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Sitz- und Tischordnung - wer sitzt wo?


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Die Einladungen zur Hochzeitsfeier sind schon lange zur Post gebracht, die meisten Hochzeitsgäste haben zugesagt. Damit sind Ihre Vorbereitungen für die Hochzeit ja schon ein gutes Stück vorangeschritten und Sie können jetzt erst einmal tief Luft holen! Das sollten Sie auf alle Fälle tun, denn was nun auf Sie zukommt, ist ein gigantisches Puzzle.

Die Sitzordnung - das Hochzeitspuzzle

Sie puzzeln gern? Fein - dann haben Sie für das komplizierteste Puzzle Ihres Lebens ja schon trainiert und sind bereit für die Sitzordnung an der Hochzeitstafel. Sie haben eine komplette Liste der erwarteten Gäste und Sie wissen, wie die Tafel aussieht, an der die ganze Gesellschaft Platz nehmen wird? Dann hinein in das Unternehmen Sitzordnung! Flexible Helfer sind Karteikarten, auf jede kommt der Name eines Gastes. Eine große Skizze der Hochzeitstafel und dann kann es losgehen. Wer es lieber digital mag, es gibt mitlerweile auch einige Programme, die bei der Aufstellung der Sitzordnung von Hilfe sind.

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Ein kleiner Sitzodnungs-Knigge: der Ehrentisch

Die bürgerliche Variante, dass die Ehrenplätze dem Brautpaar vorbehalten sind, versteht sich von selbst. Nach deutscher Sitte sitzt die Braut rechts vom Bräutigam, in Amerika ist es übrigens genau anders herum. Auf der anderen Seite der Braut wird der Vater des Bräutigams platziert und daneben die Brautmutter. Links vom Bräutigam sitzt seine Mutter, neben der wiederum der Brautvater Platz nimmt.

Wenn der Pfarrer zu Gast ist, sitzt er dem Brautpaar gegenüber. Seitwärts schließen sich Damen und Herren im Wechsel an, wobei die Trauzeugen möglichst dicht beim Brautpaar ihren Platz finden. Denn die Trauzeugen sind Ehrengäste und haben Vorrang, auch vor der nahen Verwandtschaft und gesellschaftlich hochstehenden Personen!

Wenn nicht eine große Tafel gestellt wird, sondern viele kleinere Tische, kann folgende Lösung günstiger sein, weil der Ehrentisch sonst möglicherweise nicht lang genug ist. Das Brautpaar, die Mutter der Braut und der Vater des Bräutigams sitzen wie bei der bürgerlichen Tischordnung. Der Brautvater findet seinen Platz seiner Tochter gegenüber, und die Mutter des Bräutigams schaut ihrem Sohn in die Augen. Der Geistliche wechselt in diesem Fall an die linke Seite der Brautmutter. Rechts von der Brautmutter sitzt dann ihr Tischherr - die Damen sollten natürlich nach Möglichkeit alle einen Tischherrn zur Rechten habe.

Wichtig für Sie: Alles im Blick haben

Manche Traditionen haben sehr praktische Hintergründe: So soll das Brautpaar den ganzen Raum und die Eingangstür stets im Blick haben. Der Grund liegt nahe, denn so können sie jederzeit ankommende Gäste begrüßen. Und sie sehen auch, wenn irgendwo ein Gesprächspartner fehlt und können dort nach dem Festessen ganz zwanglos für Unterhaltung sorgen. Eigentlich sind es nur Kleinigkeiten, mit denen man schon eine Menge für das Wohlbefinden seiner Gäste tun kann. Und wenn sich die Gäste gut aufgehoben wissen, werden sie sich genauso gern an das Fest erinnern wie das Brautpaar.

No Gos!

Es lohnt sich, über die Vorlieben der Gäste für einander und über ihre speziellen Bedürfnisse nachzudenken. Wenn Rita die Anna nun mal einfach nicht leiden kann, hat es wenig Sinn, die zwei nebeneinander zu setzen. Und auch Martin und Thekla werden ihre Beziehung nicht unbedingt auf einer Hochzeitsfeier kitten. Lassen Sie ein wenig Platz zwischen denen, die sich nichts zu sagen haben - wer wirklich will, findet immer eine Gelegenheit zu einem Gespräch. Manchmal ist es auch nicht so günstig, zwei zusammenzusetzen, die sich ganz besonders gut verstehen. Leicht entstehen Minigruppen, die der guten Stimmung, in der jeder mit jedem spricht, eher schaden.


Der Saalplan als Helfer

Um ein wildes Durcheinander zu verhindern, wenn alle Gäste in den Saal strömen und ihre Plätze suchen, ist es ratsam, am Eingang des Saals gut sichtbar einen großen Plan aufzustellen. Die Anordnung der Tische sollte der Anordnung im Saal entsprechen und an jedem Tisch die Namen der jeweiligen Gäste notiert sein. Die Suche nach dem Tisch wird auch durch Vergabe von Tischnummern oder Namen für die einzelnen Tische erleichtert. Dafür bieten sich z.B. Städte- oder Ländernamen an, Namen von Blumen oder Begriffe, die für die Beziehung des Brautpaares von Bedeutung sind. Diese Nummern oder Namen werden dann auf dem Saalplan vermerkt und auf den Tischen gut sichtbare Karten aufgestellt.

Tischkärtchen und andere Idee für die Gästenamen

Wenn die Gäste dann an ihrem Tisch angekommen sind, dürfen Tischkärtchen an jedem Platz natürlich nicht fehlen, damit alle Hochzeitsgäste ihren Platz finden. Die Tischkarten kann man übrigens auch gleich mit der Menükarte kombinieren, was gleichzeitig ein nettes Andenken an die Feier ist. Wenn Sie im Restaurant feiern, sollten Sie auch absprechen, wann Sie die Kärtchen verteilen können. Nach dem Festessen ist dann der Zeitpunkt gekommen, wo die Sitzordnung überflüssig wird. Nachdem das Brautpaar den Anfang gemacht hat und sich mal hier und mal dort zu seinen Gästen setzt, - schließlich wollen alle etwas von dem Brautpaar haben - werden auch die Gäste die Plätze wechseln. Doch die Mühe war bestimmt nicht umsonst. Denn während des Essens können Sie sich schließlich nicht um jeden persönlich kümmern, daher ist die passende Gesellschaft besonders wichtig. Passende Tisch- und Menükarten finden Sie in unserem Shop.


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