freund von uns fliegt seit kurzem auch mit einem Tandemschirm. Hinter ihrem Rücken plante ich diesen Flug schon seit mindestens einem halben Jahr.

Das schwierigste für mich war das alles vor ihr geheim zu halten. Ich traf die Absprachen mit Peter N., unserem gemeinsamen Freund. Bestellt die Plane und das Markierungsspray. Ich besprühte die Plane mit dem Antrag und verstaute diese in meinem Auto unter dem doppelten Boden, in der Hoffnung sie würde die Plane nicht finden.

Unter dem Vorwand Werbeaufnahmen für die Flugschule machen zu müssen lud er Sabine zu einem Flug ein. Sie war natürlich sofort Feuer und Flamme und erzählte mir von der Einladung. Natürlich tat ich so als fände ich das cool und beendete das Gespräch relativ schnell um nicht aufzufallen.

Sie hat es also „gefressen“.

Am 23.08.2016 war es dann soweit. Ich besorgte noch kleine Flaschen Sekt, Erdnägel um die Plane zu befestigen und natürlich durfte ich den „Verlobungsring“, welcher in unserem Fall eine Kette war, nicht vergessen. Das Wetter war hervorragend.

Wir fuhren eine Stunde bis nach Hopfgarten im Brixental (Tirol), wo Peter N. wohnt. Direkt von dort aus konnte Sabine mit ihm dann losfliegen. Mit der Gondel fuhren sie zum Hohen Salvenberg welches der Startpunkt war. Ich fuhr dann zur Landestelle und bereitete alles für die Ankunft vor.

Der Flug muss ein Traum gewesen sein, herrlichstes Wetter und eine hervorragende Fernsicht.

Peter zeigte Sabine schon beim Start den Landeplatz, doch von dort aus war die vorbereitete Plane mit dem Antrag nicht zu sehen. Und während sie dann langsam näherkamen, deutete Peter erneut auf den Landeplatz. Jetzt sah sie es und noch in der Luft musste sie sich einige Tränen aus den Augen reiben.  Unmittelbar nach der Landung ging ich, so wie es sich gehört, auf die Knie und bat um ihre Hand an. Gemeinsam tranken wir noch einen Schluck Sekt und genossen den Tag im Brixental.

Wir hoffen euch hat unsere Geschichte gefallen. Die Hochzeit ist auf den 09.09.2017 terminiert.

 Ein Video ist unter dem Link  Video zu finden.

Heiratsantrag nach Tandemsprung

Wellenrauschen, Schildkröten und ein ganz besonderer Ring

Für mich persönlich hätte mein Verlobter (es ist so schön, ihn so zu nennen J ) seinen Heiratsantrag nicht besser gestalten können, als er es getan hat.

Doch ich fange einmal ganz von vorne an…

Zunächst einmal habe ich nicht mehr damit gerechnet, dass mein Freund und ich jemals heiraten werden, da er mir direkt von Beginn unserer Beziehung an vor nun fast acht Jahren immer wieder verdeutlicht hat, dass er von der Ehe nicht besonders viel hält.

Zu Anfang natürlich ein Problem für mich, denn welche Frau träumt nicht davon, einmal für einen Tag Prinzessin sein zu dürfen und dem einen perfekten Mann das Versprechen fürs Leben zu geben. Doch unsere Beziehung lief toll und irgendwann dachte auch ich mir, so lange alles so bleibt wie es ist, ist alles wunderbar.

Umso großartiger war für mich natürlich der 07.03.2016, denn da war es dann an unserem siebenjährigen Jubiläum doch soweit.

Wir befanden uns gerade seit einigen Tagen auf einer Rucksackrundreise durch Costa Rica, von der wir schon lange geträumt hatten.

Am Abend vor dem 07.03.2016 schlug mein Freund mir vor, am kommenden morgen um halb vier in völliger Finsternis unsere Betten zu verlassen, um an einen einsamen, kilometerlangen Sandstrand zu fahren, an dem man mit etwas Glück in den frühen Morgenstunden Schildkröten beim Schlüpfen oder der Eiablage beobachten könne.

Besonders begeistert war ich nicht, um diese frühe Stunde im Urlaub auf zu stehen, doch auch mich reizte es, dieses Naturschauspiel zu sehen.

So klingelte also um 03:30 der Wecker und wir stiegen in unseren Mietwagen, um eine halbe Stunde später mit Taschenlampen bewaffnet den dunklen Strand entlang zu wandern. Weit und breit war keine Menschenseele zu hören oder sehen. Das etwas ängstliche Gefühl nahm mein Freund mir, indem er mich die ganze Zeit beim Laufen seitlich in den Arm nahm und so das Gefühl von Sicherheit gab.

Nach circa einer halben Stunde hatten wir auch tatsächlich Glück und entdeckten etwa 50 Meter von uns entfernt eine Riesenschildkröte bei der Eiablage.

Gebannt beobachteten wir, wie die Schildkröte Ihre Arbeit geduldig beendete und mühsam wieder in die Wellen kroch um dann schnell zu verschwinden.

Ich dachte, das sollte schon das Highlight des Tages gewesen sein und war total euphorisch, doch weit gefehlt, es kam noch viel besser!

Mein Freund schlug vor, dass wir uns auf einen großen im Sand liegenden Felsen setzen sollten, um noch den Sonnenaufgang zu beobachten. Eine schöne Idee.

Mein Freund setzte sich hinter mich und nahm mich in den Arm, wir lauschten den Wellen und beobachteten, wie die Sonne langsam Ihr Licht immer mehr über dem Wasser verteilte und schließlich den Strand erreichte.

Und dann geschah es…

Mein Freund flüsterte mir ins Ohr, dass die letzten sieben Jahre mit mir wunderbar gewesen seien und er sich keine andere Frau an seiner Seite wünsche.

Er sagte: „Ich liebe dich, doch diese drei Worte sagen noch lange nicht genug…“

In diesem Moment hielt er mir die bereits geöffnete Ringschachtel von hinten vor mein Gesicht und fragte: „Willst du meine Frau werden?“.

Wie gesagt, ich hatte mich damit arrangiert, dass wir wohl nie heiraten werden, umso größer die Freude und Überraschung als ich diesen wunderschönen Verlobungsring sah, ich brach sofort in Tränen aus und konnte ihm erst gar nicht antworten, nur mit dem Kopf nicken.

Schließlich drehte ich mich zu ihm herum, strahlte ihn an und sagte ja, er steckte mir den Ring an meinen Finger und wir küssten uns lange und innig. Ich konnte es immer noch nicht glauben und weinte die ganze Zeit vor Freude weiter, auch mein Freund wischte sich verstohlen ein paar Tränen aus dem Auge, man sah ihm an, wie glücklich er war.

Die Sonne wärmte nun langsam unsere Rücken und die ersten Seevögel flogen am Himmel und riefen, als wollten Sie uns gratulieren.

Zu allem Überfluss hatte mein Freund, versteckt in einem Gebüsch in der Nähe, zuvor ohne das ich es bemerkte (ich hatte ja die Schildkröte beobachtet) unsere Videokamera aufgestellt, so dass ich mir diesen besonderen Moment nun immer wieder ansehen kann.

Ich weiß nicht, was Ihr liebe Leser nun denkt, aber für mich, war dies der perfekte Heiratsantrag und ich werde mich mein Leben lang mit Freuden daran erinnern und hoffe, auch euch beim Lesen ein Lächeln ins Gesicht gezaubert zu haben, während Ich unseren besonderen Moment mit euch teile.

Wunderschöne Geburtstagsüberraschung

Am 16.07.2016 wurde ich 25 Jahre alt und durfte einen tollen Geburtstag mit einem unvergesslichen Heiratsantrag erleben.
Schon Wochen vorher wollte ich meinen Geburtstag planen und feiern. Allerdings mussten alle Freunde arbeiten oder waren unterwegs, was bei uns nichts seltenes ist, weil die meisten im Schichtdienst arbeiteten oder weiter weg wohnen. Somit war der Tag voller Überraschungen, die mein Verlobter bis ins kleinste Detail geplant hatte. Die erste Überraschung waren meine Eltern, die plötzlich vor der Tür standen, wir sehen uns nicht allzu oft, da sie ca. 500 km weiter weg wohnen. Gemeinsam sind wir dann alle nach Tübingen gefahren, es war schönes Wetter und die Stadt war voller Menschen. Mein Verlobter hatte heimlich einen Stocherkahn nur für uns beide gebucht und meine Eltern sind weiter gezogen, angeblich zum Kaffee trinken. Es herrschte schon davor eine angespannte Stimmung, da jeder auf die Uhr geschaut hatte und alle ziemlich still waren. Nach einem kurzen Plausch mit dem Stocherkahnfahrer ging es dann zu zweit in einem "16 Mann" Kahn los. Schon zu diesem Zeitpunkt waren wir der Mittelpunkt, da wir nur zu zweit waren und auch noch in die falsche Richtung auf dem Neckar gefahren sind. Geahnt hatte ich zu diesem Zeitpunkt noch nichts, außer das wir sehr wenig auf dem Kahn gesprochen hatten, sodass wir etwas angespannt wirkten bzw. waren. Nach ca. 30 Minuten wurde auf einmal der Anker geschmissen und der Stocherkahnführer packte seine Geige aus und spielte uns etwas vor. Ich habe zu diesem Zeitpunkt gedacht, es kann nicht schöner werden, aber es kam doch noch schöner!
Überglücklich fuhren wir weiter und genossen die Fahrt, auch wenn uns jeder, der auf dem Neckar unterwegs war anstarrte. Kurz vor dem Ende der Fahrt hatten wir freien Blick auf die Brücke, die sich über den Neckar erstreckte und die voll mit Menschen war, die sich in den Samstagsabendtrubel stürzten. Auf einmal sind mir Menschen mit Luftballons aufgefallen, die sich dort gesammelt hatten. Beim näheren hinschauen kamen mir die Gesichter auch ziemlich bekannt vor. Noch bevor ich realisieren konnte wer alles auf dieser Brücke stand, ging auch schon das selbst bemalte Banner runter auf dem stand: "Silvana möchtest du mich heiraten?" Dieses Banner wurde von ca. 30 Personen aus unserem Freundeskreis und Familie gehalten. Mein Verlobter ging in dem Stocherkahn auf die Knie und fragte mich ob ich seine Frau werden möchte. "Ja ich will!" schrie ich tränenüberströmt und konnte es nicht glauben. Alle sind sie gekommen um diesen Augenblick mitzuerleben, aus allen Richtungen, niemand war diese Strecke zuweit. Alle die mir erzählt hatten sie müssten arbeiten oder hatten schon was vor standen oben auf der Brücke.
Und noch hundert andere Menschen sind stehen geblieben, haben applaudiert und sich mit uns gefreut. Der Stocherkahnführer ließ uns im Park aussteigen, dort wurden wir empfangen. Ein Gitarrenspieler stimmte das Lied an und Alle haben für uns gesungen: "Tage wie diese". Ich kam aus dem heulen gar nicht mehr raus, von einem emotionalen Augenblick in den nächsten. Es war ein unvergesslicher Tag mit den tollsten Freunden, der besten Familie und meinem absoluten Traummann. Im Nachhinein habe ich erfahren, der ganze Tag wurde schon drei Monate vorher geplant und ich habe nichts mitbekommen und alle haben es geheim gehalten. Eigentlich kriege ich alles mit, vor mir kann man echt schwer etwas geheim halten, aber sie haben es geschafft und mich überrascht :)

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Überraschung in der Feengrotte

Heiratsantrag in der Feengrotte

21.November 2015

Ein paar Wochen zuvor hatte sich Micha bei mir erkundigt, ob ich an diesem Wochenende schon etwas vor habe. Hatte ich nicht. Ich sollte mir das Wochenende also frei halten. Zugegeben: Alleine das fand ich schon verdächtig, denn Micha plant sonst nie etwas ohne mir genau zu verraten was wir machen.  Aber ich liebe Überraschungen und habe nicht weiter nachgehakt. Mit der Zeit bekam ich immer mehr kleine Hinweise und Aufgaben: Besorg dir einen Schlafsack. Halte warme, bequeme Klamotten bereit. Die Schuhe sollten warmhalten und ich soll gut darin laufen können. Am meisten verwirrte mich dabei der Schlafsack und die Isomatten, die Micha schon besorgt hatte

Eine Woche vor dem besagten Wochenende saß Micha abends auf einmal sehr betrübt auf dem Sofa und sagte nur "Schatz ich muss mal etwas mit dir besprechen". Da war mir schon fast klar, was jetzt kommen wird. Es war der Tag nach dem Terror-Anschlag in Paris. Michas Plan war es ursprünglich mit mir über Nacht nach Paris zu fahren, weil ich schon immer einmal einen Wochenendausflug dort hin machen wollte. Nun hat er es jedoch mir überlassen, ob ich das so kurz nach dem Anschlag überhaupt möchte Uns war beiden ziemlich schnell klar: Nein!  So bitte nicht, das machen wir lieber irgendwann anders. Micha sagte mir aber gleich darauf, dass ich mir das Wochenende trotzdem weiterhin frei halten sollte, denn er findet auf jeden Fall eine andere schöne Alternative. 

Nach ein paar Tagen bekam ich neue Informationen: Zieh dich warm an. Festes Schuhwerk. Es könnte nass und rutschig werden. Es hat etwas mit Feen zu tun. Whaaaaat? Ich habe gar nichts verstanden und habe mich überraschen lassen.

Schließlich saßen wir im Auto. An einem grauen, recht kühlen Tag und ich war leicht am kränkeln. Doch Micha versicherte mir, dass ich erstmal einige Zeit im Auto schlafen kann.

Per Handy sollte ich meine Mama, Schwester und ein paar Freundinnen immer auf dem Laufenden halten. Doch ziemlich lange konnte ich nichts erzählen, da wir lange Zeit auf der Autobahn fuhren. Dann überquerten wir die hessische Grenze. Es ging nach Thüringen. Am Handy wurde wild spekuliert. Doch schließlich sah ich das Schild, dass uns den letzten Hinweis gab: "Saalfelder Feengrotten". Eine Tropfsteinhöhle in einem alten Bergwerk. 

 Kommentar meiner Mutter: "Na ob da auch Verlobungsringe von der Decke tropfen?". Wir meldeten uns am Empfang an, waren aber noch etwas zu früh, weshalb wir erst einmal eine Weile über das Gelände spazierten und in einem kleinen Café Kuchen aßen und heiße Schokolade tranken. Schließlich rückte Micha mit der Sprache raus: Wir bekommen eine private Führung durch die Grotten (außerhalb der Führungszeiten). Am Eingang des Berges bekamen wir lustige Umhänge, Mützen und Laternen , so dass wir aussahen wie kleine Zwerge. Dann begann die Führung. Nur wir zwei und ein netter junger Mann, der uns auf lustige Art die Geschichte der Feengrotten erzählte.

Und dann kam die letzte Grotte: Die größte und schönste im Werk und am Rand mit Tüchern und Teelichtern geschmückt. In der Mitte der kleinen Mauer vor der Grotte stand ein Tablett mit Sekt und zwei Gläsern. Da kribbelte es schon ordentlich im Bauch. Zunächst wurde uns noch eine kleine Sage zu der Grotte erzählt, die mit Musik und Lichtshow untermalt war. Im Anschluss zeigte uns der Leiter wo wir noch verschiedene Musikstücke abspielen können, machte ein bei Paaren sehr beliebtes Stück an und ließ uns allein. Wir öffneten den Sekt, stießen an, lauschten kurz der Musik, als Micha mir schließlich in die Augen schaute, ein paar spontane süße Worte sprach und auf die Knie ging (trotz glitschig nassem Untergrund!), ein kleines Schächtelchen auspackte, um mich zu fragen... na ihr wisst schon ;-) Die Antwort war natürlich auch ganz klar: ein breit grinsendes JA! 

Er steckte mir den Ring an den Finger (wohlbemerkt: den ERSTEN Ring, den ich jemals getragen habe, denn ich hatte bisher eine absolute Ringsperre!), der zum Glück perfekt passte. Und da Micha unbedingt Paarringe haben wollte, nahm ich also auch seinen Ring und steckte ihn ihm an den Finger. Wir stießen nochmal mit Sekt an und hörten ein weiteres Lied mit Lichtshow bevor der nette Mann wieder kam, um uns nach Draußen zu begleiten. Um den Abend noch schön ausklingen zu lassen fuhren wir dann ins Innere des Ortes, um dort in der sehr süßen Altstadt spazieren zu gehen und in einem super schönen, modernen Restaurant essen zu gehen. Es war ein genialer Tag und bestimmt 100 Mal schöner und ausgefallener als Paris geworden wäre! Ich bin wirklich stolz auf meinen Schatz und werde mich bestimmt noch lange an diesen Tag erinnern  :)

Ein schöner Kurzurlaub mit vielen Überraschungen

„Pack ein paar Sachen ein. Etwas Schickes und etwas zum Feiern, für fünf Tage“. Mit diesen Worten begann der schönste Kurzurlaub, den ich mir vorstellen kann. Es war eine lange Fahrt ohne dass ich das Ziel kannte. Um so aufregender war es als ich es sah. Ein Schloss, erbaut im Jahre 1245, mit einem Tor, dass sich nur für die Gäste öffnete. Die Koffer wurden in unsere Suite getragen in dem ein unglaubliches Himmelbett, mit Blick in den privaten Schlosspark stand. Schon immer wollte ich mal in einem Schloss übernachten und jetzt wohnte ich sogar in einer Suite. An diesem Abend der Anreise genossen wir noch ein Drei-Gänge-Menü im Haus, bevor ich in mein Himmelbett schwebte. Was für eine Überraschung! Der nächste Tag begann mit einem Sektfrühstück. Wir besichtigten eine kleine Altstadt. Mein Partner war heute irgendwie komisch. Ich machte mir Sorgen, dass es ihm nicht gut geht. Er war still, dann wieder unruhig, sprang plötzlich auf um sich mitten am Tag zu rasieren. Das war alles sehr untypisch. Fühlte er sich hier nicht wohl, hatte ich etwas falsch gemacht? Er verneinte all meine Fragen und wusste nicht wovon ich spreche. „Ich verhalte mich wie immer. Du musst dir keine Sorgen machen.“ Wir gingen noch im Landschaftsparkes des Schlosses spazieren und machten uns
dann am Abend wieder schick um essen zu gehen.

Die große Überraschung!
Heute war das Sépareé für uns reserviert. Es gab ein Vier-Gänge-Champagnermenü. Da meine beiden Töchter in den letzten Jahren chronischen erkrankt sind, lief die ganze Aktion offiziell unter dem Motto „Du hast dir mal eine Auszeit verdient“. Also habe ich es ohne Hintergedanken genossen und war überwältigt von diesem Liebesbeweis an mich. Nach dem Essen wurde es dann plötzlich ganz still, mein Freund nahm meine Hand und fing an mir zu sagen wie sehr er mich liebt. Auch das war noch nichts Ungewöhnliches für mich bis...... bis er mich plötzlich so ansah, so ernst wie er das sonst nicht macht und mich bat aufzustehen. Mit einem Schlag wusste ich warum mein Freund an diesem Tag so merkwürdig war und hatte innerhalb von Sekunden ganz wackelige Beine. Er kniete sich hin, zauberte eine Ringschatulle in seine Hand und zeigte mir einen
wunderschönen Ring. Die Frage, ob ich seine Frau werden möchte, hörte ich kaum noch. Er hat mir hinterher erzählt, dass ich ganz schell ja gesagt habe. Ich war so überwältigt, dass ich die genauen Worte und die Reihenfolge nicht mehr weiß. Der Ring enthält einen Smaragd, da mir diese Farbe besonders gut steht, hat er ihn extra anfertigen lassen.

Überraschung Nummer drei!
Der nächste Tag stand unter dem Motto Wellness. Es war eine Massage für uns gebucht. Mit Aromaöl, Kerzen und Sekt. Wir schwebten gemeinsam durch den Tag. Am Abend hatte er die Badewanne mit Kerzen und Rosenblättern geschmückt und den Sekt schon eingegossen. Die Wanne war in einen Rahmen aus Marmor eingelassen. So etwas kannte ich davor nur aus dem Fernsehen. Dann hieß es Abfahrt, aber nicht nach Hause, wie ich dachte. Wir fuhren an unserem Wohnort vorbei und noch etwas weiter Richtung Norden. Und jetzt? Richtig Überraschung! Dort war eine weiter Nacht in einem Hotel für uns gebucht und er hatte zwei Karten für ein Konzert in der Tasche, welches ich mir schon lange gewünscht habe. Wir sangen und jubelten und ich musste mir diesen Mann, der bald „mein Mann“ sein wird immer wieder angucken um mir zu beweisen, dass es ihn wirklich gibt und er das alles nur für mich organisiert hat. Meine Töchter jubeln heute noch und wollten ihn gar nicht mehr loslassen, als sie von dem Antrag erfahren haben. Das war dann noch die „Kirsche auf dem Kuchen“. Mehr geht nicht! Diese Tage werde ich nie vergessen. Das war kein normaler Antrag, das waren fünf „IchtragedicheinLebenlangaufHänden“ Tage.

Ein bisschen Zeit alleine

An meinem Geburtstag erzählte mir Andreas, mein jetziger Verlobter, dass wir in diesem Jahr wenig Zeit nur für uns hatten. Aus diesem Grund hatte er eine besondere Überraschung geplant.
„Ein bisschen Zeit nur für uns alleine ♥“
Ich habe mir schon immer einen Pärchenausflug gewünscht und freute mich riesig.
Am ersten Juni Wochenende war es so weit. Wir fuhren zum Schloss Waldeck am Edersee. Bei schönem Wetter sahen wir schon von weitem das Schloss hoch oben auf dem Berg.
Es war beeindruckend.
In dem Zimmer stand ein großer Blumenstrauß und mit einem Gläschen Champagner stießen wir auf unser Romantikwochenende an.
Der erste Morgen begann mit dem Blick auf den wunderschönen Edersee und der Überraschung, das ein Ausflug in das nahegelegene Wildgehege geplant war.
Nach dem reichhaltigem Frühstück ging es los.
Gerne besuche ich Wildgehege oder gar Streichelzoo´s, besonders wenn Meerschweinchen zu sehen sind - Ich liebe Meerschweinchen!
Ich war schon ganz ungeduldig, welche Tiere mich erwarten.
Hochzeitsantrag von Andreas für Janine
Mit einer Futtertüte bewaffnet gingen wir los. 💑
Wer verfällt diesen süßen Bambi Augen nicht direkt? ;-)
Nachdem wir alle Tierchen gestreichelt und gefüttert hatten, wollten wir noch den TreeTopWalk erkunden. Das ist ein Pfad der durch die Baumkronen verläuft, die Bereiche der Natur erklärt und eine atemberaubende Sicht auf das Schloss und den Edersee bietet.
Nach einem für mich rundum gelungenem Tag, fuhren wir zurück zum Schloss.
Hochzeitsantrag von Andreas für Janine
Im Zimmer angekommen, beschäftigte ich mich mit der typischen Frauen Frage „Was soll ich zum Abendessen anziehen?“
Andreas meinte liebevoll „Zieh doch dein blaues Kleid an, da siehst du besonders hübsch drin aus“.
Ein hervorragend angerichtetes 4 Gänge Menü erwartete uns im Schlossrestaurant.
Noch vor dem ersten Gang fiehl Andreas ein „Schatz, wir haben das Fenster aufgelassen, es sieht nach Regen aus, ich gehe eben das Fenster schließen“
Das Ganze kam mir nicht merkwürdig vor, denn ich hatte ja Wolken gesehen.
Nach einer Weile kam er zurück und wirkte etwas nervös. Vom ersten Gang abgelenkt, entging mir dieser Hinweis :-D .
Nach dem leckeren Essen gingen wir gesättigt und zufrieden zum Zimmer zurück.
Vor der Zimmertür hielt er an und bat mich, die Tür zu öffnen.
Ich stuzte und plötzlich fielen mir alle Hinweise auf: wie aufgeregt Andreas war und das wir gar kein Fenster im Zimmer aufgelassen hatten.
Hochzeitsantrag von Andreas für Janine
Aufgeregt und ein bisschen zittrig öffnete ich die Tür.
Leise Musik erklang.
Es empfing mich ein mit Herzchenkerzen romantisch ausgeleuchtetes Zimmer.
Ein Weg aus weißen und roten Rosenblättern, ausgeleuchtet durch die Kerzen, führte mich zu einer weißen Schatztruhe.
Andreas nahm aufgeregt meine Hand „ Du bist in meinen Augen die schönste und tollste Freundin, die ich mir vorstellen kann. Du bist immer für mich da und hast mir immer zur Seite gestanden. Ich kann mir mein Leben nicht mehr ohne dich vorstellen und will es auch nicht.“
Mit einem liebevollem Blick zu der Schatztruhe signalisierte er mir, diese zu öffnen.
„Ouuuwwww“ 💗
Hochzeitsantrag von Andreas für Janine
In der Schatztruhe waren zwei von ihm selbstgebastelte Meerschweinchen als Braut und Bräutigam. Das war ein wunderschönes Symbol. Andreas weiß ja, das ich meine beiden Meerschweinchen sehr vermisse.
In der Schatztruhe befand sich auch ein kleines Päckchen.
Während Andreas sich vor mir hinkniete, hielt er mir das geöffnete Päckchen entgegen.
Ein glitzernder Verlobungsring funkelte mich an. 💍
„Willst du meine Frau werden, Janine?“
Erwartungsvoll sah er mich an.
Verliebt und total gerührt antwortete ich „Ja, ich will“ und nahm ihn in den Arm.
Nervös steckte er mir den Ring an den Finger und gab mir einen Kuss.
Den Abend ließen wir, verlobt und überglücklich mit einem Spaziergang am See unter dem Sternenhimmel ausklingen.
Für mich war es ein romantischer und vorallem der persönlichste Antrag, den ich mir wünschen konnte. Andreas hat sich bereits im Vorfeld viel Mühe gegeben und dem ganzen eine universelle Note gegeben, indem er zwei süße Meerschweinchen gebastelt und den Raum so schön dekoriert hat.
Das beeindruckende Schloss mit dieser einzigartigen Atmosphäre und der Ausflug haben dazu beigetragen, das dieser Tag für mich perfekt war.
Ich bin froh und überglücklich so einen tollen Verlobten wie Ihn zu haben.

Heiratsantrag - Geschenkbox


Im Disneyland Paris

Heiratsantrag Verlobung Disney Land

Meine jetzt Zukünftige und ich sind miteinander aufgewachsen und Disney-Fans seit wir denken können. Für mich war es klar, dass mein Antrag im Disneyland Paris sein soll. Nun sind wir nach 4 Jahren Beziehung (wir beide sind 23) endlich dorthin gefahren, am Wochenende vom 03.10. Sie erwartete am Samstag natürlich ganz klassisch einen Antrag vor dem Eiffelturm, so wie sie sich das immer gewünscht hatte, aber den bekam sie nicht ;)

Sonntag war es dann so weit: Überraschend waren noch einige zu uns gestoßen, darunter mein Bruder und meine Schwester, mein Cousin und seine Frau und Jasmins (meine Verlobte) Bruder, (war natürlich alles geplant und vorbereitet). Die Freude war riesig und als Jasmin dann das erste Mal auf das Dornröschen Schloss schaute, und sofort in Tränen ausbrach wusste ich, dass ich den richtigen Ort gewählt hatte. Ich hatte meinen Freunden gesagt, dass wir erst abends gegen 17 Uhr den Antrag bringen, da sonst noch zu viel vor dem Schloss los sei und auch bis 15 Uhr ständig Paraden gemacht werden, die stören würden. Um 17 Uhr waren wir dann wieder am Schloss und ich gab meiner Schwester ein Zeichen, dass es losgeht. Schon fing sie an in ihrer Tasche zu kramen und tat so, als hätte sie ihr Handy verloren (das passiert bei ihr sehr oft, Jasmin hats direkt geglaubt :D). Wir brauchten nämlich eine Ablenkung, um uns umziehen zu können (ich hatte den ganzen Tag einen Anzug im Rucksack). Meine Schwester und die anderen Mädels überredeten die total genervte Jasmin dann, das Handy doch mit ihnen zu suchen.

Als die Luft rein war, liefen meine Kumpels (mein Bruder, ihr Bruder, mein Kollege und mein Cousin) mit mir auf die Toilette, um uns umzuziehen. Ich meinen Anzug, und die anderen vier jeweils ein T Shirt mit der Aufschrift "Willst du mich heiraten?" in Disney Schrift. Jeder von ihnen hatte also ein eigenes Wort an, und sie sollten sich vor dem Schloss aufstellen. Als ich dann rauskam und zu der Brücke vor dem Schloss ging, das Entsetzen: Alle Zugänge zu uns, incl. der Richtung in der die Mädels gegangen waren, wurden abgesperrt und zwar für eine letzte Parade!!! Panik breitete sich bei mir aus und immer mehr Leute kamen dorthin, wo ich mich hinknien wollte! Ich schrieb sofort meiner Cousine, sie solle mit Jasmin sofort zu uns kommen! In letzter Sekunde sprangen die Frauen über die Bande und liefen über die schon abgesperrte Straße. Als Jasmin die Jungs bemerkte, die sich aufstellten und ihre Jacken öffneten, sodass sie den Schriftzug las, startete ich einen Song auf einer Musikbox, und ging mitten durch die ganze Menschenmenge. Ich schritt durch den Schriftzug meiner Kumpels, kniete mich vor meiner fassungslosen Freundin hin und sprach die vier bedeutungsvollen Worte, während hinter mir das Schloss im Abendrot funkelte. Nach den längsten Sekunden meines Lebens sagte sie dann endlich JA und ich konnte ihr den (glücklicherweise) passenden Ring anstecken. 

Was vorher gestört hatte, wurde ein Segen, denn dadurch dass sich so viele wegen der Parade aufstellten, und nun den Antrag sahen, bekamen wir einen riesigen Applaus. Und als hätte das Disneyland auf uns gewartet, kam direkt nach dem Antrag eine tolle Disney Abschlussparade, gefolgt von der großartigen Show "Disney Dreams", in der das ganze Schloss wunderschön bestrahlt wird, Wasserfontänen hochsteigen und mit einem großen Feuerwerk der Tag beendet wird. Ein unvergessliches und wunderschönes Erlebnis.

Gondelfahrt im Schloßpark

Mein Freund und ich kennen uns seit 27 Jahren, da wir zusammen in der Grundschule waren. Er war lange Zeit mein bester Freund - gefunkt hat es allerdings erst 2013. Seit 15.05.2013 sind wir nun ein Paar und im April 2015 wurde unsere Liebe noch durch unseren Sohn Liam gekrönt.

Es war der 15.05.2016 -unser dritter Jahrestag- als er um meine Hand anhielt. Ich wusste nur, dass er mich Abends zum Essen ausführen möchte. Um 20 Uhr sollte es losgehen und ich musste mich mit verbundenen Augen dorthin fahren lassen. Dort angekommen fand ich mich an dem Eingangstor von Schloß Schleißheim wieder. Dort stand ein Herr vor uns in barocker Kleidung um uns das Eingangstor vom Schloßpark aufzusperren, denn dieser ist normalerweise um diese Uhrzeit bereits geschlossen.

Er führte uns uns durch den Park zum Schloßkanal, auf dem ich schon eine venezianische Gondel stehen sah. Dort angekommen wartete ein Picknickkorb auf uns. Wir wurden wir auf die Gondel geführt, wo der Gondolier uns einen Tisch aufbaute und uns das französische Picknick mit Rotwein eindeckte.

Wir fuhren los, den Kanal aufwärts, und Musik ging an; lauter besondere Lieder unserer Beziehung, die eine gewisse Bedeutung für uns hatten. Es wurden extra die Wasserfontänen und die Schloßbeleuchtung für uns angemacht - der Schloßpark war ansonsten menschenleer.

Vorne angekommen wendete die Gondel um Ihren Rückweg anzutreten und uns in den Sonnenuntergang fahren zu lassen. Da erkannte ich auf einmal, dass ab der Mitte des Kanals auf jeder Seite Herzlichtertüten leuchteten. Dann kam auf einmal DAS Lied. Das Lied wovon mein Schatz wusste das ich immer gesagt habe: “Wenn ich mal heirate, muss die Melodie von Bittersweet Symphony in der Kirche gegeigt werden.” Da wusste ich, was jetzt kommt.

Er nahm meine Hand und sagte: “Wir sind noch aus einem anderen Grund da und zwar weil ich dich was fragen möchte.” Ich sagte mit einem Riesenlächeln: “Was willst du mich denn fragen”? Er sagte: “Sarah Schiller möchtest du zu der ehrbahren Frau gemacht werden - die du schon längst sein solltest und willst du mich zum glücklichsten Mann der Welt machen? Willst du mich heiraten?” Da sind die Tränen über mich hereingebrochen und ich habe sofort gesagt: “Ja, na klar” und bin ihm in die Arme gefallen…..

Wenige Momente nach meinem Ja ging am Ende des Kanals die Schloßbeleuchtung aus und ein Herzfeuerwerk entflammte und meine Tränen flossen nur noch so - ich war überglücklich!

Die restlichen Minuten der Gondelfahrt lagen wir uns einfach unendlich verliebt in den Armen und als wir wieder anlegten gab es noch eine Überraschung: Unsere engsten Freunde kamen aus den Büschen seitlich des Kanals gesprungen. Da wurde ich darüber aufgeklärt, dass mein Freund mit “seinen Helfern” diesen Antrag sei 7 Monaten geplant und ausgearbeitet hat. Das Herzfeuerwerk hatte mein Schatz selbst gebastelt und wurde von unserem Freund per Abschleppwagen in den Schloßpark verfrachtet und die Herzlichtertüten haben unsere Freunde schnell aufgestellt und angezündet während wir den Kanal aufwärts gefahren sind.

Aus der Gondel wieder draußen gab es dann erstmal Sekt zum Anstoßen und Gratulationen.

Der Kindheitswunsch geht in Erfüllung

Wo wir gerade bei Romantik sind: Heute Abend gibt es noch eine ganz besondere Überraschung und dafür möchte ich den jungen Mann herein bitten."
Noch heute zieht sich mein Magen zusammen, wenn ich an den Moment denke, in dem ich realisiert habe, dass es mein Freund war, der herein gebeten wurde.

Nichtsahnend fuhr ich am Abend des 8. Mai 2016 mit meinem Vater, seiner Frau, meinem Bruder und meiner besten Freundin nach Siek zum Konzert von Patricia Kelly.
Es würde sicher besonders schön werden, denn das Konzert sollte in der Friedenskirche zu Siek stattfinden, was der Atmosphäre eine besondere Note geben würde.
So war es dann auch. Etwa eine Stunde voll Gesang, Klatschen, Lachen und Weinen verging, bis der entscheidende Satz von Patricia fiel. Alle Leute in der Kirche drehten sich also zur Eingangstür, um den Mutigen zu sehen, der nun, wie uns allen klar war, seiner Liebsten einen Antrag machen würde.

Ich murmelte meinem Bruder zu : "Jetzt sehen wir wohl einen Antrag." In dem Moment erkannte ich dann bereits meinen "Hasen".

Zielstrebig ging er nach vorne, drückte kurz Patricia Kelly und begann dann mit seiner Rede, bedankte sich bei meinen Eltern und meiner Feundin, die natürlich allesamt eingeweiht waren.
Ich wusste derweil nicht, ob ich lachen, weinen oder weglaufen sollte.
Natürlich musste ich dann doch irgendwann aufstehen und nach vorne gehen.
Er machte mir eine atemberaubende Liebeserklärung, fiel vor mir auf die Knie und dann konnte ich nur noch "ja" sagen.

Anschließend hat Patricia ein Lied nur für uns gesungen, zu dem wir vorne in der Kirche vor den knapp 350 Fans unseren ersten Tanz als Verlobte machten.

Im Augenwinkel entdeckte ich dann, dass weiter hinten in der Kirche unsere ganze Familie stand.
Meine anderen Geschwister, sein Bruder, seine Eltern und auch sein bester Freund waren da, um nach dem Konzert mit uns zu feiern. Ich war so froh, dass alle diesen besonderen Moment mit uns teilen konnten und vor allem, dass ich direkt meiner Mama in die Arme laufen konnte, nachdem der Tanz beendet war.

Dieser Tag war gleich aus drei Blickwinkeln einer der schönsten, die ich bisher erlebt hatte:

Ich bin seit meinem 5. Lebensjahr Kellyfan, daher war es so aufregend und einfach alles wie in einem Traum, fast schon unwirklich.
Noch schöner war es allerdings zu sehen, wie sehr mein Freund mich wirklich liebt. Man muss dazu wissen, dass er weder die Kellys noch die Kirche zu seinen Liebelingsbegriffen zählt und normalerweise eher ein kleiner Macho ist (ein wirklich kleiner, aber halt viel zu cool für Kellys und Kirche). Außerdem ist er kein großer Redner und stand vor so vielen Leuten, ohne einmal auf seinen Spickzettel zu gucken und sich zu verhaspeln. Er hat immer gesagt, dass er mir einen ganz besonderen Antrag machen würde, aber dass er mir damit einen Kindheitstraum erfüllt, hätte ich nie für möglich gehalten.

Mit dieser Verlobung wurde aus unserer Familie bereits vor der Hochzeit eine noch stärkere Einheit. Meine Eltern, die schon lange geschieden und beide neu vergeben sind, verstehen sich endlich wieder gut, haben schon fast ein feundschaftliches Vehältnis aufgebaut. Ebenso zu meinen Schwiegereltern.
Seit diesem Tag ist mein ganzes Leben einfach noch viel schöner und erfüllter von Liebe.
Ich werde meinem Verlobten nie vergessen, was er an diesem Tag für mich getan hat.
Er hätte nichtmal etwas sagen, sondern einfach nur da sein müssen.

"You opened your heart an you gave it to me..."

Wie in alten Erinnerungen

Heiratsantrag - Verlobung - Future Mr and Mrs

So im Nachhinein standen die Zeichen schon auf „glasklar“. Aber so wirklich beschäftigt habe ich mich mit dem Thema nicht. Es war mir schon klar, dass wir irgendwann heiraten, aber wann und wie - bis zu diesem einen Moment war es einfach so weit weg. Nicht weil ich es nicht wollte, sondern (vielleicht gerade) weil wir einfach glücklich waren und alles fein war, so wie es war. Und dann kam der 27. Februar 2016…

Ein Tag vor unserem 7. Jahrestag fahren wir nach München. Warum? Weil wir morgen, an unserem Jahrestag, von dort aus nach Lissabon fliegen – mein Weihnachtsgeschenk von Manu. Von Sonntag bis Mittwoch werden wir die portugiesische Hauptstadt unsicher machen. Um uns gleich richtig einzustimmen, haben wir uns spontan und kurzfristig (das dachte ich zumindest) in München für eine Nacht im noblen Pullman Hotel eingebucht. Die Fahrt läuft super, nach zwei Stunden sind wir bereits da. Wir haben das Glück auf unserer Seite: Parkplatz direkt vor der Türe, Zimmer schon fertig zum Einchecken und der blaue Himmel strahlt mal wieder über der kalten Luft in München – genau wie vor sieben Jahren, als wir hier unser allesentscheidendes Date hatten und zum Paar wurden.

Unser „Schlecht-Wetter-Karma“ auf Reisen scheint sich endlich verzogen zu haben. Yeah. Wir pilgern also direkt los Richtung Innenstadt und gehen zuerst einmal ein bisschen shoppen. Dieser Tag heute ist perfekt – relaxt, ungezwungen und entspannt. Weil die Sonne so schön scheint, beschließen wir einen Spaziergang durch den Englischen Garten zu machen und landen nach einer kleinen Seifenblasen-Beobachtung natürlich am Chinesischen Turm, wo sogar ich nicht umher komme, einen halben Liter Radler zu trinken. Wir schicken ein lustiges Video mit Prositgesängen an Tizi nach Italien. Tizi ist einer unserer besten Freunde, den wir vor sieben Jahren in dieser Stadt kennenlernten, als wir nach unserem ersten Kuss beschlossen hatten, uns im Hofbräuhaus aufzuwärmen. Zugegeben, nicht unbedingt die romantischste Anlaufstelle, aber im Nachhinein eine Entscheidung für’s Leben. Denn dort trafen wir auf Tizi. Was mit einer Flasche Prosecco im Hofbräuhaus (ja ehrlich!) schon sehr außergewöhnlich begann, wurde zu einer Freundschaft für’s Leben. Wir schwelgen in Erinnerungen an diesen unglaublichen Tag vor sieben Jahren. Nachdem die Sonne hinter den Bäumen versinkt, wird es frisch und wir machen uns auf den Weg zurück zur Innenstadt.

Irgendwas drückt in meinem Schuh – ein Steinchen, ausgeschüttelt und weiter geht’s. Aber irgendwas klemmt immer noch. Ich werd ja jetzt wohl keine Blase bekommen?! Manu fragt mich leicht irritiert, ob ich lieber U-Bahn fahren möchte* - natürlich nicht, bei dem Wetter! Ich werde es schon überleben. Aber hey, wie wäre ein Abstecher zur Pommes Boutique*? Die habe ich kürzlich auf meinem neuen Lieblingsbeschäftigungsmittel Pinterest entdeckt und die muss irgendwo neben dem Englischen Garten liegen. Echt jetzt? Pommes in München? Die kann man doch überall essen… Manu ist nicht begeistert von meinem Vorschlag. Naja gut, er hat ja recht, also weiter geht’s. Kurz vor dem Ende des Englischen Gartens entdecken wir die Surf-Welle auf der Isar – cool, sogar im Februar gibt es Verrückte, die bei 3 Grad Wellenreiten. Komm wir gehen gucken*! Links oder rechts rum um den Fluss? Manu geht los (ich dachte in diesem Moment, ich sei losgegangen!). Irgendwann driften wir etwas ab und ich habe das Gefühl, hier schon mal gewesen zu sein. Also wir durch eine Unterführung laufen, trifft mich die Erinnerung wie ein Blitz (ein schöner Blitz!) – da vorne ist „unser Mäuerle“! Das Mäuerle, auf dem wir vor sieben Jahren so lange in der Sonne saßen, bis ich ihn geküsst habe. Wie cool ist das denn? Ich dachte, das fänden wir nie wieder. Komm lass uns auf’s Mäuerle sitzen! Manu kann fast nicht nein sagen. Also setzen wir uns auf die Mauer – Manu nach hinten, ich vor ihn. Während ich überlege, wie das damals funktionierte, ohne dass ich eine Blasenentzündung bekommen habe, lacht Manu, dass er gar nicht versteht, wie lange wir dort sitzen konnten, weil der Pfosten ein Bauträger und ziemlich unbequem im Rücken ist. Wir schwelgen in Erinnerungen, als Manu sagt: „Fass mal in meine linke Jackentasche!“. Hä? Tempopäckchen…oh ja, habe eine kleine Rotznase. Aber nein, da sind gar keine Tempos drin, sondern ein Schmuckschächtelchen. In meinem Kopf schlagen die Gedanken quer – was ist denn das jetzt? Mach es auf! Manu grinst mich an. Ich krieg das Ding vor Aufregung nicht auf und mach es fast kaputt. Er lacht und hilft mir. Drin ist unser Bild – von vor sieben Jahren auf diesem Mäuerchen an exakt gleicher Stelle. Und ein Post-It mit den Worten „Jetzt komm?“.

„Vor sieben Jahren hast du an dieser Stelle den entscheidenden Schritt gewagt und mich mit den Worten „Jetzt komm“ einfach geküsst. Ich weiß nicht, ob ich mich damals überhaupt getraut hätte. Aber ich bin sehr froh darüber, denn ich liebe dich über alles. Und deshalb möchte ich heute hier den nächsten Schritt gehen und dich fragen, ob du mich heiraten willst.“ – Oh mein GOOOOOOOOOOOTT!!!

Ich weiß nicht mehr, was ich geantwortet hab, ob ich überhaupt geantwortet hab, oder ihm einfach nur um den Hals gefallen bin und ihn geküsst habe, aber die Antwort war uns beiden wohl klar. Ja, ich will – und wie!

Die nächsten Minuten sind wie ein Tunnel, es gibt nur uns beide, das Mäuerle und unser Schächtelchen. Irgendwann muss ich lachen und stelle fest, dass auf dem Bild von damals ich hinten an dem unbequemen Pfeiler saß und sicherlich deshalb den ersten Schritt gewagt hatte. Wir küssen uns gefühlt tausend Mal, Leute laufen vorbei, die wir nicht wahrnehmen. Nur die beiden Herren in Uniform, die nun schon zum dritten Mal hier vorbei laufen…. Upsi. Wird wohl Zeit zu gehen. Wir stellen später fest, dass diese Mauer zu einem Justizgebäude gehört und wir wahrscheinlich schon länger unter Beobachtung standen.

Auf dem Weg Richtung Stadt sage ich bestimmt viermal Verlobter zu ihm. Wie sich das anhört! Ungewohnt, aber gut.

Wir gehen ins Hofbräuhaus, wie damals. Allerdings nur zum Pinkeln. Ein Prosecco, um auf uns anzustoßen wäre mir doch lieber als noch ein Bier. Wir laufen also zum Viktualienmarkt und bestellen an einem spanisch-französischen Wurst- und Käsestand eine Flasche Prosecco, ausschenken dürfen sie uns nichts, deshalb bekommen wir stilecht zwei 0,5 Liter Plastikbecher, und so stehen wir mitten auf der Straße. Auf uns!

Tja, was soll ich sagen…. Ich bin verlobt! Wir werden heiraten!

Warum dieser Hochzeitsantrag der romantischste ist? Ganz einfach, weil er eben nicht der typisch romantische „Nepp“ ist, auf den laut Klischee jede Frau wartet -  mit roten Rosen, Candlelight-Dinner oder Kerzenmeer. Er fand auch nicht in Südafrika auf Safari statt oder im Honeymoon-Bungalow in Mexiko, wo wir in den letzten Jahren waren und Gott sei Dank schon gar nicht irgendwo in der Öffentlichkeit. Unser Heiratsantrag war schlicht, intim und persönlich, er war „wir“ und ganz einfach voller Liebe! Warum kein Ring in meinem Schächtelchen war? Weil ich Schmuck hasse und er sich weder sicher war, welche meine Ringgröße gewesen wäre (ich besitze bis dato nämlich gar keinen), noch, ob ich überhaupt einen gewollt hätte. Ja gute Frage. Will ich denn einen Verlobungsring?

Als ich später in Lissabon nach Alternativen gegoogelt habe, habe ich beschlossen, definitiv kein Tattoo stechen lassen zu wollen und eine Uhr fand ich dann auch nicht unbedingt passend. Und so haben wir uns in der portugiesischen Hauptstadt doch auf die Suche nach meinem Ring gemacht. Seiter trage ich meinen ersten Ring, unseren Verlobungsring, mit Stolz und ganz viel Liebe. Jeden Tag erinnert er mich daran, dass mein Mann es auch nach sieben Jahren Beziehung schafft, mich zu überraschen und dass wir gemeinsam alt werden. Aus Liebe. Und weil wir einfach „wir“ sind.

Antrag am Ende der Welt

Heiratsantrag Verlobung Jakobsweg

2010 bin ich den Jakokobsweg gelaufen. Im klassischen Sinne verläuft dieser von Frankreich 800 km bis nach Spanien, Santiago de Compostela. Eigentlich wollte ich damals aber nicht am Ziel, der Kathedrale von Santiago, aufhören, sondern noch 100 Km weiter bin zur Küste laufen. Dort endete nämlich im Mittelalter der Weg, da man für die Heimat mit einer Jakobsmuschel beweisen musste dass man dort war. Damals glaubte man auch dass das Kap Finisterre das Ende der Welt war (der westlichste Teil Europas).

Da ich damals vom Pilgern aber ziemliche Schmerzen hatte, hat zumindest am Ende meiner Pilgerreise die Vernunft gesiegt und ich hab den Weg bis zur Küste dann sein lassen...

So. Nun sind wir im Juni 2016 angekommen. An meinem Geburtstag teilt mir mein Freund mit, dass er mit mir den Weg zu Ende gehen wird, den ich vor 6 Jahren begonnen habe. Nachdem ich ihn nur mit großen Augen angestarrt habe, erläuterte er weiter, "unser Flug nach Santiago geht am Mittwoch, unsere Ausrüstung kaufen wir morgen, damit wir die Schuhe noch ein bisschen einlaufen können und einkalkuliert hab ich für die 100 Km 4 Tage".

Nach minimaler körperlicher Vorbereitung, sind wir also in Santiago losgelaufen. Unser härtester Tag waren 34 Km, da waren wir so fertig, dass wir nicht mal mehr etwas essen wollten.

Am 4. Tag des gemeinsamen Pilgerns, sind wir dann am Kap Finisterre angekommen. Am Km 0 des Jakobsweges und was soll ich sagen? Ich kann verstehen, wie man im Mittelalter darauf kam, dass hier das Ende der Welt ist! :)

Wie es die Tradition erfordert, haben wir dann am Kap mit einer Flasche Wein, den Sonnenuntergang genossen und haben der Sonne beim Untergehen zugesehen.

In dem Moment, als die Sonne den Horizont passiert hatte, hatte mein Schatz dann ein Ringkästchen in der Hand und fragte mich, mit meinem vollen Namen, ob ich ihn heiraten wolle

Mein "Ja!", das gemeinsame Weinen vor Glück und das Lachen darüber, wie doll wir weinen mussten, werden wohl für immer zu den liebsten Momenten meines Lebens gehören!

elcher Mann läuft denn schon bis ans Ende der Welt, um seiner Liebsten nicht einfach irgendwo die Frage der Fragen zu stellen?

Der Ring ist übrigens ein Aquamarin, also ein blauer Stein, der der Legende nach aus dem Schatz von Meerjungfrauen stammen soll! 

Antrag während dem Ritteressen

Burgen und Schlößer sind auf ihre Art schon immer etwas besonders schönes für mich. Ich liebe es mich dort aufzuhalten und diese anzuschauen. Deshalb gab es für meinen Verlobten auch keinen anderen Ort wo er mir lieber einen Antrag machen wollte.
Er wollte mir nicht nur einen großartigen Antrag bereiten an den ich mich immer erinnern kann, sondern einen ganzen Tag, der mit diesem wunderschönen Antrag enden soll und damit einer der besten in meinem Leben werden soll.
Alleine konnte er seine Pläne nicht verwirklichen und deswegen bat er bei dem Team von Radio Trausnitz um Hilfe.
Wochenlang blieb alle Arbeit im Haushalt stehen, für die Organisation des Antrages.
Er ertrug deswegen geduldig meine schlechte Laune, denn er wusste, für die Freude in meinen Augen an diesem Tag ist es die Mühe mehr als wert!
Einen guten Monat lang schlief er vor Aufregung fast gar nicht und rumpelte jede freie Minute die er hatte und ich im Dienst war ins Studio, um mit seinem Trausnitz Team die besondere Überraschung zu planen.
Und dann genau 4 Tage vor dem großen Tag, musste ich in die Notaufnahme und die ganzen Pläne und schlaflose Nächte, schienenen nun vergebens gewesen zu sein.
Er päppelte mich wieder auf und mit Hilfe seines Lockvogels, meiner zukünftigen Schwiegermutter lockte er mich dann doch noch pünktlich zu einem romantischen Schlosshotel, in dem ich mit ihr den Tag bei einem Ritteressen verbringen konnte. Mit schlechtem Gewissen, dies ohne ihn machen zu müssen, da Claudia nur zwei Karten geschenkt bekommen hatte, wurde ich am Nachmittag von ihr abgeholt.
Ich freute mich aber dennoch riesig auf das Essen und bemerkte nicht, dass der ganze Tag bis auf die Minute geplant war.
Sogar unsere kleine Maus war eingeweiht und verriet was für sie nicht üblich war, kein Ton! Nun ja… ihr wurde dafür auch ein riesiges Geburtstagsfest versprochen wenn sie nichts verrät, denn Sarah war schon so aufgeregt, dass sie es kaum mehr aushalten konnte es nicht zu verraten, ohne Erpressung :P … Im Nebenraum abgeschottet von mir wartete mein Freund, Sarah (4 Jahre) und meine Familie auf mich und freuten sich diebisch, dass bis jetzt alles nach Plan lief.
Mit anderen Teilnehmern des Essens wurden wir in den Tag eingewiesen. Nur mit dem Detail, was sie ausließen, dass sogar die restlichen Leute aus unserer Gruppe, die an dem Ritteressen teilnahmen, Statisten waren und alle eingeweiht! Sogar der Chef des Schlosshotels und die Bedienung waren eingewiesen und hatten alle einen besonderen Part bei seinem Antrag. Nebenbei begleiteten uns Kameras und ich war in der Meinung es wurde ein Werbedreh für das Schloss gedreht… Tja da war ich mal wieder falsch gewickelt!
Ich hatte schlichtweg KEINE AHNUNG und fraß jeglichen Köder ohne Misstrauen.
Wir lachten, aßen und tranken Bier in den altertümlichen Gemäuern des Schlosses mit einem gemütlichen Feuer und für dieses „Jahrhundert“ zünftige Musik. Eine schöne Reise in das europäische Mittelalter!
Wir hatten so viel Spaß und das Essen war großartig!
Dass diese Leute alle nur aus einem Grund hier waren und ihre Freizeit opferten und zwar nur um mir einen schönen Tag und einen wundervollen Heiratsantrag zu ermöglichen wusste ich bis zu dem Zeitpunkt immer noch nicht.
Claudia ging dann während der Hauptspeise aufs Klo und plötzlich mussten alle anderen auch schnell raus um „angeblich einen Kollegen zum Geburtstag zu gratulieren“ und ich saß alleine da. Abgelenkt von dem Kameramann, der einige kleine Aufnahmen von dem Essen machen wollte, hörte ich lautes poltern und es betrat ein Mann in Ritterrüstung den Raum.
Na toll!! dachte ich etwas genervt, jetzt geht’s weiter und alle sind weg… ich beachtete zuerst den Ritter gar nicht, frei nach dem Motto: einfach ignorieren bis die anderen wieder da sind ;) dann kann´s ja weiter gehen!
Doch nach einigen Andeutungen, ich solle doch jetzt bitte mal aufpassen…! Schaute ich genauer hin: Und es traf mich wie vom heiteren Himmel… Das ist Mein Schatz!! Ich war total verwundert und ging zu ihm.
Danach ging alles so schnell. Er ging auf die Knie und fragte mich nach einem Jahr, drei Monate, eine Woche und vier Tage total nervös und außer Atem ob ich ihn heiraten möchte! Meine Stimme total piepsig und das ich es grad noch rausgebracht hatte sagte ich Ja und war nur noch glücklich! Ich dachte, schöner kann es gar nicht werden!
Doch er hatte noch eine weitere Überraschung in Petto. Denn dann kam auch noch unsere kleine Maus in einem wunderschönen altem Burgfräuleinkleid die Treppe runter und schmiss Blumenblätter. Dahinter alle anderen Statisten der Kellner mit einem Tablett mit Champagner, der Chef des Hotels, meine Mama und meine Tante. Sie alle hatten Wunderkerzen in der Hand und erleuchteten den ganzen Raum. Sie strahlten und hatten Tränen in den Augen. Alle waren gekommen um mit uns den besonderen Moment zu erleben! Dadaurch das dann doch zum Schluss noch alle Menschen die mir am wichtigsten sind bei mir waren, den besonderen Moment des Heiratsantrages miterleben durften und ich den schönen Tag mit ihnen ausklingen lassen konnte, wurde der Tag und der Heiratsantrag Perfekt!!
Stundenlang hatten alle ausgeharrt gebangt, mitgefiebert und wochenlang organisiert um an diesem Tag, mich glücklich zu machen!
Ihr glaubt mir nicht? Es wäre zu schön um wahr zu sein?
Dann überzeugt euch selbst, denn der Kameramann war nicht dafür da ein Werbefilm zu drehen, sondern um uns diesen Tag in einem kleinen Kurzfilm zu verewigen: https://www.youtube.com/watch?v=VniTHb5yecY

Traumhafte Ballonfahrt

Ich heisse Jenny und mein Freund, Meik, hat mich am 25. 9. Gebeten mir nix vorzunehmen.  Ich war natürlich sehr neugierig und habe tagelang gebohrt. Irgendwann dachte ich er würde mich mit einem Fotoshooting überraschen.  Er sagte ich solle mich hübsch machen.  Ich war nicht so begeistert davon da ich mich nicht so wohl fühlte.
Den Sonntag dann wurden wir um halb zwei von einem Freund abgeholt.  Auf meine Frage warum wir nicht selbst fahren meinte er nur das wir dann noch beide was trinken gehen können. Der Freund lies uns in celle in der Innenstadt raus und meik ging mit mir durch den Park.  Ok dachte ich , der Fotograf kommt bestimmt hier her. Aber dann gingen wir wieder Richtung Innenstadt. 
Schließlich gingen wir zu einem privaten Hinterhof, wo ein paar Leute standen und ein Auto mit Anhänger auf dem ein Ballon abgebildet war.  Ok wow, er überraschte mich mit einem Ballonfahrt. Ich hab mich mega gefreut.  Mit uns kam ein junger Mann der noch erzählte er hätte das im Preisausschreiben gewonnen. Kurz nach dem Start fing der junge Mann an zu singen , oh schön dachte ich , Musik hier oben .perfekt.
Dann ein zweites Lied und es war das Lied von meik und mir , Gregor meyle mein zuhaus.  Da wurde ich skeptisch....Ich schaute wieder nach unten und sah weit hinten ein Weisses Herz mit unseren Buchstaben, mir schossen sofort die Tränen in die Augen. Und dann hat er mich endlich gefragt. Er war so aufgeregt. Und ich habe JA gesagt. Als wir nach unten sahen gab er per walki Talki durch : sie hat ja gesagt , und da erkannte ich das das Herz aus Freunden und Familie bestand die Luftballons steigen ließen und laut gerufen und geklatscht haben . Es waren alle da. Ich war so überwältigt. Nach der Landung sind wir von allen empfangen worden .Meik hat an alles gedacht, eine kleine Bühne war aufgebaut mit einer kleinen Band, alle hatten Kuchen gebacken und wir haben noch lange gefeiert.  Es war so unglaublich was er alles auf die Beine gestellt hat, wochenlang , und ich habe nix davon mitbekommen .Ich habe Ja gesagt, und ich wünsche uns das unsere Hochzeit genauso perfekt wird, und ich ihm etwas zurück geben kann. Bestimmt sind andere Anträge genauso romantisch und emotional, aber für uns war es DER perfekte und beste.  



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